Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch (2008)

Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch: Verfilmung der beliebten Knister-Bücher, in denen ein kleines Mädchen mit Hilfe eines Drachens und eines Zauberbuches den Kampf gegen einen finsteren Zauberer aufnimmt.

Bislang war Lilli (Alina Freund) ein ganz normales Mädchen, das mit ihrer Mutter (Anja Kling) und ihrem kleinem Bruder (Sami Herzog) ein gewöhnliches Leben führte. Seit ein uraltes Zauberbuch nebst zugehörigem Drachen Hektor in ihr Kinderzimmer flatterte, ist freilich alles anders: Lilli wurde auserkoren, Nachfolgerin der alten Hexe Surulunda zu werden. Während sie noch das Zaubern übt, will der heimtückische Magier Hieronymus (Ingo Naujoks) ihr das Buch abjagen.

Comedian Michael Mittermeier verleiht dem grünen Flugdrachen seine Stimme in einem Fantasy-Spaß für Kinder zwischen “Harry Potter” und “Bibi Blocksberg”. Allround-Talent Stefan Ruzowitzky (Oscar für “Die Fälscher”) sorgt nach den Knister-Büchern für Witz, Tempo und Spannung.

Lilli ist ein ganz normales Mädchen, das mit seiner Mutter und dem kleinen Bruder ein typisches Kleinfamilienleben führt. Das ändert sich schlagartig, als ein uraltes Zauberbuch samt kleinem grünen Flugsaurier in ihr beschauliches Kinderzimmer flattert. Lilli wurde auserkoren, die Nachfolgerin der alten Hexe Surulunda zu werden. Und während Lilli versucht, mit Hilfe des alten Schmökers vernünftig zu zaubern, ist auch schon der heimtückische Zauberer Hieronymus im Anmarsch. Er will das Buch in ebenfalls seine Hände bekommen.

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Kritikerrezensionen

  • Stefan Ruzowitzky führte bei diesem überaus bezaubernden Kinderfilm die Regie. Der absolute Filmheld, neben der so wunderbar von Alina Freund gespielten Hexe Lilli, ist eindeutig der kleine gefräßige Drache Hektor, der vor allem durch die unverwechselbare Stimme des Comedians Michael Mittermeier glänzt. Immer wieder besticht der kleine dicke Sympathieträger mit seiner Situationskomik und seinem dicken Bauch, der ihm seine unermüdlichen Flugversuche doch so oft verdirbt und zum tollpatschigen Opfer der Gravitationskräfte werden lässt.

    Bezaubernd und minutiös mit den Fantasien eines Kindes ausgeschmückt, inszeniert Ruzowitzky eine märchenhafte Filmkulisse in der er seine Protagonisten über das Böse siegen lässt. Werte wie Freundschaft, Güte, Vergebung und Visionen stehen, ebenso wie die Lust am Zaubern, im Mittelpunkt dieses Kinderfilms und lassen so das Böse ganz schön klein werden.

    Einige Szenen lehren die Kleinen mit schaurigen und gruseligen Effekten, die so mancher Zauber oder Zauberer mit sich bringt, deshalb sollte Mamas oder Papas Hand doch in der Nähe der kleineren Zuschauer greifbar sein.

    Fazit: Ein bezaubernder und mit viel Charme gespielter Familien-Fantasyfilms, der von der ersten Filmminute an die Herzen der Kleinen und Großen Zuschauer erobert. Das Sahnehäubchen des Films ist der Drache Hektor, dessen unübertreffliche Situationskomik durch Michael Mittermeiers Stimme die Krönung erfährt.
  • Der vielseitige Stefan Ruzowitzky verleiht mit seiner Adaption der beliebten Knister-Bücher dem deutschen Kinderfilm-Boom neue Schubkraft.

    Zwischen “Bibi Blocksberg” und “Harry Potter” ist durchaus noch Platz für jede Menge Magie auf der großen Leinwand. Und weil “Hexe Lilli” dank der erfolgreichen Bücher des Kinderbuchautoren Knister und der guten Auswertung als Zeichentrick-TV-Serie längst eine eingeführte Marke ist, konnte man bei der Adaption fürs Kino eigentlich nichts mehr falsch machen. Dennoch begnügte sich der höchst vielseitige österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky nicht damit, eines der Knister-Romane eins zu eins zu adaptieren. Seine Realverfilmung inklusive CGI-Drachen aus dem Hause Trixter folgt vielmehr einer eigenen Dramaturgie, bleibt aber ansonsten vor allem der Hauptfigur in jeder Hinsicht treu. Diese Lilli ist zunächst ein ganz normales Mädchen (ein Glücksgriff: Alina Freund), das mit seiner liebevollen, alleinerziehenden Mutter (Paraderolle für Anja Kling) und dem nervigen kleinen Bruder Leon ein typisches Kleinfamilienleben führt. Das ändert sich eines Tages schlagartig, als ein uraltes Zauberbuch samt kleinem grünen Flugsaurier in ihr beschauliches Kinderzimmer flattert. Kein Zufall, denn Lilli wurde dazu auserkoren, die Nachfolgerin der alten Hexe Surulunda zu werden. Und während Lilli unter Anleitung des sprechenden Drachen Hektor versucht, mit Hilfe des alten Schmökers vernünftig zu zaubern, ist auch schon der heimtückische Zauberer Hieronymus im Anmarsch. Er will das Buch in seine Hände bekommen, damit sein durchtriebener Plan von der Weltbeherrschungsmaschine endlich Gestalt annehmen kann.

    Ruzowitzky, der vom etwas anderen Heimatfilm (“Die Siebtelbauern”) über den Horror-Schocker (“Anatomie”) bis zum Oscar-prämierten Drama (“Die Fälscher”) schon fast jedes Genre bedient hat, erweist sich auch im Bereich Kinderfilm/Fantasy als äußerst sattelfest. Die Effekte werden wohl dosiert eingesetzt, ordnen sich stets der Geschichte unter und entfalten so größtmögliche Wirkung – wie etwa die Affenhorde, die Lilli versehentlich in ihr Zimmer zaubert, oder die Überschwemmung, die sie in der Schule anrichtet. Neben Alina Freund, die der rothaarigen, sommersprossigen Titelheldin nicht nur optisch verblüffend ähnlich sieht, sondern deren Charakter förmlich absorbiert, sorgen zwei weitere Figuren für Witz, Tempo und Spannung: Komiker Michael Mittermeier als originelle Stimme des etwas übergewichtigen Hektor, der mehr stürzt als er fliegt, aber behauptet, seine Problemzonen seien in Wirklichkeit alles nur Muskeln; und Ingo Naujoks als in jedes Fettnäpfchen tretender Hieronymus mit einzigartigen Hypnose- und Verwandlungskünsten – so mutiert er etwa zu einer aufreizenden Blondine (Yvonne Catterfelds Kurzauftritt im Mini-Dirndl) und zu einem Muskelprotz Marke Schwarzenegger. Der schöne Mix aus Innovativem und Altbewährtem (die manipulierten Menschen am Schluss erinnern an die grauen Herren aus “Momo”) besitzt durchaus auch ein paar aufregende, ja gruselige Momente – was den Unterhaltungsfaktor für fünf- bis zehnjährige Jungen und Mädchen aber noch erhöhe dürfte. lasso.

Darsteller und Crew

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