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Herz im Kopf (2001)

Herz im Kopf Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Herz im Kopf: Behutsam auf seine Charaktere eingehende, mit angenehm leichter Hand inszenierte realistische Teenager-Liebesgeschichte.

Jakob (Tom Schilling) flüchtet nach dem Tod seiner Mutter zu seiner Schwester nach Berlin. Dort wartet jedoch nicht das ersehnte Familien-Idyll, sondern das nackte Chaos auf ihn. Da lernt er das polnische Au-Pair-Mädchen Wanda (Alicja Bachleda-Curus) kennen. Und obwohl – oder gerade weil – sie nicht die selbe Sprache sprechen, entwickelt sie sich langsam zu seinem großen Rettungsanker.

Regisseur Michael Gutmann legt eine behutsame und mit leichter Hand inszenierte Teenager-Komödie vor, die durch feingliedrige Charakterzeichnung besticht und ohne derbe Zoten und Fäkalhumor auskommt.

Jakob steht nach dem Tod der Mutter und einem Zwischenspiel beim Vater in Berlin bei seiner älteren Schwester vor der Tür. Doch die kann ihm auch kein gemütliches zu Hause bieten. Ihr Freund ist abgehauen und sie ist schon wieder schwanger. Da lernt Jakob das polnische Au-pair-Mädchen Wanda kennen und obwohl sie nicht die selbe Sprache sprechen, kommen sie sich allmählich näher.

Nach dem Tod der Mutter und einem einjährigen Aufenthalt beim Vater in Berlin kehrt der Schulabbrecher Jakob in seine Heimatstadt Frankfurt zurück. Dort erwartet die alleinerziehende Schwester ihr zweites Kind und kann Jakob deshalb nicht so ohne Weiteres bei sich aufnehmen. Um etwas zur Haushaltskasse beizusteuern, heuert der Junge als Hilfskraft bei einer Tankstelle an. Kurz darauf lernt er das polnische Au-Pair-Mädchen Wanda kennen. Nach anfänglicher Scheu werden die beiden mutiger und erleben gemeinsam die erste Liebe.

Der Schulabbrecher Jakob zieht nach dem Tod seiner Mutter zu seiner Schwester und heuert bei einer Tankstelle als Hilfskraft an. Kurz darauf lernt er das polnische Au-Pair-Mädchen Wanda kennen, mit der er die erste Liebe erlebt. Punktgenau und erfrischend inszeniertes Kino von Autor und Regisseur Michael Gutmann sowie Co-Autor Hans-Christian Schmidt (“Crazy”).

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Für seine realistisch romantische Liebesgeschichte hat Regisseur und Autor Michael Gutmann in dem Berliner Tom Schilling (“Crazy”) und der Krakauerin Alicja Bachleda-Curus ein ebenso interessantes wie jugendlich frisches, überzeugendes Hauptdarstellerpaar gefunden. Der behutsam auf seine Charaktere eingehende, mit angenehm leichter Hand inszenierte Film dürfte ein großes jugendliches Publikum finden und so manchen aus der Elterngeneration nachdenklich stimmen.

    In den neuesten Erfolgstrend deutscher schenkelklopfender Komödien mag sich Michael Gutmanns Film nicht einreihen, was einen als Zuschauer aufatmen lässt. Endlich mal wieder ein Film, der nicht so aussieht wie viele andere, sondern sich abhebt durch eine andere Geschichte und einen anderen Erzählton. Dabei ist das Milieu vertraut. Junge Leute, aber keine üblichen Film-Teenies. Sie sind realer, bei allen Albernheiten und verrückten Einfällen, die natürlich auch sie haben. Schauplatz der Handlung ist die Gegend um Frankfurt. Dorthin kehrt Jakob zurück, nachdem er ein Jahr zuvor die Schule geschmissen hatte und zu seinem Vater nach Berlin abgehauen war. Seine ältere Schwester, die nach dem Tod der Mutter und dem Verschwinden ihres Freundes mit ihrem achtjährigen Sohn allein lebt, ist bereits wieder schwanger und kann Jakob kein trautes Heim bieten. Ihm bleibt nichts anderes übrig als mit zuzupacken, und er findet einen Job bei einer Tankstelle. Er lernt Wanda kennen, ein polnisches Aupair-Mädchen. Gutmann und sein Koautor Hans-Christian Schmid setzen überzeugend auf die klassische Konstellation des falling in love – Jakob bemerkt, dass Wanda nicht so ist wie die Mädchen, die er sonst kennt, und Wanda geht es mit Jakob ähnlich, auch sie findet ihn anders als die Jungs, die sie bisher kennen gelernt hat. Wie sie sich, zunächst zögerlich, doch allmählich mutiger, emotionaler näher kommen, das inszeniert Gutmann sensibel und stilsicher. Tom Schilling spielt im besten Sinne cool und leidenschaftlich mit einer beeindruckenden Leinwand-Präsenz, und die junge Polin Alicja Bachleda Curus, ein Star in ihrer Heimat durch Andrzej Wajdas Erfolgs-Epos “Pan Tadeusz”, bringt die Mischung aus Scheu vor den eignen Emotionen und dem Fremdsein genau auf den Punkt und sieht dabei blendend aus. Die Begegnung der beiden, die aus zwei verschiedenen Kulturkreisen kommen und nicht dieselbe Sprache sprechen, macht den großen Reiz von Michael Gutmanns Film aus. fh.

Darsteller und Crew

News und Stories

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