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Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven! (2001) Film merken

Originaltitel: Heartbreakers
Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven! Poster
 

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Filmhandlung und Hintergrund

Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!: Vergnügliche, weibliche Antwort auf die Ganovengroteske "Zwei hinreißend verdorbene Schurken".

Mit Heiratsschwindeleien halten sich Betrügerinnen-Ass Max und ihre gelehrige Tochter Page über Wasser. Als ihnen die Steuer auf die Spur kommt, müssen die beiden den großen Coup landen. Ziel ihrer Bemühungen ist ein klappriger Tabak-Milliardär, dem sich Max als Russin getarnt nähert. Alldieweil verliebt sich Page in einen aufrichtigen Barbesitzer, aber das soll nicht das einzige Problem beim Meisterstück der Heartbreakers bleiben.

Sie sind zwei hinreißend verdorbene Schurkinnen, Max und Page, ihres Zeichens nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch professionelle, hochbegabte Herzensbrecherinnen. Während Max reiche Männer heiratet, verführt Page sie gleich nach der Hochzeit – und das bedeutet Scheidung, Abfindung, Schmerzens- und manchmal sogar Schweigegeld. Die beiden Damen leben im Luxus. Schon 14 Mal ging alles gut – bis Page das Schlimmste tut, was man in ihrem Metier machen kann: Sie verliebt sich ernsthaft in ihr nächstes Opfer…

Max und Page, Mutter und Tochter, betätigen sich als professionelles Heiratsschwindler-Gespann: 14 Mal schon ging alles gut, doch dann verliebt sich Page ernsthaft. Amüsante Komödie.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zur vergnüglichsten Filmgaunerei seit “Grifters” laden Sigourney Weaver und Jennifer Love Hewitt als trickreich-amoralisches Mutter-Tochter-Gespann auf Heiratsschwindeltour durch Florida ein. In einer femininen Slapstick-Variante von “Zwei hinreißend verdorbene Schurken” hat die versammelte Herrenriege – immerhin Gene Hackman, Jason Lee und Ray Liotta – den weiblichen Reizen und absurden Abzockermethoden der beiden schwarzen Witwen wenig entgegenzusetzen.

    Das “Con-Game”, also: Lebensunterhalt via Schwindel, ist der attraktiven Mittvierzigerin Max und ihrer Tochter Page in die Wiege gelegt: Vom kleinen Trick zum großen Betrug ist ihre Existenz ganz auf das Übers-Ohr-hauen ihrer Mitmenschen ausgerichtet. So meisterlich gehen Mutter und Tochter vor, dass sie selbst voreinander nicht halt machen. Wer reinfällt, ist selbst schuld. Vor allem im Heiratsschwindel sind die beiden Grifter-Girls kaum zu übertreffen: Max macht die Männer heiß, bis sie die Heiratsurkunde unterzeichnet haben, dann tritt Page auf den Plan und lässt sich in flagranti ertappen. Eine stattliche Abfindung ist das Entgelt für die Mühen, wie auch ein schmieriger, triebgesteuerter Autoschieber (Ray Liotta nach “Hannibal” wieder ein willfähriges Opfer, der sich mancher Erniedrigung aussetzen muss) in New Jersey feststellen muss. Als die Steuer in Gestalt der wunderbaren Anne Bancroft auf den Plan tritt, scheinen Max und Page ihren Meister gefunden zu haben. Um die Schulden abzubezahlen, müssen die beiden im Reiche-Rentner-Paradies Florida ihr Meisterstück abliefern. Ziel des augeklügelten Schwindels ist ein famos abstoßender Tabak-Milliardär (Gene Hackman mit der überragenden Performance des Films), der selbst sein bester Kunde ist. Max macht sich an ihn als russische Witwe ran, und damit beginnen die Probleme. Eine Verdacht schöpfende Haushälterin (Carrie Fisher mit witziger Cameo), Pages Liebe zu einem unbedarften Very-Good-Guy (Jason Lee als einziger Sympathieträger in diesem Käfig voller närrischer Halsabschneider), das überraschende Wiederauftauchen des Autoschiebers und das unerwartete Ableben eines der Beteiligten sind die pfiffigsten Stolpersteine in diesem hemmungslosen, an pausenlosen Finten und Haken reichen Slapstickspaß, der sich irgendwo zwischen klassischer Hollywoodkomödie und Tür-auf-Tür-zu-Boulevardklamotte einpendelt und sich hin und wieder auch mit gezielt eingestreuten Sexpointen gefällt.

    Regisseur David Mirkin (“Romy und Michele”) hält die Fäden sicher in der Hand, bis ihm der Film im dritten Akt zu entgleiten droht: So recht weiß Mirkin nicht, wie und wann er seine amüsante Moritat zu Ende bringen soll (tatsächlich drängt sich der Verdacht auf, dass am Schluss lange herumgedoktert wurde). Den Schauspielern freilich sind die Schwächen egal – sie haben sichtbaren Spaß an dem bizarr überzogenen, von Oscar-Gewinner Dean Semler (“Der mit dem Wolf tanzt”) immer ins strahlendste Licht gerückten Treiben. Neben dem souveränen Gene Hackman punktet vor allem Sigourney Weaver in ihrer Parade herrlich übertriebener Kostüme, die dem Star eigens von Ann Roth (“Der englische Patient”) auf den gertenschlanken Leib geschneidert wurden: Wenn sie im Highlight des Films in einem russischen Restaurant mit russischem Akzent “Back in the USSR” anstimmt, dann erreicht “Heartbreakers” beinahe “Meine Braut, ihr Vater und ich”-Niveau. Mehr als achtbar zieht sich auch Jennifer Love Hewitt in ihren hautengen, frivolen Kleidchen aus der Affäre: Für sie bedeutet der Film einen wichtigen Schritt weg vom braven Teenie-Image hin zur vielseitigen Allrounderin. Und auch Jason Lee und Ray Liotta machen gute Miene zum bitterbösen Spiel, das womöglich nicht gerade über Blockbusterpotenzial verfügt, aber sein Publikum allemal solide unterhält. ts.

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