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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 (2010)

Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1: Düstere Ouvertüre des auf zwei Teile angelegten Franchisefinales, in der Harry Potter und seine Freunde von Lord Voldemorts Mächten des Bösen scheinbar hoffnungslos in die Enge getrieben werden.

Nach dem Tod von Albus Dumbledore ist Hogwarts verwaist und das Zaubereiministerium unter der Kontrolle von Lord Voldemorts Anhängern. Während der Fürst der Finsternis Harry und einem geheimnisvollen verschollenen Zauberstab nachspürt, begibt sich sein junger Erzfeind mit Hermine und Ron auf die Suche nach den verbleibenden Horkruxen, die zerstört Voldemorts Macht brechen können. Eine Suche, die die Freunde an den Rand der Verzweiflung und ihren furchterregenden Gegner immer näher zu seinem Ziel bringt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (6)

Kritiken und Bewertungen

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    In der vorletzten Verfilmung von J.K. Rowlings Erfolgsromanserie muss Harry Potter eine gefährliche Mission erfüllen. Zusammen mit seinen Freunden Hermine und Ron will er die restlichen Horkruxe vernichten, die Voldemort braucht, um seine dunkle und zerstörerische Macht zu behalten. Dieser Weg ist lang und bedrohlich, denn die Gefahr lauert von allen Seiten. Lange mussten Potter-Fans ausharren, bis der Auftakt zum fulminanten Finale erfolgt. Und das Warten hat sich gelohnt! Dieser Teil verströmt einen zauberhaften Hauch von Magie. Epische Landschaftsaufnahmen und eine atmosphärisch dichte Bildgestaltung wechseln sich gekonnt ab mit actionreichen Verfolgungsjagden. David Yates' Inszenierung mit Blick fürs fantastische Detail nimmt sich wohltuend Zeit für seine Erzählung, was sicherlich der Entscheidung zu verdanken ist, die Verfilmung in zwei Teile zu splitten. Für den Zuschauer, der durch die spannende Erzählführung in einen förmlichen Sog hineingezogen wird, bleibt am Ende nur der Wunsch, direkt im Kinosessel auf Teil 2 zu warten. Doch der finale Showdown zwischen Gut und Böse kommt erst noch!

    Jurybegründung:

    Und wieder neigt sich eine Saga dem Ende, aber nicht ganz, denn der siebte und letzte Band von Joanne K. Rowlings "Harry Potter"-Büchern wurde in zwei Teilen verfilmt. Und wenn man HP 7.1. gesehen hat, weiß man, dass es sich dabei nicht um einen Kniff handelt, die Gewinnmargen zu maximieren, sondern dass der letzte Band zu komplex für einen Kinofilm ist.
    Erneut führt David Yates Regie und er kennt den Potter-Kosmos in- und auswendig. Die drei Hauptfiguren sind mit ihren Darstellern gereift, sind zu komplexen Charakteren geworden, denen der Zuschauer nicht nur bei der Jagd nach den Horkruxen folgt, sondern auch den ersten pubertären Eifersüchteleien. Persönliche Konflikte drohen Harrys Ziel mehr denn je unerreichbar zu machen, aber das lässt ihn, Ron und Hermine nur umso menschlicher erscheinen und ermöglicht den Zuschauern, noch intensiver mit ihnen mitzufiebern.
    Der Spannungsbogen ist geschickt gespannt, die Laufzeit von über 140 Minuten vergeht im Flug, denn die dem Genre geschuldeten Actionsequenzen wechseln sich ab mit geradezu meditativen Landschaftsaufnahmen (die ab und an sehr an den HERR DER RINGE erinnern) und lang ausgespielten Szenen. Die magischen Welten und kleinen Zaubereien machen immer wieder Platz für ruhige Sequenzen, in denen man dem Seelenleben der Darsteller folgen kann. Hier genügen oft nur Blicke oder Gesten, Unsagbares auszudrücken. Ein optisch und psychisch überzeugender Kosmos wurde geschaffen, der, abgesehen von einem anscheinend unvermeidlichen Klangteppich, perfekte Genreunterhaltung auf höchstem Niveau bietet.
    Und wie war das noch mit der dritten Dimension? Dem Verleihvorspann und den ersten Szenen ist noch anzusehen, dass sie auf dreidimensionale Wirkung ausgelegt sind. Dass man im weiteren Verlauf des Films vollkommen vergisst, dass es sich "nur" um eine 2D-Fassug handelt, unterstreicht das hohe Niveau der Verfilmung.
    Durch die hohe Komplexität der Geschichte ist der Verzicht auf erklärende Rückblenden für alle Potter-Neulingen eine Herausforderung, den verschiedenen Erzählsträngen zu folgen.
    Den ohne schon straff gespannten Spannungsbogen dehnt Yates mit HP 7.1 gekonnt ein gutes Stück weiter, die Geduld der Fans wird so bis zum endgültigen Finale im Sommer 2011 auf eine harte Probe gestellt.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Nichts Halbes und nichts Ganzes ist Teil 1 lediglich eine lange Vorbereitung aufs Finale vom Finale.
  • Zum vorletzten Mal duelliert sich der Zauberlehrling mit dem Unaussprechlichen in einem überzeugend düsteren Vorfinale auf das im Sommer folgende Franchiseende.

    Alles ist anders im ersten Teil der finalen Abrechnung zwischen Gut und Böse, die auch ohne den geplanten 3-D-Bonus mit fantastisch plastischen Bildern von Kameramann Eduardo Serra in Koalition mit Digitalzauberei visuell verblüfft. Hogwarts ist als Schauplatz verwaist und aufgegeben, seine traditionellen Rituale wie auch ein Großteil der vertrauten Lehrer und Schüler sind weitgehend in die Erinnerung verbannt. Und Düsternis dominiert den Film in einem Ausmaß, das die Freigabe ab 12 Jahren wirklich begründet.

    Bereits der Einstieg ist atmosphärisch brillant, zeigt, wie Harry, Hermine und Ron ihre Heime, ihre Kindheit, verlassen, um sich vor dem zu schützen, der vor seinen Anhängern seine Macht demonstriert. Im Schloss von Lucius Malfoy bittet Lord Voldemort zum Folterdinner, das für eine entführte Hogwarts-Lehrerin im Magen seiner Hausschlange endet. Nach der Reunion des zentralen Heldentrios und seiner Verbündeten schließt sich die erste große Actionsequenz des Films an – eine Luftattacke, die von Voldemort und seinen Todessern auf Potter geführt wird. Fortan ist die Titelfigur an keinem Ort mehr sicher, zieht sich eine Stimmung der Verlorenheit und Hoffnungslosigkeit durch den Film, die das Potter-Trio bis zum Ende begleitet.

    Die Suche nach dem mächtigsten Zauberstab der magischen Welt und den verbleibenden Horkruxen, mit deren Zerstörung auch Voldemorts Schicksal besiegelt werden kann, ist das dominante dramatische Motiv des siebten Potter-Films, das alles überschattet – auch die Beziehung der Hauptfiguren, die im Vorgänger romantisch fixiert wurde und damit kaum weiterentwickelt werden kann. Für die wenigen entspannten Momente sorgen der kauzige Ron und eine Verwechslungssequenz, die die Freunde mit erwachsenen Tarnidentitäten ins Zaubereiministerium führt. Das Eindringen in diese von Voldemort unterwanderte Institution, die den Terror von “Brazil” vergleichsweise harmlos erscheinen lässt, gehört zu den Höhepunkten des Films, wie auch eine visuell innovative Animationssequenz, die die Vorgeschichte der titelgebenden Heiligtümer erzählt, und eine von mehreren unheimlichen Waldszenen, in der Hermine, für das Böse unsichtbar, der tödlichen Gefahr direkt ins Auge sieht.

    Die Entwicklung des Plots, der reduzierter als bei den Vorgängern wirkt, dehnt der Film spürbar – und will, wie schon seine Vorgänger, Muggles vor der Leinwand nicht erklären, warum in bestimmten Szenen Magie, etwa ein “Geständniszauber”, nicht als Lösung eingesetzt werden kann. Das macht manchmal ratlos, trübt aber den Gesamteindruck dieses von Alexandre Desplat auch musikalisch aufgewerteten Films nicht, der das Potter-Franchise mit “The Road” verbindet und auch ohne Overkill an Effekten optisch und atmosphärisch eindrucksvoll die Saat für das große Finale im Sommer sät. kob.

Darsteller und Crew

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