Hannah Montana - Der Film (2009)

Originaltitel: Hannah Montana - The Movie
Hannah Montana - Der Film Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Hannah Montana - Der Film: Film zur erfolgreichen Disney-Serie über ein Mädchen, das ein Doppelleben als Sängerin führt.

Für andere ist Miley Steward (Miley Cyrus) ein süßes, ganz normales Highschool-Girl. Nur wenige wissen, dass sie abends verkleidet als Sängerin Hannah Montana Rockstarruhm erntet. Doch weil das heimliche Doppelleben ihr langsam zu Kopf steigt und sie mittlerweile richtig ausgebrannt ist, überredet sie ihr Vater zu einer Auszeit: In ihrer verträumten Heimat Tennessee soll sie über ihre Zukunft nachdenken, verliebt sich aber in ihren alten Freund Travis (Lucas Till).

Disneys unbefleckter Teenstar Miley Cyrus und ihr blondes alter ego Hannah Montana begeisterten ihr Publikum schon mit einem Konzertfilm. Auch in der Familienkomödie von Peter Chelsom (“Funny Bones”) wird getanzt und gesungen, wenn Amerikas berühmtester Teen unwiderstehlich loslegt.

Miley Cyrus ist nach außen hin ein gewöhnliches Highschool-Mädchen – mit dem Unterschied, dass sie abends als Sängerin Hannah Montana einigen Ruhm erntet. Dafür verkleidet sie sich stets aufs Neue. Nur wenige wissen von ihrem Doppelleben. Nach einiger Zeit ist sie jedoch so ausgebrannt, dass sie eine Auszeit benötigt. So fährt ihr Vater kurzerhand mit ihr in ihre Heimat Tennessee, weg vom Medienrummel, hinein in die ländliche Idylle. Dort verliebt sich Miley in den netten Nachbarsjungen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Best of Both Worlds“ lautet nicht nur der Titelsong der populären TV-Serie um Billy Ray Cryus’ begabte Tochter Miley sowie das Motto des besonders in Amerika immens erfolgreichen 3D-Konzertfilms. Es gilt gleichfalls als Konzept des Spielfilm-Ablegers, der die Welt der Eitelkeiten und Oberflächlichkeiten, der Designerklamotten und Luxuslimousinen mit dem scheinbar friedlichen Rancherleben von Tennessee voller herzlicher Zeitgenossen und glücklicher Kühe konfrontiert. „Back to the Roots“: Die eingebildete Miley muss lernen, wieder ihre wahren Freunde und Familie anzuerkennen statt sich von jubelnden Fans und schnellem Ruhm blenden zu lassen. Echte Beziehungen bleiben dabei auf der Strecke, so dass Mileys beste Freundin Lilly empört auf Distanz geht – wenn auch nur für die Dauer einer halben Spielfilmlänge. Das Aufeinandertreffen zweier Welten setzt sich gleichfalls auf musikalischer Ebene fort, wo auf Hitparaden kompatiblen Plastikpop á la Britney Spears eine bodenständigere Songauswahl zwischen Folk, Country und Square Dance-Einlagen folgt.

    Der Einstieg mit einem karikierenden Blick auf das lärmende, oberflächliche Showgeschäft gibt sich bewusst selbstreferenziell und kann durchaus als Kommentar zu Mileys eigener Lage verstanden werden. Alles, was das Modell für Millionen junger Fans anfasst, verwandelt sich kurzerhand zur Geldquelle. Kein Wunder, dass im Film Publikum und Presse dem Teenager mit dem Doppelleben ständig auf den Fersen sind. Auf dem Land muss sich Miley in typischer „Fish-out-of-Water“-Situation erst einmal mit den widrigen Umständen arrangieren. Nicht einmal ihr eigenes Pferd ‚Blue Jeans’ erkennt die Heimkehrerin wieder, das Reiten hat sie längst verlernt, und selbst das Einsammeln von Hühnereiern wird zum klebrigen Balanceakt. Für Hannah Montana interessiert sich hier zunächst niemand. Glücklicherweise gibt es sowohl für Vater Robby Ray als auch für seine Glamour verwöhnte Tochter ein blondes „Love Interest“, was das fremde Landleben schnell versüßt. Dazu ertönen gelegentlich Weisheiten wie „Das Leben ist wie ein Aufstieg, aber oben hast Du eine tolle Aussicht“.

    Man muss den Spielfilmableger eben als typisches Disney-Märchen begreifen und darf ihn nicht nach dem Realitätsgehalt abklopfen. Dazu gehört die Ausgangssituation, dass der quirligen Miley nur eine blonde Perücke genügt, um für jedermann als Superstar Hannah Montana durchzugehen. Offenbar verfügt sie über den gleichen Hypnoseblick wie Superman, dessen geheime Identität niemand hinter Clark Kents Brillengläsern vermutet. Wenn Miley, dem Promi-Dasein müde, am Ende bei einem Hannah Montana-Benefizkonzert für das von skrupellosen Bauplanern bedrohte Crowley Corners dem erstaunten Publikum ihr Doppelleben enthüllt, glaubt man zunächst an den Schlusspunkt der Serie. Doch letztlich darf sie auf die Solidarität und Verschwiegenheit ihrer Freunde und Zuschauer bauen, als existieren in Tennessee kein Internet und keine Fotohandys. Letztlich muss man nur auf das Gute im Menschen bauen.

    Immerhin fand Disney in Peter Chelsom einen auf dem Komödienparkett erfahrenen Regisseur. Nach seinem mehrfach ausgezeichneten Debüt „Hear My Song“ folgte der Brite dem Hollywoodruf und drehte für Miramax subtile Werke wie „The Mighty“, die anfangs perfekt die Balance zwischen Humor und Tragik hielten. In „Hannah Montana – Der Film“ setzt Chelsom zwar streckenweise zu stark auf platten Klamauk, wie etwa zu Beginn der überzogene Zickenkrieg zwischen Miley und Supermodel Tyra Banks um ein Paar Designerschuhe oder das hektische Springen zwischen zwei gleichzeitigen Terminen - Hannahs Hummer-Dinner beim Bürgermeister und Mileys erstes Date mit ihrem Schwarm Travis. Auf der anderen Seite gibt es komische inszenatorische Kabinettstückchen wie die Splitscreen-Montage vom unfreiwilligen Schlammbad des penetranten Paparazzo Oswald (Peter Gunn zählt zu Chelsoms Stammschauspielern) zum freiwilligen Schönheitsbad seiner herrischen Chefin Lucinda vom Sensationsblatt „Bon Chic“.

    Zu den Schwachpunkten zählt Billy Ray Cyrus, der im Gegensatz zu seiner talentierten Tochter, die auch einige Songs selbst komponierte, häufig etwas hilflos in der Szenerie steht. Nur auf der Bühne kann er mit seinen musikalischen Fähigkeiten glänzen Überhaupt zählt der abwechselungsreiche Soundtrack zu den Stärken der munteren Popkomödie, ohne dass die eingängigen Songs in ihrer Leinwandumsetzung letztlich die choreografische Finesse von Disneys „High School Musical 3“ erreichen.

    Fazit: Jenseits der weltweiten „Hannah Montana“-Vermarktung von der lila Gitarre zum rosa Parfüm gehört der erste Spielfilmableger zu den kurzweiligen, amüsanten Disney-Produktionen für ein junges Publikum, das manche Ungereimtheiten und etwas Klamauk kaum stören dürfte.
  • Nachdem Miley Cyrus 2008 ihre Fans mit einem 3-D-Konzertfilm begeisterte, legt Disney jetzt eine fiktionalisierte Spielfilmversion des Lebens der Teensensation nach.

    In den USA hatte “Hannah Montana/Miley Cyrus – The Best of Both Worlds Concert Tour” mächtig abgeräumt, sodass ein weiterer Leinwandabstecher der charmanten Popsängerin auf der Hand lag. In ihrer Heimat gehört sie mit ihrer Disney-Serie seit 2006 zum Pflicht-TV-Programm junger Mädels, wodurch sie sich quasi über Nacht zum Popkulturphänomen entwickelte. Das neueste Fanbonbon gibt erneut Einblick in das Doppelleben von Hannah Montana und Miley Stewart, wobei Letztere eine ganz normale Highschoolschülerin ist, deren Alter Ego mit blonder Perücke als quirliger Popstar Furore macht.

    In der von vier TV-Skriptern ausgeheckten Story steigt Hannah der Ruhm ein wenig zu Kopf, und sie benötigt dringend eine Entziehungskur vom ganzen Jubel und Trubel um sie herum. Zumindest ist dies die Meinung ihres Vaters Robby Ray Stewart (wie immer von ihrem Vater Billy Ray Cyrus verkörpert), der sie kurzerhand von Kalifornien zurück nach Hause in Tennessee verfrachtet. Mit der ländlichen Idylle kann Hannah erst mal nichts anfangen. Sie hat sich so verändert, dass sie selbst von ihrem eigenen Pferd nicht erkannt wird. Doch als der schnuckelige Travis (von Lucas Till wird als Nachwuchsversion von Robert Redford in erster Linie gefordert, begehrenswert blond und blauäugig zu sein) an Hannah vorbeireitet, erscheint ihr das Landleben sogleich um einiges weniger langweilig. Seien es Farmarbeiten oder Feten, immer wieder ergeben sich Gelegenheiten für peppig-energiegeladene Gesangs- und Tanzeinlagen. Eines der Highlights ist dabei ein “Hip Hop Hoedown”, bei dem Country, Hip-Hop und Squaredancing eine ebenso kuriose wie eingängige Mischung ergeben. Neue Songs der jugendlichen Hitmaschine baut Regisseur Peter Chelsom (“Darf ich bitten?”) unterhaltsam und wirkungsvoll ein. Natürlich ergeben sich durch ihre doppelte Identität allerlei komische und zugleich leicht dramatische Komplikationen, die Miley bewältigen muss. Selbstverständlich ist eine wichtige Lebenslektion hinsichtlich Aufrichtigkeit und Familienliebe inbegriffen, sodass es sich für die zahlreichen enthusiastischen Fans auch um ein erbauliches Kinoerlebnis handelt. ara.

Darsteller und Crew

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