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Hangover 2 (2011)

Originaltitel: The Hangover Part II
Hangover 2 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Hangover 2: Fortsetzung des überraschenden Sensationserfolgs von 2009, die die Freunde Phil, Stu, Doug und Alan in Bangkok abermals eine exzessive Nacht mit folgendem Blackout erleben lässt.

Phil, Alan, Doug und Stu reisen nach Bangkok, wo Stu eine junge Thailänderin heiraten will. Am Tag vor der Hochzeit machen sich Phil, Alan und Stu mit Teddy, dem kleinen Bruder der Braut, auf, um den Junggesellenabschied zu feiern. Am nächsten wachen die drei Freunde in einem schäbigen Hotelzimmer auf. Alan wurden die Haare rasiert, Stu hat eine Tätowierung im Gesicht, ein kleiner Affe leistet ihnen Gesellschaft. Sie können sich an nichts erinnern, und Teddy ist spurlos verschwunden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Glücklicherweise funktioniert die Geschichte um den Filmriss des chaotischen Dreier-Gespanns auch in Bangkok, so dass Hangover 2, genau wie sein Vorgänger, jede Menge Spaß macht. Leider erreicht er, obwohl streckenweise deutlich derber und dreckiger als der erste Teil, nicht dessen Qualität. Zwischenzeitlich gibt es neben den garantierten Lachanfällen leider auch ein paar kleine Längen und das Ende ist ein wenig zu glatt und viel zu konventionell für eine doch recht innovative Hollywoodkomödie gestaltet. Wer den ersten Teil mochte, wird aber auf jeden Fall gefallen finden.
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  • Wer gerne den gleichen Film zweimal sieht, kann bedenkenlos hineingehen. Aber Vorsicht: Wir haben ein paar kleine Unterschiede versteckt. Findest du sie?
  • „Hangover 2“ spielt den erste Teil eins zu eins nach, diesmal nicht in Vegas, sondern in Bangkok, diesmal nicht anlässlich von Dougs, sondern von Stus Hochzeit; aber mit demselben Personal in derselben Situation mit denselben Problemen. Stu, der weiche, zurückhaltende Zahnarzt, bei dem im selbstverlorenen Rausch des Junggesellenabschieds die inneren Dämonen durchgehen; Alan, der kindliche, geistig arme Soziopath, der als einziger der Bande tatsächlich klinisch gesehen irre ist; Phil, der Macher, der nichts zustandebringt mit seinen verzweifelten Lösungsversuchen: diese drei ohne Gedächtnis in einer fremden Stadt, unter dem Zeitdruck der Hochzeit am nächsten Tag, unter dem Zwang, die eigene (Selbst)Zerstörungsorgie der vergangenen Nacht zu rekonstruieren. Ob sie dabei wider Willen ein Baby am Hals haben oder einen Affen bzw. einen alten Schweigemönch im Rollstuhl; ob Stu mit einer Zahnlücke oder mit einem Tattoo im Gesicht aufwacht - das ist im Endeffekt gleich.

    Auch der Handlungsaufbau von „Hangover“ versucht Regisseur Todd Philips nachzuahmen, das langsame Anfangen und dann der Absprung, wenn nach dem Filmriss für die drei nichts mehr so ist wie es war… Nach 25 Minuten Vorspiel mit lustigen Einsprengseln stoßen die Freunde in „Hangover 2“ mit Bierflaschen an, das ist der Point of no return, da geht’s so richtig los – und doch, obwohl die Steigerung ganz ähnlich wie im ersten „Hangover“-Film ist, ist sie doch ganz anders, weil der Zuschauer darauf wartet, dass etwas passiert. Doch das Unerwartete ist erwartbar geworden, und unerwartet ist nur, dass „Hangover 2“ gegenüber dem ersten Teil fast schon zahm geworden ist.

    Denn der erste Teil ging noch viel mehr ins Wahnwitzige, ins Rigorose hinein – einmal, weil keine Erwartungen auf der Handlung, auf den Charakteren lagen und so das Überraschende den ahnungslosen Zuschauer aus dem Nichts erwischen konnte. Andererseits, weil „Hangover 2“ tatsächlich nicht so weit geht wie der Vorgänger, der sich in ungeahnte Höhen der Komik hinaufschraubte gerade wegen seiner immer wieder aufflammenden Drastik, die dann wieder abflaute, um später umso heftiger zu explodieren, wie im Wechsel zwischen Düsenantrieb und Segelflug. „Hangover 2“ dagegen hat den Höhenmesser stets im Blick, vermeidet jede Turbulenz, jedes Risiko eines Absturzes, fliegt die vorgegebenen Kurven: ein Abenteuer ist das nicht. Immer wieder wird in sicherem Terrain Halt gemacht: der Affe ist beispielsweise einer dieser Sicherheitsgurte, auf ihn wird immer wieder zurückgegriffen. Da liest er dann lustig Zeitung oder hat beim Motorradfahren ein lustiges Helmchen auf: Das ist die Trigema- oder „Unser Charly“-Taktik, aber halt doch was anderes als ein Tiger im Bad.

    Die langen Passagen des Schweigens beim grundsätzlich lachbereiten Publikum der Pressevorführung – beileibe nicht nur Kritiker, sondern auch als Coup des Verleihs „zivile“ Begleitpersonen – sind durchaus beredt. Und bezeichnend, dass ich erst am Ende, bei den Fotos während des Abspanns, die wie schon im ersten Teil das wirkliche Geschehen der grausigen Nacht vorführen, so richtig herzlich gelacht habe: Da erst fand ich den freien, ungebändigten Witz, der den gesamten ersten Teil geprägt hatte.

    Fazit: The same procedure as two years ago – doch denselben Witz nochmal zu erzählen, ist nicht mehr lustig.
  • Insgesamt würdiger Nachfolger des Überraschungshits von 2009, der das Wolfsrudel dieses Mal in Bangkok durch die Partyhölle jagt.

    “Es ist schon wieder passiert”, seufzt Stu. Und die Verwunderung, die dabei mitschwingt, kommt nicht von ungefähr. Die vernebelten Un- und Zufälle, die Doug, Stu, Phil und Alan vor zwei Jahren in Las Vegas zustießen, waren eigentlich abgefahren genug, um für eine ganze Generation von trinkfreudigen Studenten auszureichen. Wie kann so etwas also einer Handvoll braver Mittdreißiger nur zum zweiten Mal passieren? Aber wie wir schon dank Bruce Willis aus der “Stirb langsam”-Reihe wissen: Manche Leute ziehen das Pech einfach magisch an. Und so muss das Wolfsrudel abermals den Kater seines Lebens durchstehen, als es eines Morgens in einem heruntergekommenen Zimmer mitten in Bangkok aufwacht und sich an rein gar nichts erinnern kann.

    Wenigstens warum sie in Thailand sind, ist den Männern klar: Hier will Stu seine inzwischen tatsächlich perfekte Liebe, Lauren, heiraten. Selbstredend sind auch seine alten Freunde mit am Start und versprechen die Junggesellenparty dieses Mal ruhig angehen zu lassen. Lediglich ein Bier am Strand zusammen mit Laurens 16jährigem Bruder Teddy soll es werden. Doch natürlich kommt es anders. Lediglich Doug schafft den Absprung, auf den Rest wartet ein (kopf)schmerzhaftes Erwachen. Und zu allem Überfluss ist Teddy nach der durchzechten Nacht spurlos verschwunden. Stu, Phil und Alan finden lediglich seinen abgeschnittenen Finger. Und so müssen es die drei, auf der Suche nach dem Jungen mit ganz Bangkok aufnehmen.

    Nach dem weltweiten Riesenerfolg von “Hangover”, lag es nahe das Wolfsrudel noch einmal ins Verderben zu schicken. Dennoch dürfte es kein leichtes Unterfangen gewesen sein, den ersten Teil toppen zu wollen. Gut, dass Regisseur Todd Phillips erneut auf sein bestens eingespieltes Team, bestehend aus Bradley Cooper, Ed Helms, Justin Bartha und Zach Galifianakis, zurückgreifen konnte. Vor allem Galifianakis’ und Ken Jeongs – wieder als Mr. Chow – anarchischer Humor lassen alle Dämme des guten Geschmacks brechen und sorgen für die meisten Lacher. Dennoch hat “Hangover 2″ mit dem typischen Sequel-Problem zu kämpfen. Dass sich Handlung und Figuren nur marginal vom Original unterscheiden, stört weniger, als dass sich der Film schwertut, die Extreme des Vorgängers zu erreichen. Ein Affe ist nun mal kein Tiger und Paul Giamatti ist nicht Mike Tyson. Vor allem im Zwischenteil kann der Film sein Tempo nicht halten und nach dem, wieder einmal legendären Abspann überkommt einen kurzzeitig das Gefühl, man hätte lieber dem eigentlichen Absturz als den verkaterten Nachwirkungen zugesehen. Nichtsdestotrotz fällt dem Zuschauer mehr als einmal die Kinnlade runter, in Anbetracht einiger herrlich derber Szenen, die das R-rated in den USA mehr als nachvollziehbar machen. Und so ist es wohl auch hier, wie im richtigen Leben: Die Geschichten über das Saufgelage sind meist besser als das Besäufnis selbst – was einen aber nicht davon abhält, gleich mal das nächste Bier zu ordern. mahe.
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