Haben Sie das von den Morgans gehört? (2009)

Originaltitel: Did You Hear About the Morgans?
Haben Sie das von den Morgans gehört? Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Haben Sie das von den Morgans gehört?: Romantische Komödie mit Hugh Grant und Sarah Jessica Parker als New Yorker Paar, das es unfreiwillig in die ländlichen Ruhe von Wyoming verschlägt.

Seit drei Monaten lebt das früher einmal glückliche Ehepaar Morgan getrennt, weil Jurist Paul Immobilienmaklerin Meryl mit einer anderen betrogen hat. Alle folgenden Entschuldigungen und Liebesbeteuerungen Pauls tropfen bei seiner Frau ab, bis beide zufällig Zeugen eines Mordes und vom FBI zu ihrem eigenen Schutz auf dem Land untergebracht werden. Unter der Betreuung von Sheriff Wheeler und seiner Frau kommen die New Yorker Workaholics den speziellen Reizen des Lebens in Wyoming näher und dabei auch sich selbst wieder.

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Kritikerrezensionen

  • Hugh Grant und Sarah Jessica Parker spielen ein Paar, das mitsamt ihrer zerrütteten Beziehung von New York in den Wilden Westen zwangsverschickt wird. Während Meryl Morgan dem FBI noch sehr glaubwürdig Widerstand zu leisten versucht mit der Beteuerung, sie sei doch durch und durch New Yorkerin, wirkt Hugh Grant mit seiner vornehmen britischen Zurückhaltung und seinen ironischen Bemerkungen überall deplatziert, weil er den Mann an Meryls Seite spielen muss. Die Komödie von Marc Lawrence ist zwar durchaus spaßig und charmant, doch zur fehlenden Harmonie der Hauptdarsteller gesellt sich als Dämpfer auch eine oberflächliche Geschichte.

    Grant soll vor allem dafür sorgen, dass der Witz nicht versiegt. Er muss Sätze formulieren, die wirken, als wären sie ihm in den Mund gelegt, und er spielt dabei, als müsse er sich selbst karikieren: den englischen Gentleman, der ein Gespür für das Komische in seiner Umgebung hat. Weil Grant das so charmant macht, ist auch sein Paul Morgan durchaus nett anzuschauen. Doch vor allem eine Slapsticknummer mit einem Bären-Abwehrspray verleiht seiner Rolle echte Lebendigkeit. Ansonsten scheint die Handlung mehr auf Sarah Jessica Parker ausgerichtet.

    Anfangs fällt an der Schauspielerin vor allem ihr mageres Gesicht auf, doch im Laufe der Handlung vermittelt Sarah Jessica Parker etwas von ihrer drahtigen Energie als Großstadtpflanze. Sie hat eine wirklich beeindruckende Szene, in der sie in Wyoming übt, auf Konservendosen zu schießen. Wenn sie das Gewehr hochhält, ist sie angespannt bis in die Fußspitzen, eine Figur, die sich durchbeißen und siegen will. Leider gibt ihr das Drehbuch nicht viele Gelegenheiten zu hochtouriger Darstellung. Denn darin gilt es schon als witzig, dass Meryl Morgan Vegetarierin ist – eine Spezies, für die die Speck- und Rühreiliebhaber in Wyoming nicht viel übrig haben.

    Mary Steenburgen und Sam Elliott spielen das patente Western-Ehepaar, das für die beiden komplizierten Großstädter viel Nachsicht braucht und auch ein paar Beziehungstipps auf Lager hat. Die Wheelers sollen zwar bewusst das perfekte Kontrastpaar zu den Morgans abgeben, doch sie geraten dabei nahe an den Kitsch. Und die Schnelligkeit, mit der sich Meryl und Paul in dem Kaff in der Prärie integrieren, liegt an der fehlenden Tiefe der Geschichte. Milde Witzchen und Feelgood als oberste Priorität bestimmen diesen Schmunzelfilm. Die Beziehungskomödie „Selbst ist die Braut“ mit Sandra Bullock im rauen Alaska war da schon etwas gehaltvoller.

    Fazit: Nette Schmunzelkomödie mit Hugh Grant und Sarah Jessica Parker als schwierigem Großstadtpaar unter Cowboys in Wyoming.
  • Hugh Grant und Sarah Jessica Parker entdecken, dass selbst für New Yorker Workaholics eine Zwangspause im Cowboy-Country romantisch, komisch und therapeutisch sein kann.

    “Ich bin New Yorkerin…mag nicht einmal Connecticutt”, outet sich Parkers Immobilienmaklerin Meryl gleich zu Beginn. Diese Fixierung und ein klassisches Hugh-Grant-Dilemma, der in der Rolle ihres Mannes charmant und smart, aber auch fremdgegangen ist, ist der Nährboden für Grants dritte Komödie unter Autor-Regisseur Marc Lawrence (“Ein Chef zum Verlieben”, “Mitten ins Herz – Ein Song für Dich”). Noch über die Credits stottert Grant als Staranwalt Paul Vergebungsannäherungen auf den Anrufbeantworter Meryls, die er betrogen hat. Seit drei Monaten lebt das Ehepaar getrennt, bettelt Paul um eine zweite Chance, während ihn seine Frau ewiges Eis spüren lässt. Ein gemeinsames Dinner deutet zarte Tausignale an, doch erst ein Mord, den beide zufällig beobachten, sorgt dafür, dass der Frühling schneller kommt. Noch am gleichen Abend versucht der Killer, seine Arbeit zu beenden, zwingt das Paar ins Zeugenschutzprogramm und zu einem vorläufigen Zwangsaufenthalt am anderen Ende der Welt – in einem kleinen Kaff in Wyoming. “Das ist Ray” und zwei Sekunden später “Das war Ray”, kommentiert der sie betreuende Sheriff bei der Durchfahrt – einer der besseren Gags in dieser romantischen Komödie, die jede Erwartung erfüllt, die Zuschauer mit diesem Erfolgsgenre verbinden.

    Ein klassisches fish-out-of-water-Szenario lässt die Ostküsten-Workaholics mit den Gewohnheiten im Cowboy-Country kollidieren. Dazu gehören – traumatisch für Vegetarier – ein bis zum Anschlag mit Fleisch gefüllter Kühlschrank, Menschen, die von Waffen schwärmen und sie auch offen tragen, brummige Senioren, die auf unnahbar machen, das Herz aber am rechten Fleck tragen und ein gelegentlich vorbeischauender Bär, der das Paar zu hysterisch-komischen Reaktionen treibt. Slapstick spielt trotzdem eine untergeordnete Rolle im Skript von Lawrence, das mit wechselndem Erfolg vor allem auf Dialogwitz und Charakterkomik setzt und nebenbei auch eine angeschlagene Ehe sanieren will. Klischees scheut Lawrence nicht, auch nicht emotionale, weshalb Parkers Kinderwunsch etwa mit sofortigem sensiblen Pianoeinsatz betont wird. Doch nach Drehbüchern für mehrere Hits von Sandra Bullock und Hugh Grant, letztere auch selbst inszeniert, weiß Lawrence, was Zuschauer wünschen. Neurotische, aber sympathische Protagonisten. Nebenfiguren wie Sam Elliotts Sheriff oder Wilford Brimleys Großvater, die mit staubtrockenen Kommentaren auffallen. Und Komödienprofis wie Parker und Grant, die trotz ihrer ersten gemeinsamen Komödie wie ein eingespieltes Team wirken. kob.

Darsteller und Crew

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