Gravity (2013)

Gravity Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Gravity: Geniales 2-Schauspieler-SciFi-Epos mit George Clooney und Sandra Bullock als Astronauten, die hilflos im All treiben. Von Alfonso Cuáron ("Harry Potter und der Gefangene von Askaban").

Der mit allen Wassern gewaschene Astronaut Matt Kowalski und seine unerfahrene Kollegin Dr. Ryan Stone befinden sich bei einem Routineeinsatz außerhalb ihres Shuttles auf der Erdumlaufbahn, als sie von einem Sturm von Satellitentrümmern überrascht werden. Ihre Kollegen kommen ums Leben, das Shuttle wird zerstört, die Kommunikation mit der Zentrale in Houston reißt ab, der Sauerstoff von Ryan wird knapp. Die einzige Rettung ist ein Spaziergang durchs All zu einer russischen Raumstation. Aber auch dort ist der Überlebenskampf noch nicht zu Ende.

Nach der Zerstörung ihrer Raumstation müssen zwei Astronauten im Weltall auf der Erdumlaufbahn ums Überleben kämpfen. Herausragender Science-Fiction-Thriller, der die Mittel des filmisch Machbaren technisch ausreizt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine Odyssee im Weltraum, wie man sie zuvor ganz sicher noch nie gesehen – und erlebt haben wird.
  • Für Medizintechnikerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) geht der Traum ihres Lebens in Erfüllung, als sie einen wissenschaftlichen Auftrag im All erhält. Auf ihrer ersten Shuttle-Mission begleitet sie der erfahrene Astronaut Matt Kowalsky (George Clooney). Der träumt von der Erde, denn nach diesem Einsatz will er seinen Dienst beenden. Doch die Grandiosität des Weltalls und der Anblick unseres Planeten aus einer Höhe von 600 km überwältigen ihn immer wieder. Alles läuft gut, bis bei einem routinemäßigen Weltraumspaziergang ihr Shuttle zerstört wird. Ryan und Matt trudeln durchs All, in völliger Finsternis und Kälte, gehalten nur durch ein dünnes Band. Die atemberaubende Stille signalisiert, dass sie den Kontakt zur Erde und damit jegliche Chance auf Rettung verloren haben. Mit jedem Atemzug sinkt der Sauerstoffvorrat. “Harry Potter” Regisseur Alfonso Cuarón schickt seine Oscar-gekrönten Darsteller in dem atmosphärisch dichten Sci-Fi-Thriller in eine aus.

    Fazit: Spektakulärer, packender Thriller mit Oscar-prämierter Star-Besetzung, der das Filmfestival in Venedig eröffnete.
  • Sieben Jahre sind seit "Children of Men" (2006), dem letzten Langspielfilm von Regisseur Alfonso Cuarón, vergangen. Nun meldet sich der Mexikaner mit "Gravity" zurück – und wird damit sogleich zum gefeierten potentiellen Oscar-Kandidaten. Zu Recht, denn dieses Weltraum-Spektakel lässt wohl kaum jemanden kalt und sorgt hin und wieder fast für Atemstillstand beim Zuschauer.

    Das liegt sicher auch daran, dass Alfonso Cuarón die Gratwanderung zwischen Space und Sci Fi - Epos und Charakter-gesteuertem Drama ziemlich gut zu meistern weiß. Auch diejenigen Zuschauer, die mit Weltraumfilmen an sich nicht so viel anzufangen wissen, fühlen sich hier schnell in den Bann gezogen. Das ist nicht zuletzt auf den außergewöhnlichen Blickwinkel des Films zurückzuführen: die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von Weltraum-Neuling Stone (Sandra Bullock) geschildert. Nicht selten folgen wir den Ereignissen mit einem Blick durch die Scheibe ihres Helmes und hören nichts, als die panischen Atemzüge der verzweifelten Astronautin. Schwindelfest sollte man hierbei sein, denn Cuarón setzte das überwältigende Potential der 3D Technik ein wie niemand zuvor. Immer wieder wird der Zuschauer schwerelos durchs All geschleudert und kommt sich nicht selten so vor, als würde er in einer Achterbahn und nicht in einem Kinosessel sitzen.

    "Gravity" spielt in Echtzeit: 90 Minuten bangen und hoffen um das Überleben seiner Hauptfigur. Obwohl George Clooney ("The Ides of March", "Up in the Air") charismatisch wie eh und je ist und mit charmanten Sprüchen zu unterhalten weiß, wird der gesamte Film doch von Sandra Bullock ("Taffe Mädels", "Selbst ist die Braut") getragen. Dabei spielt sie die verzweifelte Space-Novizin Stone so überzeugend, dass ihr bereits jetzt gute Chancen auf einen zweiten Oscar (nach "The Blind Side", 2009) ausgerechnet werden.

    Das 80 Millionen Dollar Budget des Films wurde hauptsächlich für beeindruckende Special Effects verwendet, die den Zuschauer schnell glaube lassen, er würde sich tatsächlich in den unendlichen und erbarmungslosen Weiten des Weltalls befinden. Das ist beklemmend, erschreckend und faszinierend zugleich. Nicht nur Stone wird sich im Angesicht dieser grenzenlosen Dunkelheit ihrer eigenen Machtlosigkeit bewusst: auch dem Zuschauer wird schnell ganz schön mulmig.

    Echte Astronauten haben sich von Cuaróns Werk in diversen Interviews bereits begeistert gezeigt. Nur würde echter Weltraumschrott, der in der Lage wäre, derartigen Schaden anzurichten, von der Nasa getracked werden und niemals hätte man jemanden wie Stone mit nur sechs Monaten Training wirklich ins All gelassen. Dass wir es hier mit ein paar kleinen realistischen Diskrepanzen zu tun haben, schmälert die Wirkung des Films jedoch nicht.

    Fazit: "Gravity" ist ein kleiner Meilenstein in der Geschichte des 3D Films. Nie zuvor wurde die Technik so überzeugend und gewinnbringend eingesetzt. Gepaart mit einer überaus gelungenen und mitreißenden Schauspielleistung von Sandra Bullock und einer Story, die vom Understatement und Emotionen lebt, ist Alsonso Cuaróns Weltraum-Drama großartiges Kino für jedermann.
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