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Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall (1999)

Originaltitel: Galaxy Quest
Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall: Augenzwinkernde, clever-turbulente Parodie von "Raumschiff Enterprise" mit überzeugenden Spezialeffekten.

Die Besatzung der “NSEA Protector” waren die größten Helden im Fernseh-All, bis die Serie 1982 abgesetzt wurde. Beinahe 20 Jahre später steckt die Crew immer noch in ihren Uniformen und tingelt von Fan-Convent zu Fan-Convent. Einige Fans erweisen sich als allzu treu: Die Thermianer vom Planeten Klatu Nebel hielten nämlich die Serie für ein “Dokument der Zeitgeschichte” und wenden sich an den Commander, damit er sie vor realen und tödlichen Widersachern rette.

Die Besatzungsmitglieder der “NSEA Protector” waren Helden im TV-All. Vier Staffeln lang hat die Mannschaft der “Galaxy Quest” in fernen Galaxien für Recht und Ordnung gesorgt. Dann wurde sie ausgemustert. Heute, 20 Jahre nach Ende der Serie, treten fünf Ex-Crewmitglieder immer noch bei Fan-Conventions auf. Einige Fans sind überaus treu – die Thermianer vom Planeten Klatu Nebel zum Beispiel. Sie hielten die Serie nämlich für echt und wenden sich nun an Commander Taggart, damit er sie vor tödlichen Widersachern beschützt.

20 Jahre nach dem Ende ihrer Sci-Fi-Serie “Galaxy Quest” bekommen es die fünf Crewmitglieder der “NSEA Protector” plötzlich mit Außerirdischen zu tun, die die Serie für echt hielten und nun Hilfe im Kampf gegen ihre Feinde erwarten. Charmante Komödie mit der erprobten “Alien”-Bekämpferin Sigourney Weaver und Tim Allen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Galaxy Quest" ist die Sci-Fi-Verarsche schlechthin. Hauptsächlich wird mit dem "Star Trek"-Mythos abgerechnet, aber auch Sigourney Weaver nutzte die Chance, ihr Ripley-Image kaputt zu machen. Als blondes, aufgepumptes Sex-Püppchen spielt sie die genaue Antirolle - und das wunderbar und mit, für ihr Alter, unglaublich viel Sexappeal.

    Aber auch Tim Allen, der es als dusselige William Shattner-Kopie nicht lassen kann, ständig sein Hemd auszuziehen, kann mehr als nur überzeugen. Der "Tool Time"-Star kann mal wieder zum Lachen animieren, und das nicht zu knapp, denn "Galaxy Quest" ist eine völlig überdrehte, gagreiche und aberwitzige Parodie, der einfach nur etwas der Speed im Hyperantrieb fehlt, denn ab der zweiten Hälfte geht dem Film dann doch etwas die Puste aus und er arbeitet mehr mit Klischees als mit Innovationen. Sehr nett. Mehr aber auch nicht.

    Fazit: Eine überdrehte und gagreiche Abrechnung mit dem „Star Trek“-Mythos.
  • Dass Captain Kirk und die Crew des “Raumschiff Enterprise” auch im neuen Jahrtausend für eine Inspiration gut sind, beweist Dreamworks einmal mehr mit der clever-turbulenten Science-fiction-Komödie “Galaxy Quest”. Die Story kreist um die abgehalfterte Besetzung einer lange abgesetzten, “Star Trek”-ähnlichen TV-Serie, die im “Drei Amigos”-Stil in den Weiten des Weltalls zur eigenen Überraschung mit echten Aliens ausserirdische Abenteuer erleben. Eine augenzwinkernde Parodie, die im Ton stets locker-charmant bleibt und obendrein mit einer erstklassigen Besetzung und überzeugenden Spezialeffekten Pluspunkte sammelt.

    Regisseur Dean Parisot, der sein Debüt mit der Drew-Barrymore-Komödie “Verrückt nach Sally” gab (in Deutschland lediglich eine Videopremiere), setzt bei seiner pfiffigen Inszenierung auf Tempo im Turbodrive und die nahtlose Kombination von Komödie und Weltraumaction: Im Gegensatz zu den lächerlichen Billigeffekten des veräppelten Vorbilds weist die Produktion beachtliche Digitaleffekte auf, die es mit handelsüblicher Genreware allemal aufnehmen. Trumpfas ist allerdings das exzellente Ensemble, das die smart mit typischen Science-fiction-Klischees spielenden Parodie mit komödiantischer Schubkraft versieht. Tim Allen (“Santa Clause”) überrascht in einer hinreißenden Shattner/Kirk-Imitiation als arrogant-überheblicher Schauspieler Jason Nesmith, der in der Serie “Galaxy Quest” als Commander Taggert zu Ruhm gekommen war. Bei “Questerian”-Conventions ist ihm zum Neid seiner ehemaligen Serienkollegen – unter ihnen Sigourney Weaver als sexy Blondine, deren Dekoltée mit bebendem Busen in bester Exploitation-Tradition immer tiefer ausfällt, Erzbrite Alan Rickman als Dr. Spock-Klon mit schlauen Verweisen auf Picard-Darsteller Patrick Stewart, Tony Shalhoub als Scotty-Verschnitt, Daryl Mitchell als Navigator und Sam Rockwell, der in der Serie einen unwichtigen Komparsen dargestellt hatte – der größte Jubel sicher. Bei einer dieser Fanclub-Veranstaltungen wird Nesmith von einer Gruppe scheinbar besonders eifriger Fans angesprochen. Sie bitten ihn, ihnen im Krieg gegen bösartige Heuschreckenwesen als wagemutiger Starship Trooper behilflich zu sein. Alsbald stellt sich heraus, dass es sich bei den Fans tatsächlich um Außerirdische handelt, die nach dem Empfang der von ihnen als “historische Dokumente” eingestuften Serie ihre gesamte Existenz samt Äußerem, Moralkodex und Raumschifftechnik nach dem Vorbild modelliert haben. Allein, wie die völlig unschuldigen Aliens sich die Menschheit vorstellen und sie mit auf völlig eigene Weise simulieren, bietet eine gehörige Portion Amusements. Wenn die TV-Mannschaft allerdings tatsächlich die Mission annimmt und nach anfänglicher Überforderung mit Ach und Krach inklusive angeschrammtem Raumschiff und groteskem Fehlschlag beim Beamen langsam in ihre mittlerweile von der Realität eingeholten Rollen hineinwachsen, wird “Galaxy Quest” endgültig zum Comedy-Juwel. Zudem werden drängende und von einschlägigen Serien niemals beantwortete Fragen aufgegriffen, wie es beispielsweise möglich ist, auf fremden Planeten problemlos zu atmen. Liebenswerte Spitzen feuert Parisot auch in Richtung der fanatischen “Questerians” ab, doch auch hier wird gemeinsam mit ihnen gelacht, so dass sich diese Sparte der angepeilten Zielgruppe von Trekkies wohl kaum auf die Füße getreten fühlen – und am allgemeinen Spaß teilhaben kann. ara.

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