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Für das Leben eines Freundes (1997)

Originaltitel: Return to Paradise
Für das Leben eines Freundes Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Für das Leben eines Freundes: Eindringliches Moralmelodram, das lose auf dem französischem "Der Preis der Freiheit" basiert.

Die Zufallsbekannten Sheriff, Tony und Lewis machen sich mit Mädchen, Rum und Hasch einen schönen Urlaub in Malaysia. Als Lewis nach der Heimreise seiner beiden Kumpels mit der gemeinsamen Drogenration verhaftet wird, droht ihm die Todesstrafe. Nur wenn Tony und Sheriff ihre Mitschuld zugeben, bleibt er am Leben. Anwältin Beth versucht die beiden zu überreden.

Lewis wird auf Malaysia mit hundert Gramm Haschisch erwischt. Ein islamisches Tribunal verurteilt ihn zum Tode. Der US-Anwältin Beth Eastern gelingt es jedoch, mit den Richtern einen Deal auszuhandeln: Sollten Lewis’ Freunde Sheriff und Tony, mit denen er gemeinsam den Urlaub verbracht hatte, sich dazu bekennen, ebenfalls Joints geraucht zu haben, würde das Gericht Lewis die Strafe erlassen. Dafür müßten allerdings Sheriff und Tony für jeweils drei Jahre hinter Gitter. Beth hat eine schwierige Mission vor sich…

US-Anwältin Beth muss die beiden Malaysia-Urlauber Sheriff und Tony dazu überreden, sich des Haschisch-Konsums für schuldig zu bekennen, damit deren auf Malaysia inhaftierter Freund Lewis der Todesstrafe entgeht. Als Konsequenz drohen ihnen jeweils drei Jahre Haft. Spannender Knast-Krimi über einen Yuppie (Vince Vaughn), der sich zwischen Freundschaft und Freiheit entscheiden muss.

Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vor die Wahl gestellt, würden Sie Jahre in einem Dritte-Welt-Gefängnis in Kauf nehmen, um eine Urlaubsbekanntschaft vor der Hinrichtung zu bewahren oder es vorziehen, Ihr momentanes Leben beizubehalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich das eindringliche Moralmelodram “Return To Paradise”, das lose auf dem französischem Film “Der Preis der Freiheit” von 1990 basiert. Dabei handelt es sich vornehmlich um eine Charakterausleuchtung der Beteiligten – drei Männer und eine Anwältin – und deren Verhalten in dieser extremen Situation eines ethischen Dilemmas.

    Zunächst wird im Home-Movie-Format mit Voice-Over der Malaysia-Urlaub der drei jungen Amerikaner Sheriff (Vince Vaughn), Tony (David Conrad) und Lewis (Joaquin Phoenix) in rosig-kameradschaftlichen Farben geschildert. Mädchen, Rum und Hasch sind die bevorzugten Genußmittel der Zufallsbekannten, und als der idealistische Lewis nach der Heimreise seiner beiden Kumpanen zurückbleibt, wird er mit der gemeinsamen Drogenration verhaftet. Zwei Jahre später arbeitet Sheriff in New York als Limousinenchauffeur und erhält von der jungen Anwältin Beth (Anne Heche) die schockierende Nachricht von Lewis’ Verhaftung und seiner bevorstehenden Hinrichtung durch Erhängen in acht Tagen – es sei denn, er und Tony – den er seither nicht mehr gesehen hat – würden sich bereiterklären, ihren Teil der Schuld zu akzeptieren und ins Urlaubsparadies Malaysia zurückkehren, um zur Rettung Lewis’ in den Knast zu marschieren. Tony – mittlerweile ein erfolgreicher Architekt mit schöner Verlobter – läßt sich im Gegensatz zu Sheriff nicht lange betteln und willigt ein.

    Obwohl es sich um einen Wettlauf mit der Zeit handelt, scheinen es die Beteiligten nicht allzu eilig zu haben: Beth schreitet doch sehr gemütlich zur Sache und trifft sich mit den beiden Jungs mehrfach abends in Restaurants zum Essen, um über ihre Entscheidungen zu diskutieren. Der Spannung ist das nur bedingt zuträglich, wobei jedoch die gute Chemie zwischen Heche (“Sechs Tage, sieben Nächte”) und Vaughn (“Vergessene Welt – Jurassic Park”) ablenkt. So versucht sie zunächst, an Sheriffs Gewissen zu appellieren, dann seine Zusage zu kaufen, und schließlich bietet sie sich selbst, scheinbar aus Manipulation, an. Letztlich kann sie Sheriff und Tony bewegen, sich dem Malaysischen Gericht zu stellen…

    Das talentierte Schauspieler-Ensemble kann von so manchem losen Ende im Plot mit guten Leistungen ablenken, wobei der größte Applaus Vaughn gebührt. Er stellt den feigen Skeptiker, der schließlich über seine eigenen Fehler hinauswächst, hervorragend dar. In einer kurzen aber gewichtigen, von “Zwölf Uhr nachts – Midnight Express”-inspirierten Rolle überzeugt auch Phoenix, den man gerne länger gesehen hätte. ara.

Darsteller und Crew

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