From Hell (2001)

From Hell Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

From Hell: Effektive Adaption des Horrorcomics von Alan Moore und Eddie Campbell, in dem die Morde Jack the Rippers mit Verschwörungen der Freimaurer verquickt werden.

Eine Mordserie an Prostituierten im ärmlichen East End von London hält die Stadt in Atem. Inspektor Abberline (Johnny Depp) wird mit der Suche nach dem Täter betraut, der sich Jack the Ripper nennt. Dabei stößt der Kriminalist auf ein weit verzweigtes Komplott der Freimaurer. Die wollen vermeiden, dass ein Geheimnis, das den Thron ins Wanken bringen könnte, ans Tageslicht kommt.

Der gleichnamige Horror-Comic von Alan Moore und Eddie Campbell stand Pate für den dritten Spielfilm der Hughes-Brüder, die Johnny Depp in den nebligen Gassen von London auf die Jagd nach Jack the Ripper schicken. Während sie eine Verschwörung nach der anderen aus dem Ärmel schütteln, ziehen sie die Spannungsschraube bis zum Höhepunkt kontinuierlich an.

Eine Mordserie an Prostituierten im ärmlichen East End von London hält die Stadt in Atem. Inspektor Abberline wird mit der Suche nach dem Täter, der sich Jack the Ripper nennt, betraut und stößt auf ein weit verzweigtes Komplott der Freimaurer, die vermeiden wollen, dass ein Geheimnis, das den Thron ins Wanken bringen könnte, nicht ans Tageslicht kommt.

Als eine Reihe von Prostituierten im Londoner Bezirk Whitechapel bestialisch ermordet wird, beauftragt man Inspektor Abberline und dessen Assistenten Godley mit dem Fall, der auch in den feineren Kreisen der Stadt für Unbehagen sorgt. Schon bald dämmert es dem Inspektor, dass Jack the Ripper, so nennt sich der Täter, mit Methode mordet. Denn alle Opfer stammen aus dem Freundeskreis der irischen Prostituierten Mary Kelly. Die Damen scheinen ein brisantes Geheimnis zu teilen, dessen Bewahrung es Wert scheint, Menschenleben zu opfern…

Inspektor Abberline und sein Assistent Godley werden mit der Suche nach einem Prostituierten-Mörder beauftragt, dessen bestialische Taten auch in den feineren Kreisen Londons für Unbehagen sorgen. Schon bald erkennt der Inspektor, dass der Täter, der sich Jack the Ripper nennt, mit Methode mordet. Blendend besetzter Schocker zwischen Horror und Verschwörungsthriller, der auf einem Comicroman von Alan Moore und Eddie Campbell beruht.

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem sie sich in ihren bisherigen Filmarbeiten den amerikanischen Inner Cities der Gegenwart angenommen hatten, begeben sich die Brüder Allan und Albert Hughes (“Menace 2 Society”) für ihre nunmehr dritte Spielfilmarbeit auf einen düsteren Streifzug durch die verrotteten Gassen des Londoner East Ends während der viktorianischen Ära. Basierend auf der ambitionierten Comicreihe von Alan Moore und Eddie Campbell, wagen sie eine paranoide Neuerzählung der Mordserie von Jack the Ripper, ein Wer-war’s?-Serienkillerthriller im gotisch-aufwändigen Kostüm eines Hammer-Horror-Movies, in dem Effektivität und Effekthascherei allemal den Vorzug vor Tatsachen und Authentizität erhielten. Im Mittelpunkt des an Verschwörungstheorien reichen Spektakels: Johnny Depp als skurriler nuschelnder Inspektor, Heather Graham als fesche Bordsteinschwalbe und Ian Holm als erzbritischer Upper-Class-Biedermann.

    Wenige Wochen im Jahr 1888 reichten einem mysteriösen Mörder aus, das britische Empire in seinen Grundfesten zu erschüttern, für eine Massenpanik in London zu sorgen und – daran waren Politologen und Soziologen bis dahin gescheitert – den Blick der Oberklasse auf die verheerenden Zustände im Armenviertel Whitechapel zu richten. Auf fünf, zunehmend bestialischere Morde an Prostituierten begründet sich der makabre Ruhm von Jack the Ripper – wie sich der Soziopath in Briefen an Presse und Behörden selbst nannte -, dessen Schreckensherrschaft damals so überraschend endete, wie sie begonnen hatte. Bis zum heutigen Tag ist seine Identität nicht einwandfrei geklärt, woran sich etliche Verschwörungstheorien so genannter Ripperologen immer noch genussvoll laben. Einer der spektakuläreren Erklärungsversuche aus den siebziger Jahren, die den Leibarzt von Queen Victoria als Verdächtigen ausmacht, nahmen die Comicautoren Alan Moore und Eddie Campbell Mitte der Neunziger als Ausgangspunkt für ihre kompromisslose Comicreihe “From Hell”, die nicht nur die blutigen Ereignisse in Whitechapel in beeindruckenden spartanischen Schwarzweiß-Federzeichnungen thematisiert, sondern anhand des präzis komplexen Profils des Mörders auch eine Art okkulte Parallelhistorie Londons präsentiert, in der es von sinistren Geheimbünden, heidnischen Ritualen und übermächtigen Gottheiten nur so wimmelt.

    Angesichts der Fülle des Materials (allein der Appendix des Comics mit erschöpfenden Hintergrundinformationen nimmt 42 Seiten ein) blieb den Hughes-Brüdern bei ihrer Adaption wenig übrig, als die Handlung zu straffen, Figuren auszulassen, Szenen zu verkürzen und auf komplexere Erklärungen zu verzichten. Ihre wichtigste Änderung im Hinblick auf die Vorlage ist jedoch die Entscheidung, das offene Geheimnis um die Identität von Jack the Ripper in ihrem düsteren Gaslicht-Szenario mit einer Whodunnit-Struktur zu ersetzen. Automatisch wechselt der Fokus damit von dem Mörder, den man bis zur Auflösung nur als dämonischen Schatten zu sehen bekommt, zu seinem Verfolger Inspektor Abberline, der von Johnny Depp ein wenig kurios als Opium und Absinth süchtiges Medium mit visionären Fähigkeiten dargestellt wird. So recht will sich der Schauspieler, der in “Sleepy Hollow” erst unlängst als Ichabod Crane wesentlich erfolgreicher auf Monsterjagd ging, in den sorgfältigen, aber auch recht konventionellen Schattenspielen der Hughes-Brüder nicht zurecht finden – auch weil dieser Inspektor Abberline wenig mehr ist als ein Mittel zum Zweck, die straffe Handlung mit hohem Tempo voranzutreiben. Ein Auge immer darauf gerichtet, bei allen Gelegenheiten neue Verdächtige vorzustellen, gehen die Regisseur sehr konzentriert daran, eine Fülle von Informationen in Windeseile auszubreiten. Denn hinter den Morden des Rippers steht ein verzwickter Masterplan, erdacht von den Freimaurern und durchgeführt von einem der ihren, mit dem fünf Prostituierte zum Schweigen gebracht werden sollen: Zufällig haben sie von einem Geheimnis erfahren, dessen Bekanntmachung den Thron selbst ins Wanken bringen könnte. Clever lassen die Hughes-Brüder ihren Helden immer wieder in Sackgassen und Mauern des Schweigens laufen, während sie gleichzeitig nach den Regeln des klassischen Horrorfilms – unterstützt von den beeindruckenden Bauten Martin Childs’ und der herrlich melodramatischen Musik Trevor Jones’ – die Spannung kontinuierlich steigern. Dass manche nicht unerhebliche Tatsachen des Falls entweder unter den Tisch fallen oder nicht ausreichend berücksichtigt werden und die angedeutete Liebesgeschichte zwischen Abberline und der gefährdeten Prostituierten Mary nicht wirklich ins Szenario passen will, dürfte Zuschauern mit Lust auf packende Unterhaltung nicht stören: “From Hell” ist weniger ernst zu nehmende Fallstudie als stilisierte, manchmal regelrecht artifizielle Fantasy-Unterhaltung vom Finstersten – die Umkehrung von “Moulin Rouge”, direkt aus der Hölle. ts.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Johnny Depp in Unterwasser-Horror

    Superstar Johnny Depp will den neuen Comic "The Vault" verfilmen, in dem Taucher einen Sarkophag entdecken, in dem seit Urzeiten das Böse schlummert.

  • Eastwood als Batman geplant

    Die Macher von "From Hell" haben einen Batman-Film im Köcher, in dem er als 65-Jähriger gegen Two-Face antritt - mit Clint Eastwood in der Hauptrolle.

  • Denzel Washington rettet die Menschheit

    Im Endzeitthriller "Book of Eli" übernimmt Superstar Denzel Washington die Hauptrolle als geheimnisvoller Retter.

  • Depp hat Spaß an Blutbädern

    In "Sweeney Todd" schlitzt Johnny Depp seinen Opfern die Kehle auf. Mit der blutigen Sauerei am Set kam der Star fast zu gut zurecht.

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