Flutsch und weg (2006)

Originaltitel: Flushed Away
Flutsch und weg Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Flutsch und weg: Trickabenteuer der Macher von "Shrek" und "Wallace & Gromit".

Hausmaus Roddy St. James residiert im noblen Kensington und hat als verwöhntes High-Society-Mitglied keinen blassen Schimmer von der echten Welt. Während seine Familie im Urlaub ist, spuckt das Spülbecken die Abwasserratte Sid aus, und als Roddy den Eindringling loswerden will, wirbelt ihn die WC-Spülung in die Londoner Kanalisation. Dort gerät er ins Boot von Nagetier Rita, ein Wildfang im Clinch mit dem bösartigen Crimelord Toad, der den Untergrund von Käse-Essern säubern will. Er hetzt zwei skrupellose Ratten und den französischen Söldner Le Frog auf die beiden.

Wenn das “Shrek”-Team vereint mit den Machern von “Wallace & Gromit” loslegt, ist für Spitzenunterhaltungswerte gesorgt. Die urkomische Familienanimation vereint modernste CGI mit traditionellem Aardman-Look.

Der versnobte Roddy aus dem Londoner Nobelviertel Kensington hat alles, wovon jedes High Society-Mitglied träum. Doch als das Spülbecken einen ebenso ungebetenen wie unflätigen Gast ausspuckt, findet das idyllische Luxusleben ein jähes Ende und ehe er sich versieht, wirbelt Roddy mit der WC-Spülung in ein ebenso pitschnasses Universum unter den Straßen Londons, wo es ein machtgieriger Unterweltboss auf Roddy und seine neue Freundin Rita abgesehen hat.

Die Edelmaus Roddy St. James lebt in einem noblen Heim im Londoner Vorort Kensington. Doch dummerweise legt sich Roddy eines Tages mit der cleveren Kanalratte Sid an, die ihn kurzerhand die Toilette herunterspült. Fortan macht sich Sid in Roddys Luxuswohnung gemütlich, während der verwöhnte Schnösel in Londons Kanalisation landet. Dort lernt er nicht nur die rothaarige Freibeuterin Rita kennen und lieben, sondern auch den Unterweltboss Toad, der den beiden an den Kragen will. Eine muntere Hatz durch die Kanäle beginnt.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit „Wallace & Gromit“ wurde einst eine ganz eigene Knet-Ästhetik geschaffen. Mit „Chicken Run“ wurde sie auf Spielfilmlänge ausgewellt und mit „Flushed Away“ wagt sie nun den Schritt in die Computer-Animation.
    Diese Methode verspricht zwar einen wesentlich geringeren Arbeitsaufwand, nur geht leider auch der Charme der Knete verloren. Glücklicherweise saßen bei „Flushed away“ aber auch die Macher von „Shrek“ mit im Boot, um diesen Verlust mit einem Gewinn ganz anderer Art auszugleichen.

    Denn wie man es aus „Shrek“ kennt, wimmelt es hier nicht nur vor Film- und Genrezitaten sondern auch vor kleinen, feinen Absurditäten und ziemlich vielen singenden Schnecken. Britische Lässigkeit und Selbstironie wurden zwar zurückgeschraubt, sind aber glücklicherweise nicht gänzlich von der Bildfläche verschwunden. und spätestens wenn es im WM-Endspiel England-Deutschland 3:1 für England steht, wissen die Zuschauer: In diesem Film ist nichts unmöglich.

    Erfrischenderweise geht der Film sparsam mit moralischen Attitüden um und nimmt selbst nicht allzu ernst. Zwar wird hier auch ganz nebenbei erzählt, dass Geld allein nicht glücklich macht, Freunde dagegen schon, doch dieser Handlungsfaden steht niemals im Mittelpunkt. Genausowenig wie die scheinbar beginnende Liebesgeschichte der beiden Helden. Ein Happy End zwischen ihnen wird gar nicht erst erzählt.

    Viel wichtiger sind da schon die zahlreichen Verfolgungsjagden in den Kloaken Londons, bei denen besonders die verblödeten Verfolger für Kurzweil sorgen. Dabei handelt es sich endlich mal wieder um einen animierten Film, der sich um keinerlei Realitätsnähe bemüht. Das bedeutet auch, dass die animierten Gestalten cartoonhaft überzeichnet werden und sich in bester Slapstick-Manier benehmen dürfen.

    Die eingeschworene Fangemeinde der traditionellen Aardman-Knetfilme wird sich von ihren computer-animierten Verwandten wohl kaum beeindrucken lassen. Den Oberflächen fehlen die Fingerabdrücke und den Figuren der Charme. Dennoch ist „Flushed away“ gut geeignet für kurzweilige Unterhaltung für die ganze Familie.

    Fazit: Die versuchte Mischung aus „Wallace & Gromit“ und „Shrek“ sorgt für kurzweilige Unterhaltung.
  • Die Macher von “Shrek” und “Wallace & Gromit” haben sich zusammengetan und begeben sich für ihr rasantes Trickabenteuer in Londons Unterwelt…

    … genauer gesagt in die Kanalisation der Millionenstadt, wo sich – gemäß dem Titel “Flutsch und weg” – die Edelmaus Roddy St. James unversehens wiederfindet, nachdem sie sich mit der cleveren Kanalratte Sid angelegt hat. Der hat sie kurzerhand die Toilette hinunter gespült, um es sich anschließend in Roddys Heim im Nobelviertel Kensington bequem zu machen. Derweil der verwöhnte Schnösel Roddy das erste Mal in seinem Leben mit der Unbill desselben konfrontiert wird.

    DreamWorks trifft Aardman, ein animationstechnisches Versprechen, das die klassische, hier durchaus auch wortwörtlich zu nehmende fish-out-of-water-Story in jeder Einstellung einhält. Virtuos verschmelzen zwei Stile, CGI und Claymotion im Stile von “Chicken Run – Hennen rennen”, wobei Beweglichkeit und Eleganz ersterem, der Look, ausgeprägte Stirn und Augenbrauen etwa, letzterem zuzuordnen sind. Ein Meisterleistung schon das Untergrund-London, Abbild der bekannten Touristenmetropole, “erbaut” aus Kanalisationsabfällen – so ergeben eine Uhr, eine Waschmaschine und einige Tassen zusammengesetzt Big Ben. Hier findet sich Roddy – in der deutschen Fassung von Ralf Bauer gesprochen – plötzlich wieder und weiß nicht ein noch aus. Bis er auf die hemdsärmelige Rita – Jessica Schwarz gefällt als deutsche Stimme von Kate Winslet – trifft, die als rothaarige Freibeuterin mit ihrem Kutter die Abwasserkanäle unsicher macht, und an sie sein Herz verliert.

    Maureen O’Hara bzw. “African Queen” kommen einem in den Sinn – wohl gewollt, angesichts der zahlreichen Filmzitate. Schwimmt doch Nemo mehrfach durchs Bild, versucht sich Roddy als Agent Ihrer Majestät 007 und werden elektrische Quirlstäbe zu Jetskis umfunktioniert. Dennis Hoppers “Smokers” verfolgen Kevin Costner in “Waterworld”. Womit wir auch beim Bösewicht wären. Der heißt hier Toad, wurde einst von seinem Besitzer, dem Tierfreund Prinz Charles (!) verstoßen, und trachtet danach, die Unterwelt zu fluten. Jetzt kann Roddy beweisen, wie viel Bond wirklich in ihm steckt, vor allem weil die fiese Kröte auch noch den übelsten aller Killer engagiert hat, einen gewissen Le Frog, den im Original look-alike Jean Reno in “Profi”-Manier gibt, aber – man ist särr, särr französisch – auf fünfstündige (Fr)Essenspausen besteht.

    Upstairs vs. downstairs, vom (britischen) Kampf der Klassen handelt dieser furios animierte, höchst temporeiche Genrebastard. US-Grobheit paart sich mit englischem Understatement, fröhlich plündern die Aardman-geschulten Regie-Debütanten David Bowers und Sam Fell die Filmhistorie, setzen für die kleinen Zuschauer auf groben Slapstick und gut getimte Gags, während die Erwachsenen sich an subtilen Gemeinheiten und gesellschaftspolitischen Seitenhieben erfreuen dürfen. Irgendwo zwischen den Wertewelten von Jerry Lewis und John Cleese siedelt dieser durchgeknallte Spaß, wahrlich keine Allianz des Shrekens, vielmehr eine Bestätigung des sybillinischen Chors, den hier ein Trupp Maden repräsentiert: Und die singen: “Don’t worry, be happy”. In diesem Sinne…geh.

Darsteller und Crew

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