Flucht aus L.A. (1996)

Originaltitel: Escape from L.A.
Flucht aus L.A. Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Flucht aus L.A.: Fortsetzung des Action-Klassikers "Die Klapperschlange".

Amerika im Jahr 2013: Der inhaftierte Desperado Snake Plissen soll eine gefährliche Geheimwaffe wiederbeschaffen, die von der Präsidenten-Tochter für ihren revolutionär eingestellten Freund Cuervo Jones gestohlen wurde. Damit Plissken seine Mission schnellstmöglich ausführt, wird er mit einem tödlichen Nervenvirus infiziert, der seine Lebenszeit auf neun Stunden verkürzt.

Ein verheerendes Erdbeben hat Los Angeles verwüstet. Die Reste der Stadt sind von Wasser umschlossen und dienen dem diktatorischen US-Präsidenten als Gefängnis, in das jeder verbannt wird, der gegen die staatliche Ordnung verstößt. Als sich nun ausgerechnet Utopia, die Tochter des Staatschefs, nach L.A. absetzt, um sich mit dem Ober-Guerilla Cuervo Jones zu verbünden, wird Ex-Elitekämpfer Snake Plissken reaktiviert, um das junge Glück zu beseitigen. Ein lebensgefährliches Ein-Mann-Unternehmen nimmt seinen Lauf.

Im Jahre 2013 ist Amerika verwüstet und die Millionenstadt L. A. zum Gefängnis geworden. Dorthin verbannt der tyrannische Präsident ungemütliche Bürger, denn die Stadt ist von Wassermassen umschlossen. Doch dann setzt sich die Präsidenten-Tochter nach L. A. ab, um dem Guerilla-Kämpfer bei einem Putsch Beistand zu leisten Jones. Fortsetzung von “Die Klapperschlange” mit Kurt Russell.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • “Klapperschlange” Snake Plissken schlägt wieder zu! Fünfzehn Jahre nach dem Kultklassiker “Die Klapperschlange” schlossen sich Regieveteran John Carpenter (“Das Ding”), Produzentin Debra Hill und Hauptdarsteller Kurt Russell (“Einsame Entscheidung”) für die Fortsetzung des apokalyptischen Abenteuers erneut zusammen. Wie es bei Sequels häufig der Fall ist, handelt es sich auch hier trotz einiger kaschierender Skriptkosmetik essentiell um ein mit Spezialeffekten aufgemotztes Remake des Originals von 1981.

    Das Budget des vorzüglich trocken-ironischen Futureschockers kletterte nunmehr auf 50 Mio. Dollar, wobei 20 Prozent davon an den für seinen Part charakteristisch sardonisch agierenden Star Russell gingen. Für das Design des passenden Looks der düsteren Zukunftsvision wurde kein Geringerer als “Blade Runner”-Ausstatter Lawrence G. Paull herangezogen, der Los Angeles, diesmaliger Austragungsort des tödlichen Wettlaufs mit der Zeit, in eine verrottet-anarchistische Trümmerlandschaft (das katastrophale Northridge-Erdbeben von 1994 diente den Filmemachern als optische Inspiration) verwandelt. Weltbekannte Touristenanlaufstellen wie die Hollywood-Buchstaben, der Mulholland Drive, das Los Angeles Coliseum, der Sunset Boulevard und Disneyland – hier mit dem Namen Happy Kingdom versehen – werden gewitzt zum Einsatz gebracht und sind in ihrer Destruktionsaufmachung kaum wiederzukennen.

    Das L.A. des Jahres 2013 ist nach einem in der Eröffnungs-Sequenz gezeigten verheerenden Erdbeben eine Insel, die von der repressiven Regierung als Strafkolonie benutzt wird. Alle unerwünschten Subjekte wie Prostituierte, Obdachlose, Drogensüchtige oder sonstige Sünder, die gegen die moralischen Gesetze (kein Rauchen, kein rotes Fleisch, keine Religion und keinen Sex außerhalb der Ehe) verstoßen, werden ohne Chance auf Wiederkehr dorthin verfrachtet. Als die Tochter des Präsidenten (Cliff Robertson) eine gefährliche Geheimwaffe stiehlt und ihrem Freund, dem Che-Guevara-Klon Cuervo Jones (George Corraface), übergibt, wird der verhaftete Desperado Snake Plissken losgeschickt, um die Satellitenwaffe wieder zu beschaffen. Zum besonderen Ansporn wird er mit einem tödlichen Nervenvirus infiziert, womit ihm genau neun Stunden verbleiben, um seine Kamikaze-Mission auszuführen…

    Bei seiner wenig beneidenswerten Odyssee trifft der einsame Held auf eine Vielzahl von schillernd-schrillen Charakteren, die die ironische Note des sich selbst nicht tödlich ernst nehmenden Future-Actioners unterstreichen: Peter “Easy Rider” Fonda mimt einen alternden Surfer, mit dem Snake einen spekatulären Surfride hinlegt; Steve Buscemi (“Fargo”) ist der opportunistische Kleinganove Eddie; Valeria Golino (“Hot Shots”) im “Elvira”-Look fungiert kurzfristig als damsell in distress, Bruce Campell tritt als irrer plastischer Chirug auf, und Pam Grier gibt mit künstlich “vermännlichter” Stimme einen schlagkräftigen Transsexuellen. Wie im ersten Teil sind (fast) ausschließlich stimmige Nachtaufnahmen zu sehen, die der Düsterkeit des Endzeitschockers Rechnung tragen. Mit einem Einspiel von 8,9 Mio. Dollar beweist die reanimierte “Klapperschlange”, daß noch genügend Biß in ihr steckt, um alte und neue Fans in die Kinos zu locken. ara.

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