Firewall (2006)

Firewall Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Firewall: Kidnapping- und Rache-Thriller im Stil von "Ein Mann sieht rot" mit Harrison Ford.

Jack Stanfield (Harrison Ford) hat es geschafft: Sicherheitschef bei einer Bank in Seattle, hohes Einkommen, schöne Frau (Virginia Madsen), zwei reizende Kinder. Eines Tages aber findet das Idyll ein abruptes Ende: Bewaffnete Männer dringen in Stanfields Heim, nehmen seine Familie als Geiseln. Und ein eloquenter Bösewicht (Paul Bettany) zwingt ihn, ein paar Transaktionen zu seinen Gunsten zu starten. Bis alles so aussehen wird, als habe Stanfield selbst seine Bank überfallen.

Typischer Hochglanz-Hightech-Thriller à la Hollywood, geradewegs dem unverwüstlichen Actionveteran Harrison Ford auf den immer noch durchtrainierten Leib geschneidert.

Der leitende Computersicherheitsexperte Jack Stanfield arbeitet für eine Bankkette in Seattle und gerät zur Zielscheibe für den Berufskriminellen Bill Cox. Cox fällt mit seinen Handlangern in das schicke Haus der Stanfields ein, nimmt Jacks Frau und seine zwei Kinder als Geiseln. Jack soll 100 Mio. Dollar auf ein Auslandskonto umleiten.

Der Computersicherheitsexperte Jack Stanfield hat einen Spitzenjob bei einer Bankkette in Seattle und genießt den Ruf, das einbruchsicherste Computersystem der Branche entwickelt zu haben. Zudem lebt Jack mit seiner Frau und den beiden Kindern in einem wunderschönen Anwesen am Meer. Doch diese Idylle wird jäh gestört, als der Berufskriminelle Bill Cox mit seinen Handlangern in das Haus der Stanfields einfällt und Frau und Kinder als Geiseln nimmt. Die Forderung: Jack soll 100 Millionen Dollar auf ein Auslandskonto umleiten.

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Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    Was diesen Bankraub-Thriller über das "Übliche" im Genre hinaushebt, das ist seine brillante und sehr intelligente Erzählform, seine wohltuende Reduktion von Gewalt und überbordender Action. Das hat uns früher Altmeister Hitchcock immer vorgemacht: Spannung erzeugt man mit Intelligenz, Raffinesse, klugen Dialogen und überraschenden Momenten und nicht mit Härte und unnötiger Aktion. So stützt sich "Firewall" in erster Linie auf ein ausgeklügeltes Drehbuch und eine gute Besetzung mit entsprechend herausragenden darstellerischen Leistungen.

    Die Charaktere sind glänzend besetzt, werden gut eingeführt und zeigen auch Entwicklung. Nicht nur Harrison Ford gibt hier eine glaubwürdige und differenzierte Darstellung, Paul Bettany als sein "böser" Konterpart zeigt Kanten und Ecken. Virginia Madsen überzeugt als Ehefrau, auch die beiden Kinder sind sorgfältig besetzt und geführt. (...)

    Sehr spannend wird es für den Zuschauer, wenn ihm ein tiefer Einblick in die High-Tech-Technologie der Bankenwelt von heute gewährt wird und er miterleben kann, mit welcher Raffinesse Computerspezialisten damit umzugehen verstehen, wie aber auch die Gefahren durch den Eingriff "moderner Bankräuber" evident sind. (...)

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Kidnapper Filme, in denen Väter durch die Entführung oder Gefangennahme der Familie unter Druck gesetzt werden, etwas ganz bestimmtes für die Verbrecher auszuführen, gibt es wie Sand am Meer. Interessanterweise sind es tatsächlich meist die Männer, die sich als Beschützer der Familie beweisen müssen. Frauen sind sozusagen nur das Bonbon, das zunächst geklaut wird und dann zurück erobert werden muss. Und ab und zu mal einen erschreckten Schrei ausstößt. Doch es ist hier nicht mein Ziel für mehr Kidnapper Filmen mit Frauen in der Hauptrolle zu plädieren.

    Zurück zu ‚Firewall’, der diese Einfallslosigkeit mit der Erklärung entschuldigt, dass die Thematik des Internetkriminalismus neu wäre. Das wäre allerdings mir neu – ist es nicht so, dass fast jeder dahergelaufene Gangster im Hollywood Kino zumindest Kontrolle über einen Satelliten besitzt, wenn er nicht sogar den Zugang zum CIA Computer gehackt hat? ‚Firewall’ bietet dem Zuschauer dementsprechend nichts Neues, nur ein solides Actiondrama mit guten Darstellern.

    Der Film hat einige logische Fehler, die Autor Joe Forte wohl nicht wichtig genug erschienen um ausgemerzt zu werden. Cox beschattet Stanfield über den Zeitraum von vielen Monaten, weiß aber nicht, dass der Zentralcomputer in eine andere Filiale verlegt wurde – wie konnte das denn passieren? Abgesehen von diesen Denkfehlern führt der Film oft wenig subtil Handlungsmomente ein, bei denen selbst der knutschende Zuschauer in der letzten Reihe denkt „Holla, das ist doch bestimmt später noch mal wichtig!“ Und da diese Erwartungen grundsätzlich erfüllt werden, wird die Handlung immer durchschaubarer.

    Obgleich man Regisseur Richard Loncraine nicht vorwerfen kann, dass er sein Handwerk nicht verstehe. Trotz der dünnen Geschichte kommt im letzten Drittel des Filmes Spannung auf, nicht zuletzt durch die guten schauspielerischen Leistungen.
    Ford bedient zwar mit Jack Stanfield nur einen seiner Klischeecharaktere. Positiv fallen dahingegen der unvergleichliche Paul Bettany und Mary Lynn Rajskub auf, die Stanfields Sekretärin Janet Stone spielt.

    Angesichts dieses Schauspielerpotentials ist es schade, dass auch im letzten Drittel des Filmes Klischees der Vorzug gegeben wird und man oft das Gefühl hat, dass bestimmte Handlungselemente nachträglich eingefügt wurden um spätere Momente glaubhaft zu machen. So hat der Hund der Familie auf einmal einen GPS-Locator, mit dem Stanfield die Seinen aufspüren kann. Und damit das später auch nicht zu abstrus wirkt, wurde am Anfang des Filmes eine Szene eingefügt, in der Andy dem Hund das Halsband abnehmen will, doch Beth ihn davon abhält.

    Dieser Film wurde hölzern stilisiert, damit im Endeffekt das meiste schlüssig erscheint und auch der letzte Zuschauer (zum Beispiel das knutschende Pärchen in der letzten Reihe) weiß um was es geht. Es verwundert, dass ‚Firewall’ das erste Drehbuch von Joe Forte ist, das produziert wurde. Gerüchten zufolge sollen seine anderen Geschichten weitaus interessanter sein. Hoffentlich auch ein wenig besser durchdacht – das könnte ihnen nur gut tun.

    Fazit: Solides Actiondrama, bietet nicht viel Neues, aber gute schauspielerische Leistungen.
  • Nach dreijähriger Pause ist Harrison Ford wieder voll in Action: So nimmt er als Familienvater in dem Kidnapping-Thriller die Justiz zum Schutz seiner Lieben selbst in die Hand.

    Die Story von Drehbuchnovize Joe Forte ist so vertraut, als sei sie dem Alten Testament entnommen: Ein teuflischer Bösewicht, voller Gier und ohne Gewissen, droht den heiligen Nukleus einer rechtschaffenen Familie zu zerstören. Doch der Vater kämpft bis aufs Blut für Recht und Rache und kann seinen Klan aus dem lebensbedrohlichen Unheil retten. Große Sprünge in punkto Originalität werden nicht unternommen, doch mit der Starbesetzung mit Ford, Virginia Madsen aus “Sideways” und Paul Bettany (schlägt nach “Wimbledon” ein weiteres Mal für Regisseur Richard Loncraine auf) als kalt kalkulierender Killer erhält der (vor allem im dritten Akt) mit reichlich Action und Hightech aufgemotzte Thriller genügend Glanz, um manche B-Movie-Elemente zu überdecken.

    Im Detail entfalten sich die Geschehnisse folgendermaßen: Der leitende Computersicherheitsexperte Jack Stanfield arbeitet für eine Bankkette in Seattle, wodurch er zur Zielscheibe für den Berufskriminellen Bill Cox wird. Cox fällt mit mehreren Handlangern in das schicke Haus der Stanfields ein, nimmt Jacks Frau und seine zwei Kinder als Geiseln. Jack soll 100 Mio. Dollar auf ein Auslandskonto umleiten. Doch Cox und Co. können sich nicht lange am Lösegeld erfreuen, denn als klar wird, dass sie nicht planen, die Familie Stanfield am Leben zu lassen, schreitet Jack energisch zur blutigen Gegenoffensive.

    Während Fords fortschreitendes Alter (er ist inzwischen 63 Jahre alt) in seinem letzten Film, der Buddykomödie”Hollywood Cops”, betont selbstironisch aufs Korn genommen wurde, wird dieser Umstand hier auf sympathisch-natürliche Art integriert (z.B. stolpert er im Eifer des Gefechts). Im Kontrast dazu steht seine durch die entsprechende Sprache und Keyboard-Akrobatik belegte Genialität als Computercrack. An seine Seite gesellt sich die unterforderte Virginia Madsen perfekt emotional als angegriffenes Muttertier. Bettany agiert als adäquater Antagonist, der seine Abscheulichkeit zunächst hinter einer umgänglichen Fassade verbirgt. Man darf gespannt sein auf seine Rolle als Albinokiller in “The Da Vinci Code”. Insgesamt hapert es bei “Firewall” an Plausibilität und Kontinuität (ein Subplot verläuft im Sand), doch ein reiferes Publikum auf der Suche nach solider Unterhaltung wird sich von dieser Ode an die Firewall-gleiche Unantastbarkeit der Familie angesprochen fühlen. ara.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Das Erste: Thriller "Firewall" mit Harrison Ford im Free-TV

    Am Donnerstag, 30. April 2009, präsentiert das Erste um 22.45 Uhr die Free-TV-Premiere des Films „Firewall – Ein todsicheres Programm“. In den Hauptrollen sind u.a.. Harrison Ford, Virginia Madsen und Paul Bettany zu sehen.Der Action-Thriller dreht sich um Jack Stanfield, einem Computerexperten bei einer Großbank, der glaubt, man wolle ihn abwerben, als der Unternehmer Bill Cox ihn zum Abendessen einlädt. Sehr schnell...

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