Fast & Furious 7 (2015)

Originaltitel: Furious 7
Fast & Furious 7 Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Fast & Furious 7: Im siebten Teil des Racer-Kults macht Owen Shaws Bruder Ian (Jason Statham) Jagd auf Dom und seine Crew. Die Szenen des während des Drehs verstorbenen Paul Walker wurden aufwändig digital ergänzt.

Nachdem Dominic Toretto und sein Team den Bösewicht Owen Shaw ausgeschaltet haben, sinnt dessen Bruder Ian nach blutiger Rache. Doch der ist nicht ihr einziges Problem. Die Bleifuß-Freunde sollen nämlich gleichzeitig – im Auftrag eines mysteriösen Agenten namens Mr. Nobody – heimtückischen Terroristen ein “Das Auge Gottes” genanntes GPS-Programm abjagen und die Programmiererin Ramsey aus deren Händen befreien. Also klemmt sich die Crew noch einmal hinters Steuer und trotzt dabei mehrfach der Schwerkraft.

Dominic Toretto und seine Leute bekommen es mit dem Bruder eines Bösewichts zu tun, der Rache üben will. Fortsetzung des Streetracer-Franchise, in der Jason Statham gegen die bewährte Crew um Vin Diesel antritt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Bekanntermaßen wurden die Dreharbeiten zum siebten Teil der beliebten Actionreihe "Fast & Furious" von einem tragischen Ereignis überschattet. Ausgerechnet bei einem Autounfall kam der damals 40-jährige Schauspieler Paul Walker ums Leben und versetzte nicht nur Fans in aller Welt, sondern auch die Crew zu "Furious 7" in einen lang anhaltenden Schockzustand. Nach mehrmonatiger Drehpause entschloss sich Regisseur James Wan ("The Conjuring") schließlich, Walkers Brüder sowie eine ausgeklügelte CGI-Technik zu nutzen, um seine Rolle des Brian in den noch ausstehenden Szenen zu ersetzen. Doch lassen es solche Methoden tatsächlich zu, dass der Zuschauer den plötzlichen Wegfall einer so zentralen Figur nicht bemerkt? Die Antwort lautet: ja! Denn es ist dem Film tatsächlich nicht anzumerken, dass in einigen Szenen, in denen Paul Walkers Figur auftritt, nicht er selbst, sondern eines seiner (realen oder aus dem Computer stammenden) Doubles vor der Kamera stand. Und es geht noch weiter: Die Liebe zu Walkers Person, aus der insbesondere Kollege und "Furious 7"-Produzent Vin Diesel nie einen Hehl machte, scheint sich wie eine Generalüberholung auf das oberflächliche Image der Filmreihe auszuwirken.

    Wer sich filmisch für die "Fast & Furious“-Reihe entscheidet, der hat in der Regel ganz genaue Vorstellungen von seinem Filmabend. Autoaction, Stunts und schöne Frauen dominieren das Bild des Franchise, das für seine zuletzt immer absurder werdenden Szenarien jedoch mit erstaunlich wenig Selbstironie vor sein Publikum trat. Dass nun ausgerechnet "F&F 7" mit viel mehr Humor aufwartet als seine Vorgänger, ist im Anbetracht der schwierigen Produktionsgeschichte zwar ein wenig makaber, tut dem Film selbst jedoch extrem gut. Erstmals kommentieren die Figuren die abstrusen Stunts, können herzhaft über sich selbst lachen und rezitieren sogar die Geschehnisse aus den Vorfilmen – natürlich nicht ohne deren Hirnrissigkeit angemessen zu würdigen. Hinzu gesellen sich meisterhaft choreographierte Actionszenen, die den Rahmen der wissenschaftlichen Logik einmal mehr gehörig sprengen (Stichwort: fliegende Autos), doch das Umsatteln von nahezu ausschließlich verwendeter CGI-Animation zum Design der Stunts auf reale Actionszenen tut der Reihe ebenfalls gut. Schließlich erwartet der Zuschauer gerade im Falle der "Fast & Furious"-Reihe reale Blechschäden und kein Effektgewitter aus dem Computer.

    Dass der Tod Walkers wie ein Schatten über der Produktion liegt, war zwar zu erwarten, das fertige Produkt kommt dafür sehr lange ohne eine ärgerliche Heroisierung aus und beschränkt sich in seiner Würdigung des Schauspielers auf die letzten fünf Minuten. Diese kratzen dann schließlich an der Rührseligkeit, sind gleichsam jedoch mit einem solch ehrlichen Off-Kommentar Vin Diesels unterlegt, dass hier auch dem härtesten Actionfan für einen kurzen Moment ein Kloß im Hals steckt.

    Fazit: Schwindelerregende Autostunts, eine gehörige Portion Selbstironie, viel Charme und eine Prise Rührseligkeit: "Fast & Furious 7" katapultiert die bislang eher eindimensionale Blockbusterreihe in den Olymp des kreativen Popcornkinos und bereitet dem verstorbenen Paul Walker einen ihm gebührenden Abschied. So lässt die handfeste Action nicht nur das Herz des Krawumm-Fans höherschlagen, sondern rührt gen Ende fast zu Tränen – wer hätte das von dieser Reihe erwartet?
  • Zwar konnte das Team um Dominic Toretto (Vin Diesel) ihren ewigen Feind Owen Shaw inzwischen besiegen, doch damit sind die Probleme für die Stunterprobten Jungs und Mädels noch nicht vorbei. Denn Owens Bruder Ian (Jason Statham) sinnt auf Rache. Dom und seine Freunde sind inzwischen zu einer Familie zusammengewachsen, die nicht einmal Ian Shaw auseinanderbringen kann … oder doch? Die atemlose Jagd geht wieder quer durchs Land, nebenbei wird das eine oder andere große Ding gedreht. Letztendlich läuft aber alles auf die eine große Auseinandersetzung hinaus. Das weltweit erfolgreiche Actionfranchise geht in die siebte Runde, mit allen Mitgliedern der Stammbesetzung und prominenten Neuzugängen. Auch Paul Walker, der tragischerweise 2013 viel zu früh starb, ist in seinem letzten Auftritt zu sehen. Er hatte seine wichtigsten Szenen abgedreht, die zu den stärksten Darstellungen seiner Karriere zählen. Pauls Brüder, Caleb und Cody, halfen dabei, einige verbleibende Actionszenen ihres Bruders zu vollenden. Als neuer Bösewicht tritt Jason Staham auf den Plan, und auch Kurt Russell gibt seinen Einstand. Auf dem Regiestuhl nahm zum ersten Mal James Wan Platz, Regisseur und Mastermind der “Saw”-Reihe. Ihm gelingt es, die atemlose Action ein weiteres Mal zu toppen. Doch bei allen großen Namen, die eigentlichen Stars bleiben die gigantischen Actionsequenzen. Perfekte, real gefilmte Stunts in schnellen Autos — ein neues Fest für Fans!

    Fazit: Zeit für Vergeltung:?Die bewährte Besetzung liefert sich mit Jasan Statham das rasante 7. Action-Rennen.
  • Wenn ihr die Gesetze der Physik außer Acht lasst, offen seid für stumpfe, aber toll inszenierte Action mit einem kleinen Augenzwinkern und nicht versucht, alles logisch erklären zu wollen, dann macht "Fast & Furious 7" einfach verdammt viel Spaß!
  • Videokritik anzeigen
  • Action auf der Überholspur. Total überzogen, aber gut anzusehen. Am Ende wird das Ganze gar richtig emotional.
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