Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer (2007)

Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer: Zweites Abenteuer der Superhelden aus dem Marvel-Imperium, die es diesmal mit dem mysteriösen Silver Surfer zu tun bekommen.

Erzfeind Dr. Doom hat sein fieses Leben ausgehaucht. Nun wartet zunächst ein anderes Abenteuer auf die Superhelden: Reed alias Fantastic (Ioan Gruffudd) und Susan, das unsichtbare Mädchen (Jessica Alba), geben sich das Jawort vor dem Traualtar. Aber noch während der Zeremonie rast ein Komet auf die Erde zu und verwüstet die Stadt. Johnny, die menschliche Fackel (Chris Evans), und Ben, das Ding (Michael Chiklis), kommen der Bedrohung auf die Spur – es ist der Silver Surfer. Und dann scheint auch noch Dr. Doom auferstanden.

Das komplette Originalteam legt kräftig nach und beschert Marvels Superheldenquartett einen zweiten Auftritt nach Maß. Ausnahmeeffekte der WETA-Schmiede (“Der Herr der Ringe”) sorgen für atemberaubende Actionszenarien als Gegenpol zu emotionalen Momenten.

Nach dem Tod von Dr. Doom gibt es nur noch ein großes Abenteuer für die Fantastischen Vier zu bewältigen: Reed Richards und Susan Storm treten vor den Traualtar – mit Johnny Storm und Ben Grimm als Trauzeugen. Doch die Harmonie wird jäh unterbrochen von einem neuen Gegenspieler aus dem All: Der Silver Surfer kommt auf die Erde und zieht eine Welle der Verwüstung nach sich. Die Fantastischen Vier müssen seinem Geheimnis auf die Spur kommen. Und zwar schnell, weil auch Dr. Doom seine überraschende Rückkehr ankündigt.

Reed Richards und Susan Storm alias Mr. Fantastic und Invisible Woman wollen heiraten – wieder einmal. Dieses Mal stört der geheimnisvolle Silver Surfer die Zeremonie. Dort, wo er auftaucht, hinterlässt er Zerstörung, und zwar letztlich die ganzer Planeten. Um das aufzuhalten, müssen die Fantastic Four ausgerechnet mit ihrem ärgsten Feind, Dr. Doom, zusammenarbeiten. Doch der Surfer, der ohne sein Brett fast machtlos ist, entpuppt sich als gar nicht so böse, und Doom als gewohnt verräterisch.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Fantastischen Vier haben mittlerweile Routine in ihrem Superheldendasein. Routiniert bearbeiten sie ihre Aufträge, um ihr Land und die Welt vor Übeltätern und sonstigen Katastrophen zu schützen. So wundert sich auch niemand mehr, neben einem überdimensionalen Ding im Flugzeug zu sitzen, das aus Steinen besteht oder, dass ein brennender, fliegender Mensch entspannt ins Fenster schaut. Superhelden sind etwas komplett Normales im Universum dieser Comicverfilmung.

    Außer dem Zeigen von einigen überbegabten Menschen und außerirdischen Wesen, wird bewusst auf ein aktuell realistisches Setting gesetzt. Die Welt sieht so aus, wie sie es in der Jetztzeit wirklich tut. Das gibt dem gesamten Film die Möglichkeit, dass auch mitten unter uns solche Helden leben könnten. Doch leider gab es bislang noch keine Gerüchte um ähnliche Vorkommnisse. So bleiben die vier Superhelden ein Äquivalent zur Funktion des Militärs in anderen Katastrophen- oder Science Fiction Filmen. Sie vollbringen dass Unmögliche und besiegen das scheinbar Unbesiegbare. Hier benötigt das Militär die Hilfe der übermenschlich Begabten um außerirdische Gefahren zu bannen.

    Amerika, Amerika…es geht um die Rettung Amerikas obwohl ganz wie in Katastrophenfilmen üblich, immer wieder Ecken der Welt gezeigt werden die zeigen, dass auch hier die Katastrophe passiert. Dennoch wird die Heldenhaftigkeit der Amerikaner herausgestellt und mit ihrer Rolle als Weltpolizei gespielt, die in solchen Filmen immer wieder eine Rechtfertigung sucht.

    Der Silver Surfer eigentlich die interessanteste Figur im ganzen Film, erscheint als melancholischer Vorbote des Bösen, als Sklave der zerstört um zu bewahren. Er ist ein heimatloser, der rastlos in den Weiten des Alls umherwandert. Die anderen Figuren und ihre Darsteller erscheinen seltsam farblos, besonders Ioan Gruffudd und Chris Evans als Mr. Fantastic und Human Torch. Jessica Alba als Invisible Girl ist zwar schön wie immer, wirkt aber zu dressiert, ihre blonden Haare sind eindeutig als Perücke identifizierbar, ihre blauen Augen eindeutig Kontaktlinsen. So wirkt ihr gesamter Look zu stark verkünstelt um wirklich schön zu sein.

    Im Subplot dieses Films geht es um den Zusammenhalt der Truppe, die sie stark macht und die durch Verrat an der Gemeinschaft gefährdet wird. Johnny will alleiniger Held sein und bringt die anderen in große Gefahr. Sue und Reed denken darüber nach, sich aus dem Superheldenbusiness zurückzuziehen um eine Familie zu gründen. Am Ende finden sie aber alle heraus, dass nur sie vier zusammen eben fantastisch sind und die Welt noch einiges an Katastrophen zu bieten hat, die nur sie aufhalten können.

    Das Serienprinzip wird auch hier mit seinen klassischen Zutaten gewürzt: wiedererkennbare Helden, eine neue Story und einige alte bekannte Widersacher wie Von Doom, der auch nur mit Kapuze (der Imperator lässt grüßen) ein wenig Grusel verbreiten kann.

    So bieten die Fantastischen Vier in ihrem zweiten Teil, außer netter Unterhaltung für einen Sonntagspätnachmittag nicht viel. Keine besonders beeindruckenden Effekte, keine Emotionen, lediglich die nette Story hält bei der Stange und die Neugier, wie denn dieses Mal die Welt gerettet wird.

    Fazit: Etwas laue Comicverfilmung von alten Bekannten, die nur durch ihre Story bei der Stange hält. Figuren und Effekte sind farblos und eher lau. Nette Unterhaltung für einen sonntäglichen Spätnachmittag.
  • Zweifelsohne fantastisch: Der familienfreundliche Folgefilm der Marvel-Comics-Superhelden-Adaption ist das erste Sequel im Jahr 2007, das sich am Boxoffice gegenüber dem Vorgänger verbesserte.

    Als Fortschritt werden viele Comicfans auch den Neueintrag nach der etwas simpel gestrickten Entstehungsgeschichte ansehen, da nun mehr Action, aufwendigere Effekte und mit dem Silver Surfer eine faszinierende neue Figur geboten werden. Beim Alten blieb es hingegen (weitgehend) vor und hinter der Kamera: Tim Story inszeniert, Mark Frost steuerte (diesmal in Zusammenarbeit mit “Meine Super-Ex”-Skripter Don Payne) das Drehbuch bei, und das sympathische Darsteller-Kleeblatt sowie sein Erzfeind sind wieder vollständig versammelt. Anders als ihre illustren Marvel-Kollegen wie Spider-Man oder die X-Men müssen die Helden jedoch keine tiefschürfenden Einblicke in ihre durch Außenseitertum oder Verantwortungslast gemarterten Psychen gewähren, sondern können sich einem PG-Rating entsprechend recht unverfänglich geradlinig ihrer Weltrettungsmission stellen.

    Zunächst gilt es für Mr. Fantastic Richard Reed (Ioan Gruffudd) und Invisible Woman Susan Storm (Jessica Alba) triviale Probleme zu bewältigen, da ihre bevorstehende Hochzeit einen wahnwitzigen Medienzirkus entfacht hat. Doch anstatt sich in Gegenwart ihrer Partner, der menschlichen Fackel Johnny Storm (Chris Evans) und Steinklotz Ben Grimm (Michael Chiklis), das Jawort geben zu können, werden sie vom enigmatischen Silver Surfer unterbrochen. Silberglänzend und muskulös gleitet er schnittig mit seinem Surfbrett durch die Lüfte und hinterlässt überall, wo er aufkreuzt, Chaos und Verwüstung. Das Superhelden-Team muss ihn daran hindern, die Erde zu zerstören, und prallt dabei unerwartet mit seinem zurückgekehrten Feind Victor Von Doom (Julian McMahon) zusammen.

    Der Silver Surfer (im Original inbrünstig von Laurence Fishburne gesprochen) stellt sich dabei nicht nur optisch als interessante Figur heraus, da er seinen Zerstörungszug im Dienste der Welt-Allmacht Galactus durchführt und mit gewissen Messias-Parallelen versehen wurde. Seine Szenen, wie beispielsweise das Höhenduell mit Johnny, gehören zu den Highlights des Films, die auch von der (ebenfalls CGI)-actionreichen Rettungsaktion des Superquartetts von London nicht überboten werden. An viel lockerem Humor mangelt es selbstverständlich nicht. Johnny, der nie lange rumfackelt, um zu flirten, amüsiert wieder mit seiner narzisstischen Egozentrik, während “Sin City”-Girl Jessica Alba mit ihren optischen Reizen begeistert. Insgesamt kurzweilige Popcorn-Unterhaltung, die sich auf sympathische Art selbst nicht allzu ernst nimmt. ara.

Darsteller und Crew

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