Family Affairs - Gier nach Glück (2002)

Family Affairs - Gier nach Glück Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Family Affairs - Gier nach Glück: Backdoor-Pilot: Die junge Erbin eines millionenschweren Schmuckunternehmens muss sich mit ihren missgünstigen Familienmitgliedern herumschlagen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Erneut entführt Sat.1 in die Welt der Schönen und Reichen: Wie schon “Der Duft des Geldes”, so ist auch “Family Affairs” der Versuch, ein bisschen “Dallas” nach Deutschland zu holen. Beide Filme hätten praktisch umgehend in Serie gehen können, wenn das Publikum nur zahlreich genug zuschaut hätte; die entsprechenden Drehbücher existierten bereits. Doch schon “Der Duft des Geldes” strotzte nur so von Personen, die man lieber nicht wiedersehen möchte. “Family Affairs” ist noch schlichter gestrickt und erzählt zum wiederholten Mal die Geschichte von der unfreiwilligen Firmenerbin, die sich gegen die fiesen Machenschaften ihrer Halbgeschwister durchsetzen muss: Auf dem Sterbebett nimmt Vater Carlo seiner Tochter Leonie (Sylke Hannasky) das Versprechen ab, sich um die Geschicke der renommierten Münchener Schmuckschmiede Saum zu kümmern. Schwager Wolf (Michael Rast) hingegen hat andere Pläne. Er wird seinem Namen vollauf gerecht und will die Firma zerschlagen, um allein das Renommee für viel Geld an einen Hersteller von Billigschmuck verscherbeln zu können. Leonie ist hin- und hergerissen: Natürlich will sie den letzten Willen ihres Vaters erfüllen. Andererseits ist die Meeresbiologin mit dem Umweltschützer Dave (Götz Otto) liiert, der keinerlei Lust verspürt, die Weite der Meere gegen die enge Großstadt zu tauschen.

    In diesem Film von Matthias Steurer kommt alles exakt so, wie man sich das schon denken kann; das Drehbuch (Regine Bielefeldt) ist wirklich nicht gerade einfallsreich. Daran ändern auch die zynischen Dialoge oder unverhofft auftauchende uneheliche Kinder nichts. Gerade die Darsteller von Leonies Gegenspielerinnen (Gesche Tebbenhoff, Christiane Krüger) begnügen sich völlig damit, schön, reich und gemein zu sein. Allein Sylke Hannasky kommt mit ihrer ersten größeren Fernsehrolle gut zurecht und wirkt angenehm natürlich; aber das ist zu wenig, um dem Film tatsächlich zu wünschen, er möge sich zur Serie mausern. tpg.

Darsteller und Crew

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