Extreme Rage (2002)

Originaltitel: A Man Apart
Extreme Rage Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Extreme Rage: Actionheld Vin Diesel sagt in einem furiosen Straßenthriller als rachesuchender Cop einem Drogenkartell den Kampf an.

Als der Undercover-Drogencop Sean Vetter (Vin Diesel) und sein Partner Demetrius Hicks (Larenz Tate aus “Biker Boyz”) den mexikanischen Kartellboss Memo Lucero (Geno Silva aus “Scarface”) in einem furiosen Coup zur Strecke und Verhaftung bringen, können sich die Fahnder des Erfolges nur vorübergehend freuen: Luceros Nachfolger, ein wahres Scheusal namens Diablo, überzieht L.A. mit Krieg und macht auch vor Zivilisten wie Vetters Frau keinen Halt. Um effektiv gegen Diablo zurückzuschlagen, könnte Vetter nun die Hilfe von Lucero gut gebrauchen…

In einem jener Filme, die vor “xXx” in der Warteschleife standen, nimmt der frischgebackene Actiongott Vin Diesel in bester Seagal-Manier das organisierte Verbrechen ins Visier. Genrefachmann Gary Gray (“Set it Off”) serviert toughes Rachekino ohne Schnörkel oder ironische Brüche.

Als ein mysteriöser Typ namens Diablo die Kontrolle über ein Drogenkartell übernimmt, dessen Boss im Knast landete, sind Cop Sean Vetter und sein Partner auf die Hilfe des Inhaftierten angewiesen, um den an der mexikanischen Grenze eskalierenden Drogenkrieg zu beenden. Doch Vetters eigentlicher Plan ist die Rache des Mordes an seiner Frau.

Bei einer spektakuklären Aktion gelingt es dem Cop Sean Vetter und seinem Partner Demetrius, den legendären Kartellboss Lucero hinter schwedische Gardinen zu verfrachten. An dessen Stelle tritt der geheimnisvolle Diablo, der nicht nur in den eigenen Reihen aufräumt, sondern auch einen Anschlag auf Sean verübt. Seine Familie stirbt, er überlebt schwer verletzt. Als er das Krankenhaus wieder verlässt, schreckt Sean für seine Rache auch davor nicht zurück, sich mit Erzfeind Lucero einzulassen – und erlebt sein blaues Wunder.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach “Knockaround Guys” kommt mit dem Actiondrama “A Man Apart” ein weiterer, lange geschobener Vin-Diesel-Film aus den Tagen vor seinem Erfolg mit dem Agentenactioner “XxX – Triple X” in die US-Kinos. Regisseur F. Gary Gray (“Set It Off”, “Verhandlungssache”) inszenierte einen visuell versierten, unglaublich konsequenten Rachethriller um den Vergeltungs-Amoklauf eines Undercover-Cops, dessen Frau von einem mexikanischen Drogenkartell ermordet wurde. Der Plot weist Parallelen zu “Lethal Weapon” und “Das Kartell” auf, vor allem aber fühlt man sich an die harten Rache-Stories des frühen Steven Seagal, angereichert mit etwas realistischer “Traffic”-Atmosphäre, erinnert.

    War “XxX” die Extremsport -Interpretation von James Bond auf Steroiden im Videoclip-Zeitalter, eifert Diesel jetzt rot sehenden Männern der Siebziger wie Charles Bronson und Clint Eastwood nach – und eben Steven Seagal, der in “Hard To Kill” anno 1990 ebenfalls brutal und ohne Kompromisse den Mord an seiner von Killern getöteten Frau rächte. Wie Seagal in seinen besten Zeiten überzeugt Diesel mit einer wuchtig-respekteinflößenden körperlichen Präsenz und weniger mit ausgeprägter schauspielerischer Vielseitigkeit. Sein DEA-Agent Sean Vetter wird zunächst als kompetenter Drogencop und liebender Ehemann eingeführt. Nach langjähriger Vorbereitungsarbeit haben er und sein einstiger Gang-Partner Demetrius Hicks (Larence Tate aus “Biker Boyz” im Danny-Glover-Part) den gefürchteten mexikanischen Kartellboss Memo Lucero (Geno Silva aus “Scarface”) in einer furiosen Actionsequenz zu Fall gebracht. An dessen Stelle tritt der mysteriöse neue Boss Diablo (so auch der ursprüngliche Titel des Films), der die Dealer-Hierarchie von Los Angeles mit extremer Brutalität erschüttert. Als Vetters Frau Stacey in ihrem gemeinsamen Strandhaus einem nächtlichen Anschlag von Diablos Hitmen erliegt, wird die Sache für ihn persönlich. Mit aller Gewalt macht er sich daran, die Identität von Diablo aufzudecken, selbst wenn ihn das seinen Job und fast das Leben kostet.

    Die Actionsequenzen setzen sich zumeist aus bleihaltigen Feuergefechten und blutigem Mano-a-Mano-Auseinandersetzungen zusammen. Dabei sind moralische Fragwürdigkeiten inbegriffen: Den Killer seiner Frau prügelt Vetter beispielsweise mit bloßen Fäusten zu Tode, und auch Gesetze sowie das Leben seiner DEA-Kollegen zählen wenig bei seinem deterministischen Alleingang. Gleichzeitig erlaubt es sich der Film, die obligatorische Anti-Raucher-Botschaft (obwohl Diesel qualmt wie ein Schlot) und den Rat an eine Stripperin, sich selbst mehr zu respektieren, einzustreuen.

    Vor allem aber ist “A Man Apart” ein Film der Tat, wie es einst auch “Dirty Harry” oder “Walking Tall” waren – adäquat ins rechte Licht gerückt mit ästhetischer Kameraarbeit von Jack N. Green, dem Hauskameramann von Clint Eastwood. Insgesamt ein verbittertes Racheactiondrama mit minimalem, aber (dank Timothy Olyphant als ebenso ruchlosen wie eloquenten Mittelsmann Diablos) nicht unkomischem Humor, mit dem Diesels Kernfangemeinde von Teenagern ihr Idol einmal von einer ganz anderen Seite erleben darf. ara.

Darsteller und Crew

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