Extreme Movie (2008)

Extreme Movie Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Extreme Movie: Heiterer bis derber Episodenfilm über mehr oder weniger glückliche Jugendliche, die ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen.

Fred gehört zu der Sorte Jungen, für die die High School-Zeit eher eine Qual ist: Seine Freizeit verbringt er am liebsten vor dem Computer und bei den Mädchen hat er kein Glück. Also nimmt er eines Tages all seinen Mut zusammen und vereinbart ein Date mit einer Internetbekanntschaft. Eine weitere Geschichte in diesem Episodenfilm handelt von dem jungen Chuck, der sich eigentlich glücklich schätzen könnte, wird doch sein Interesse von seinem großen Schwarm erwidert – nur, dass sie ihn mit ihren Gelüsten so richtig überfordert. Nein, es ist kein Spaß ein Teenager zu sein.

Für Fred ist die Highschool-Zeit eine Qual: Seine Freizeit verbringt er vor dem Computer, bei den Mädchen hat er kein Glück. Also nimmt er eines Tages all seinen Mut zusammen und vereinbart ein Date mit einer Internetbekanntschaft. Eine weitere Geschichte handelt von dem jungen Chuck, der sich eigentlich glücklich schätzen könnte, wird doch sein Interesse von seinem großen Schwarm erwidert – nur, dass sie ihn mit ihren Gelüsten so richtig überfordert. Nein, so bleibt festzuhalten, es ist kein Spaß ein Teenager zu sein.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kein Ende in Sicht zeigt sich innerhalb der Welle an sinn- und geschmacksfreien Parodien auf US-Kinohits, wobei die „Scary Movie“-Nachzieher zunehmend schlechter ausfallen. Im Fall von „Extreme Movie“ taten die produzierenden Weinstein Brüder, die schon manches interessante Projekt im Archiv verschwinden ließen, gut daran, die Sexklamotte nur auf DVD zu veröffentlichen. Hierzulande wäre dies sicher ebenso angemessen gewesen. Dabei durfte man an das Regiedebüt der Autoren Adam Jay Epstein und Andrew Jacobson, verantwortlich für die mittelmäßige Parodie „Nicht noch ein Teenie-Film“, anfangs noch gewisse Hoffnungen hegen. Immerhin orientiert sich das Konzept mit einer Mischung aus Sketchen, Werbespot-Parodien und falschen Interviews am unerreichten Siebziger-Hit „Kentucky Fried Movie“, und am Drehbuch beteiligt sich eine ganze Riege Gagschreiber von „Saturday Night Live“.

    Das Niveau unterschreitet jedoch jede Folge von „MAD TV“. Zumindest anfangs finden sich rund um das Thema „Extremer Teenagersex“ noch originelle Ansätze: Ein korpulenter Einzelgänger verliebt sich in eine Gummivagina, die plötzlich Eifersuchtsgefühle hegt. Sein Faible für Abraham Lincoln treibt einen anderen Schüler zu abartigen Sexspielen und einer Zeitreise in die Vergangenheit. Zwischendurch gibt Matthew Lillard politisch unkorrekte Sextipps ebenso wie die zottelige Monsterpuppe „Blue Bally“, die allerdings nur ans eigene Vergnügen denkt.

    Doch wie schon bei den „Movie“-Movies des untalentierten Duos Jason Friedberg/Aaron Seltzer wird jeder gelungene Gag endlos in die Länge gewalzt und schließlich zu Tode geritten. Das trifft genauso auf die Outtakes während des Nachspanns zu, die anfangs noch amüsant sein mögen, aber einfach kein Ende finden. Neben Lillard, der sich hier für seine verordneten Sprüche fast entschuldigen möchte, trifft man an prominenten Gesichtern noch Frankie Muniz und Michael Cera („Superbad“, „Juno“) als Teenager mit peinlichen Date-Erlebnissen sowie als Pornoregisseur Kyle Gass, der mit Jack Black das Hardrock-Comedy-Duo „Tenacious D“ bildet.

    Das Hauptproblem liegt darin, dass die Rahmenhandlung mit Loser Mike und seiner unerreichbaren Flamme schlicht zu unkomisch ausfällt, so dass die Autoren immer wieder in frauenfeindliche Scherze, Fäkalhumor und Behindertenwitze ausweichen. Wenn während des Nachspanns eine freizügige Blondine anfangs zur Männerbeschimpfung ansetzt, endet der Monolog doch nur im gleichen obszönen Tonfall wie im Rest des Films.

    Als Zielgruppe anvisierten die Macher ein männliches pubertierendes Publikum, das den Film bei einer 16-er Freigabe bei uns gar nicht sehen darf. Überhaupt ist die deutsche Fassung ein Fall für sich: Während ein Off-Kommentar bei der Stummfilmepisode mit dem schwulen Lincoln die englischen Zwischentitel übersetzt und damit die eigentliche Pointe raubt, belässt man die ausführliche, halbwegs amüsante Musicaleinlage im Original ganz ohne Untertitel. Aber im Grunde passt das zum einfallslosen Rest.

    Fazit: „Extremer Murks“ wäre der passendere Titel für diese verklemmte, zähe Zotensammlung.
  • In Episoden aufgegliederte hemmungslose Teenkomödie um sexuelle Perversionen aller Art, als deren Hauptattraktion “Superbad”- und “Juno”-Star Michael Cera gelten muss.

    Gefilmt wurde bereits 2006, also einige Zeit bevor Ceras Popularität in die Höhe schnellte. Anschließend wurde der krude Kaulauer-Klamauk von der Weinstein Company auf Eis gelegt. Doch der Erfolg unverblümt-tabubrechender Sexkomödien wie “Beim ersten Mal” und “Superbad” gab Hoffnung, dass sich auch für die Sexkapaden dieser triebgesteuerten Teenager (unter denen sich neben Cera auch “Agent Cody Banks” Frankie Muniz tummelt) ein Publikum findet.

    Muniz absolviert die erste Vignette, in der er mit seiner jungfräulichen Freundin verzückt das erste Mal erlebt, nur um anschließend von ihr mit zunehmend ungehemmten Sexpraktiken (S&M, Zwergen- und Tiersex, etc.) verschreckt zu werden. Lose miteinander verbunden sind die Teenies durch ihre Highschool, in der eine Aufklärungsstunde der unverklemmten Art unterrichtet wird. So bringt der Lehrer beispielsweise ein Sortiment von Dildos in die Klasse und fordert die Schüler auf, sie mit Kondomen zu beziehen. Zwischen den Versatzstücken von Vulgaritäten gibt es gestellte Werbespot oder “Konfessionen von der Straßenecke”. Matthew Lillard wendet sich dafür direkt an die Kamera, erteilt Sexratschläge und spart dabei nicht mit pikanten Details. Geworben wird für Produkte wie ein Anti-Viagra, das peinliche plötzliche Erektionen unterbindet. Eine Episode erinnert an “Lars und die Frauen”, bei der ein Dickerchen zu einer künstlichen Vagina eine Beziehung entwickelt, bis sie aus Eifersucht Selbstmord begeht.

    Gags wie diese sind absurd, doch den beiden Newcomer-Regisseure Adam Jay Epstein und Andrew Jacobson (sie schrieben das Drehbuch für “Nicht noch ein Teenie-Film!) gelingt es selten, große Erheiterung damit zu erzeugen. Neben dem Duo mischten noch SNL-Autoren wie Andy Samberg und Will Forte mit. So entstanden bemühte Beiträge, die um Sex mit Abraham Lincoln, Maskottchensex, Sex mit übergewichtigen Frauen, Internet-bestellte Vergewaltigunsfantasien etc. kreisen. Das anrüchige Highlight bildet schließlich eine “High School Musical” nachempfundene Gesangseinlage bei einem Pornofilm-Set. Nackte Brüste, letztlich brav simulierter Sex, Pupswitze und ausgeprägter Nonsenshumor könnte diese Sexsketchcomedy zum Favoriten von kleinen Jungs machen, die nach Altersfreigabe eigentlich noch nicht zum Publikum zählen dürfen. ara.

Darsteller und Crew

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