Extrem laut und unglaublich nah (2011)

Originaltitel: Extremely Loud and Incredibly Close
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (0)
  1. Ø 0
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Extrem laut und unglaublich nah: Gefühlvolle Verfilmung des Bestsellers von Jonathan Safran Foer um einen Jungen, dessen Vater beim Terrorangriff 9/11 stirbt.

Der elfjährige Oskar Schell ist autistisch und verliert seinen Vater bei den Anschlägen des 11. Septembers. Als er im Nachlass seines geliebten Vaters einen Schlüssel mit der Aufschrift “Black” findet, beschließt der verhaltensgestörte Junge alle 478 New Yorker mit diesem Nachnamen zu besuchen. Er will herausfinden, welches Schloss der Schlüssel öffnet und hofft so die Verbindung mit seinem Vater verlängern zu können. Die neuen Bekanntschaften, die Oskar auf seiner Odyssee durch den Big Apple kennenlernt, helfen im zu einem gewissen Grad seine emotionale Einkapselung zu überwinden.

Nach dem Tod seines Vaters bei den Anschlägen des 11. September will ein Elfähriger dessen letzte Geheimnisse entschlüsseln. Virtuos inszenierte Odyssee eines Jungen durch New York – Verfilmung des originellen Bestsellers von Jonathan Safran Foer.

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
1 Stimme
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

    Ein Junge versucht, dem Sinnlosen einen Sinn abzugewinnen, während der Film uns auf seine wunderschöne, aber traurige Reise mitnimmt.
  • Stephen Daldrys starbesetzte Familiengeschichte: menschliche Wärme und großes Kino mit Oscarchancen.

    Wenn Hollywood-Größen wie Sandra Bullock und Tom Hanks erstmals zusammenarbeiten, und der dreifach oscarnominierte Brite Daldry (“Der Vorleser”) ein literarisches Ereignis wie Jonathan Safran Foers gleichnamigen Roman adaptiert, darf man im Kino schon Anfang des Jahres ein Highlight erwarten. Unglaublich nah geht dieser Film und vermittelt seine Botschaft dabei so leise. Im Mittelpunkt steht die Entdeckungsreise des neunjährigen Oskar (Thomas Horn), der aufbricht in die Welt der Erwachsenen. Auf seiner Reise durchstreift er New York und erlebt die Metropole als magischen Ort — bevor eine Tragödie ihm den Halt nimmt. Das enge Verhältnis zwischen dem aufgeweckten, unstillbar neugierigen Jungen und seinem Vater, der bei den Terroranschlägen vom 11. September im World Trade Center ums Leben kommt, wird auch nach dem traumatischen Verlust eine Brücke über die plötzliche große Leere schlagen. Denn als der Junge in einem Umschlag einen Schlüssel findet, scheint sich das vertraute Spiel mit dem Vater, der ihm oft geheimnisvolle Rätsel zur Lösung aufgab, fortzusetzen. Die Suche nach dem Schloss, zu dem dieser Schlüssel passt, prägt den Film, lässt uns die Welt aus den Augen der Kinder sehen und Menschen kennenlernen, die das Leben mit all seinen Facetten erfahren haben. So traurig und komisch, mysteriös, euphorisierend und erschütternd ist auch diese Literaturverfilmung, die Tom Hanks und Sandra Bullock als Eltern große Rollen gibt und nicht nur wegen ihres jungen Helden namens Oskar echtes Oscar-Material ist.

Darsteller und Crew

News und Stories

Videos und Bilder

Kommentare