Exodus: Götter und Könige (2014)

Originaltitel: Exodus: Gods and Kings
Exodus: Götter und Könige Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 2.3
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3.1

Filmhandlung und Hintergrund

Exodus: Götter und Könige: Machtvolles Epos von Ridley Scott mit Christian Bale als Moses, der mit seinem versklavten Volk Ägypten verlassen will.

Im 13. Jahrhundert vor Christus werden die Israeliten in Ägypten versklavt und die männlichen Nachkommen im Nil ertränkt. Ein Kind überlebt jedoch und wird von der Tochter des Pharaos gefunden und in den königlichen Palast gebracht, wo das Findelkind und der ägyptische Prinz wie Brüder aufwachsen. Auch als Erwachsene sind Moses (Christian Bale) und Ramses (Joel Edgerton) lange Zeit unzertrennlich. Bei einem Feldzug unter Führung von Moses, der der königlichen Familie als General dient, rettet dieser seinem Ziehbruder Ramses das Leben. Doch das Schicksal treibt einen Keil zwischen die Freunde und sie werden schließlich zu erbitterten Rivalen: Als Ramses zum neuen Pharao gekrönt wird, sieht Moses die Unterdrückung des israelischen Volkes zum ersten Mal mit eigenen Augen. Von Nun (Ben Kingsley) erfährt er das Geheimnis seiner wahren Herkunft und es dauert nicht lange, bis er die Grausamkeiten gegenüber den Sklaven nicht mehr mitansehen kann. Die Kunde, dass Moses von hebräischer Abstammung ist, erreicht bald darauf auch Ramses, der seinen früheren Kindheitsfreund ins Exil verbannt. Dort findet er eine Frau und gründet eine Familie, doch eine göttliche Vision bringt ihn dazu, in seine Heimat zurückzukehren, um sein Volk aus der Sklaverei zu befreien und in das gelobte Land Kanaan zu führen. Mit aller Gewalt stellt sich Moses gegen das übermächtige Imperium der Ägypter, aber Ramses, der sich selbst für einen Gott hält, will sich unter keinen Umständen den Willen eines anderen Gottes zu beugen, weswegen eine Flut von Plagen über Ägypten hereinbricht und das Land an die Schwelle des Untergangs treibt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

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  • Aus Brüdern werden Gegner: In seiner Kindheit ist Findelkind Moses der beste Freund des künftigen Pharaos Ramses. Doch als Moses erkennt, dass seine Landsleute in Ägypten ausgebeutet werden, stellt er sich gegen den mächtigen Freund. Als der Pharao nicht einlenken will, wird sein Land mit den sieben Plagen überzogen. Moses schwingt sich zum Anführer von 600.000 Sklaven auf, die er allen Widerständen zum in ein besseres Leben führen will. Ein Historienepos vom Meisterregisseur: Wenn Ridley Scott ein solches Mammutwerk angeht, ist klar: Er ist in seinem Element. Der Regisseur von Filmen wie “Gladiator” oder “Königreich der Himmel” inszeniert die Geschichte von Moses, einem Mann, der aus Überzeugung handelt, als denkbar größtes auf die Leinwand zu zauberndes Abenteuer, das die Möglichkeiten modernster Spezialeffekte und 3D-Stereoskopie ausreizt. Und doch steht im Mittelpunkt das Schauspielerduell von Christian Bale und Joel Edgerton als “Brüder”, die zu Erzfeinden werden. Zum Spitzencast zählen auch Sigourney Weaver und Aaron Paul. Ein imposanter, eindrucksvoller Film, packend inszeniert von einem der Götter der Filmkunst.

    Fazit: Machtvolles Action-Abenteuer in monumentalem 3D über Moses, einen der legendärsten Anführer der Geschichte.
  • Moses als bombastisches Abenteuerspektakel mit „Gladiator“-Vibe. Gott sei Dank, „Noah“ kann einpacken!
  • “Exodus: Götter und Könige“ fehlt die nötige emotionale Wucht und Spannung um wirklich mitreißen zu können. Selten fiebert man mit den Sklaven oder dem Helden mit oder macht sich gar Sorgen um deren Schicksal. Auch die nötige Tiefe fehlt “Exodus: Götter und Könige“, denn zwar wird die Frage, wie man einem so herzlosen und vernichtenden Gott folgen kann, kurz aufgeworfen, doch verschwindet diese Frage schnell hinter dem nächsten spektakulären Bild, und es bleibt nichts anderes übrig, als visuell beeindruckendes Kino, dem es an Herz fehlt.
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