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Evidence (2011)

Evidence Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Evidence: Horrorfilm in Found Footage-Manier über vier Jugendliche, deren Campingurlaub sich in einen Alptraum verwandelt.

Voller Vorfreude treten die Freunde Ryan, Brett, Abi und Ashley ihren ersten gemeinsamen Campingurlaub an. Brett hat seine Handkamera dabei, um die besten Momente für immer einzufangen. Doch anstatt schöner Landschaftsaufnahmen und vor allem Partystimmung werden ganz andere Ereignisse gefilmt: Etwas Grauenvolles schleicht nachts um ihr Lagerfeuer und hat es auf die jungen Menschen abgesehen. Je mehr sie versuchen, wieder in die Zivilisation zu fliehen, desto mehr Blut wird vergossen. Auf der panischen Flucht entdecken sie Schreckliches.

Eine Gruppe junger Leute fährt zum Campen ins Grüne und nimmt die Kamera mit. Erstaunliches kommt in den Fokus. Formelhafter, aber handwerklich sauber und spannend gewirkter Horror nach dem angesagten Found-Footage-Muster.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Planloses Found-Footage-Gewusel, das auf die Augen und Nerven geht. Mit Kino hat das nicht mehr viel zu tun.
  • Ein Quartett junger Leute dokumentiert seinen Campingausflug in den Wald, der sich in einen veritablen Alptraum mit bizarrem Ende verwandelt.

    An niedrig budgetierten Independent-Horrorwerken, die sich an “Blair Witch Project” orientieren, mangelt es in jüngster Zeit nicht. Man sollte meinen, das Konzept des Found Footage habe mit Titeln von “” bis “Cloverfield” genügend Früchte getragen. Wenn Ryan mit der HD-Cam loszieht, um sich und drei Freunde bei ihrem gemeinsamen Camping-Trip zu dokumentieren, wähnt man sich lange Zeit auf bekannten Pfaden, bis sich dieser Ausflug zu etwas ganz anderem, deutlich Handfesterem entwickelt.

    Alle vier Akteure heißen so wie in echt und sind zwei unternehmungslustige Pärchen, die per RV in mediterran anmutende Trockenwälder fahren, um in der hügeligen Halbwildnis zu wandern und zelten. Freund Brett steht im Fokus von Ryan, der sich zum Verdruss von Ashley und Abi voyeuristisch hinter der Kamera verschanzt. Freizügig sind die Damen allemal und telegen das ganze Quartett, wenn auch sonst von unaufdringlicher Normalität – statt studentischer Partywut – geprägt. Als tagsüber eine Bigfoot-ähnliche Kreatur vorbeihuscht, nachts unheimliche Tierlaute um das Lagerfeuer hallen und später noch ein zotteliger Ranger aufkreuzt, erodiert das Nervenkostüm der vier rapide, während Ryan begeistert weiter filmt.

    Nachdem Brett spurlos verschwindet und der RV verwüstet wird, kippt das Geschehen endgültig – stilistisch wie inhaltlich. Beließen es die halbwegs ruhig gehaltenen Bilder bislang bei Andeutungen, beginnt nun der Panik-Modus: Eine wilde Hatz, von der meist nur gehäckselte Bildfetzen zu sehen sind, hebt an und führt ins Revier von Creature Feature, außer Kontrolle geratenem Experiment und apokalyptischen Shoot&Run in Videogame-Manier mit Horden aggressiver Wesen. Die erinnern an “Crazies” oder auch “28 Days Later”, doch das alles ist so grotesk, bizarr und blutig, dass eine eindeutige Rubrizierung unmöglich ist. Aber Regisseur Howie Askins (“Devil Girl”) hält das Heft professionell in der Hand und versteht es, mit seiner langjährigen Erfahrung als Cutter zumindest den geneigten Found-Footage-Fan mit einem ausgeprägten Horror-Crescendo zu überzeugen.

    tk.

Darsteller und Crew

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