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Ender's Game - Das große Spiel (2013)

Originaltitel: Ender's Game
Ender's Game - Das große Spiel Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (10)
  1. Ø 3.4
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3.3

Filmhandlung und Hintergrund

Ender's Game - Das große Spiel: Harrison Ford soll in der Verfilmung des gleichnamigen SciFi-Kultromans junge Raumkadetten für den Kampf gegen Aliens ausbilden.

Unter unzähligen Kandidaten besitzt ausgerechnet der schmächtige, schüchterne Ender die Qualität, junge Raumkadetten in einen riskanten Präventivkrieg gegen aggressive Aliens zu führen. Davon jedenfalls ist Colonel Graff überzeugt, der den brillanten Jungen mit anderen außergewöhnlichen Kids ein hartes Trainingsprogramm im All durchlaufen lässt. Tatsächlich lernt Ender dort, sich gegen alle Konkurrenten durchzusetzen, zeigt dabei einen Killerinstinkt, der seinem Mentor imponiert, die Persönlichkeit Enders aber verändert.

Ein brillanter Junge soll als letzte Hoffnung der Menschheit eine Invasion aggressiver Aliens verhindern. Stark besetzte und bebilderte Verfilmung von Orson Scott Cards Kultroman, die Science Fiction mit einem gewissen Dreh zeigt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vielschichtiger Science-Fiction-Kriegsfilm, der es sich bei der Figurenzeichnung nicht leicht macht, sondern dem Roman gerecht wird.
  • Die Zukunft der Menschheit ist in Gefahr: eine gigantische Invasion von Außerirdischen steht bevor. Diese wäre größer als je zuvor und würde das Ende der Erde bedeuten. Verzweifelt sucht die militärische Allianz der internationalen Gemeinschaft nach einem Ausweg. Die Rettung wäre nach Meinung von Commander Mazer Rackham (Ben Kingsley) nur unter den heranwachsenden Elitesoldaten seiner Militärschule im All zu finden. Diese werden bereits im Kindesalter, isoliert von der Welt, für den Kampf gegen Aliens ausgebildet. Trainiert werden sie von Colonel Hyrum Graff (Harrison Ford), der immer auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger für den legendären Commander Rackham ist. Graff ist überzeugt, in Andrew “Ender” Wiggin (Asa Butterfield) den geeigneten Kandidaten für die aussichtslos erscheinende Mission gefunden zu haben. Als vermeintlich ganz normaler Junge, meistert Ender schon nach kürzester Zeit die kompliziertesten Aufgaben im Kampfsimulator und beweist großes strategisches Geschick. Plötzlich ruhen die Hoffnungen auf die Rettung der Erde auf den Schultern eines schüchternen Jungen, der sich eigentlich nichts mehr wünscht als eine normale Kindheit. Ist er nun das herbeigesehnte militärische Genie, dem es gelingen kann, die Flotte des übermächtigen Gegners zu besiegen? Auf sich allein gestellt wird ein einziger Junge das Kommando über eine ganze Weltraumflotte übernehmen. Den Klassiker der Science Fiction Literatur verfilmt Regisseur und Drehbuchautor Gevin Hood (“X-Men Origins: Wolverine“) in spektakulären Bildern, visuell überwältigend und mit hochkarätiger Besetzung, in der sich Jungstar Asa Butterfield (“Hugo Cabret“) gegen Schauspiel-Ikonen behauptet.

    Fazit: Das große Spiel kann beginnen: Ein Junge rettet die Welt vor einer Alien-Invasion.
  • "Ender's Game - Das große Spiel" von Regisseur Gavin Hood ("Machtlos", "X-Men Origins: Wolverine") basiert auf dem gleichnamigen Bestseller (deutscher Buchtitel: "Das große Spiel) aus dem Jahr 1985. Darin beschreibt Autor Orson Scott Card den Werdegang des jungen Ender so eindringlich, dass der Roman heute noch auf der Favoritenliste eines jeden Sci-Fi Fans zu finden ist. Umso enttäuschender ist das filmische Resultat der Geschichte: dass Gavin Hood bei der Verfilmung gewisse Abstriche machen musste, möchte man ihm zu Gute halten. So beginnt das Buch beispielsweise mit einem sechsjährigen Ender. Filmisch war dies schwer umzusetzen, daher entschied man sich, die Figur etwas 14 Jahre alt sein zu lassen. Mit Asa Butterfield ("Hugo", "Der Junge im gestreiften Pyjama") ist die Besetzung auch durchaus gelungen. Zwar hat Butterfield seinen kindlichen Charme, mit dem er noch in "Hugo" Millionen verzückte, mittlerweile eingebüßt, trotzdem überzeugt er durch solide schauspielerische Leistung. Ihm möchte man das Scheitern der filmischen Umsetzung also nicht in die Schuhe schieben.

    Der Film weist seine Defizite viel mehr in den älteren Darstellern auf: Harrison Ford ("Indiana Jones", "Cowboys v. Aliens") und Ben Kingsley ("Schindlers Liste", "Hugo") wirken in ihren Rollen geradezu lachhaft. Colonel Graff und Mazer Rackham sind mit null Tiefgang gesegnet und scheinen flach und unausgefeilt. Das mag daran liegen, dass "Ender's Game" ganz klar auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet ist: Jugendliche im Alter der Hauptdarsteller. Für diese 12-16 Jährigen ist der Film vielleicht auch ein gelungenes Abenteuer, aus dem ihre gleichaltrigen Protagonisten ganz klar als Helden hervorgehen. Für ältere Science-Fiction-Fans oder Anhänger der Romanvorlage ist der Film allerdings eine klare Enttäuschung.

    "Ender's Game" ist eindeutig in der Riege der Jugendfilme anzusiedeln und kann keinesfalls mit "erwachsenen" Science-Fiction Filmen mithalten. In vielen Szenen stechen Logiklücken geradezu hervor. Zu keinem Zeitpunkt wird glaubwürdig erklärt, weswegen es die Kinder sind, die zu Soldaten ausgebildet werden. Auch ist es weniger Enders Brillanz als viel mehr Graffs und Rackhams Einfältigkeit, die dem Zuschauer ins Auge springt. Das Ende wirkt pathetisch. Als Gesamtwerk fällt es schwer, "Ender's Game" ernst zu nehmen. Im direkten Vergleich mit anderen sozialkritischen Filmen wie beispielsweise den "Tributen von Panem", verliert Gavin Hoods Epos gnadenlos.

    Das einzig wirklich gelungene an seinem Werk sind die Special Effects. Visuell ließ er sich nicht lumpen und liefert tatsächlich ein optisches Spektakel, dass das Wort "episch" rechtfertigt. Für den Rest des Filmes gilt dies leider nicht, weswegen Fans der Romanvorlage und alle Zuschauer, die das Teenageralter hinter sich gelassen haben, wohl eher enttäuscht aus dem Kino gehen werden.

    Fazit: Gavin Hoods "Ender's Game" überzeugt mit den wirklich gelungenen Special Effects, die für ein visuelles Spektakel sorgen. Ansonsten fehlt es der Romanverfilmung leider an Tiefe und Nähe zu den Charakteren. Dies führt zu einem unbefriedigenden Filmerlebnis, bei dem Harrison Ford und Ben Kingsley zu Lachnummern werden und auch ein durchaus talentierter Asa Butterfield nichts mehr retten kann. Ein SciFi-Klassiker, der hier zum Kinderfilm degradiert wurde.
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