End of Watch (2012)

End of Watch Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 4.5

Filmhandlung und Hintergrund

End of Watch: Thriller mit Jake Gyllenhaal und Michael Pena als gegensätzliches Cop-Duo vom LAPD, das von der Drogenmafia in eine Falle gelockt wird.

Brian Taylor und Mike Zavala sind Streifenpolizisten in den gefährlichsten Vierteln der Millionenmetropole Los Angeles. Mit einer kleinen Videokamera dokumentiert Brian ihren Berufsalltag: Er nimmt auf, wenn sie über ihre Nöte, Sorgen, Wünsche und Zukunftsaussichten reden. Und er nimmt auf, wenn sie sich sehenden Auges in Lebensgefahr begeben. Ohne dass es ihnen bewusst ist, werden die beiden aufrechten Cops von einer mexikanischen Gang ins Visier genommen, als sie zufälligerweise den Aktivitäten eines Drogenkartells auf die Spur kommen.

Zwei junge Cops dokumentieren per Videokamera ihre Einsätze in L.A. – auch als eine Gang Jagd auf sie macht. Thriller von David Ayer (“Training Day”), der das Hohelied auf den einfachen Streifenpolizisten singt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Packender Thriller über zwei Polizisten, verpackt in Form einer Dokumentation und so unmittelbar, dass man nicht anders kann, als um das Leben der Protagonisten zu bangen.
  • Copdrama im Verité-Stil, das zwei Streifenpolizisten in South Central Los Angeles bei der Arbeit begleitet.

    Die Arbeit der Polizei in der Millionenmetropole Los Angeles ist das große Thema von Filmemacher David Ayer, zunächst als Drehbuchautor und seit 2008 auch als Regisseur. Seinem Oeuvre fügt er mit “End of Watch” einen weiteren Ausflug in die Welt südkalifornischer Polizisten hinzu. Anders als in “Training Day”, “Street Kings” oder seinem Regiedebüt “Harsh Times” beleuchtet er diesmal aber nicht die Kehrseite, will nicht Korruption oder Machtmissbrauch in der LAPD aufdecken, sondern den jungen Streifenpolizisten in South Central ein Denkmal setzen, die ihren Dienst nach bestem Wissen und Gewissen versehen, auch wenn sie sich regelmäßig in Lebensgefahr begeben müssen und mehr von der Kehrseite des Lebens sehen, als man es seinem ärgsten Feind wünschen würde.

    Thematisch kann der Film mit dem soliden Jake Gyllenhaal und dem großartigen Michael Peña als eingespieltes Team wenig bieten, was in Serien wie “The Shield” oder “Southland” nicht schon erschöpfend erzählt worden wäre. Aber der Ansatz, bis auf wenige Ausnahmen nicht von den beiden Cops im Zentrum der Handlung zu weichen und den Film als Found-Footage-Drama zu erzählen, gibt “End of Watch” eine ganz eigene Energie und Qualität, eine Unmittelbarkeit, die vergleichbare Filme nicht besitzen. Natürlich ist es absurd zu glauben, dass Cops – und in vereinzelten Fällen mexikanische Gangmitglieder – ihren Alltag filmisch derart erschöpfend dokumentieren würden, und bisweilen schummelt Ayer ganz einfach, weil viele der rasend montierten Aufnahmen unmöglich von den beteiligten Personen stammen können. Aber wenn man dem Film seine Prämisse abnimmt, wird man mit einem aufregenden und packenden Film belohnt, der unter die Haut geht. Und man wird mit fiebern mit diesen beiden aufrechten Beamten, wird ihre Ängste und Wünsche verstehen – und man wird mit stockendem Herzen mit verfolgen, wie sie ganz unvermittelt ins Fadenkreuz von Mächten geraten, die größer sind als sie. ts.

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