Elizabeth (1998)

Elizabeth Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Elizabeth: Packender Historienthriller über die ersten Regierungsjahre der Namensgeberin das Elisabethanischen Zeitalters.

Frühe Regentschaftsjahre der von 1558 bis 1603 den englischen Thron behauptenden Königin Elizabeth I. Von Vater Heinrich VIII verstoßen, von der Halbschwester in den Tower geworfen und mächtigen Rivalen fast ermordet, setzt sich die junge Regentin gegen die Wölfe am Hofe durch. Ihr Privatleben ist der Einsatz, uneingeschränkte Staatsmacht der Gewinn.

Die Protestantin Elizabeth Tudor wird im Jahr 1558 trotz heftiger Proteste des überwiegend katholischen Adels zur englischen Königin gekrönt. Sir William Cecil, ihr treuester Berater, schlägt ihr vor, zwecks Sicherung der Herrschaft eine Vernunftehe mit dem Duc d’Anjou, dem Neffen der französischen Königin, einzugehen. Doch Elizabeth ist seit frühester Jugend in Robert Dudley verliebt und lehnt ab. Kurz darauf entgeht sie nur knapp zwei Attentaten. Entschlossen an der Macht zu bleiben, übt Elizabeth fürchterliche Rache an ihren Gegnern…

Frühe Regentschaftsjahre der von 1558 bis 1603 den englischen Thron behauptenden Königin Elizabeth I. Von Vater Heinrich VIII verstoßen, von der Halbschwester in den Tower geworfen und mächtigen Rivalen fast ermordet, setzt sich die junge Regentin gegen die Wölfe am Hofe durch. Mit einer überzeugenden Besetzung gelingt dem Inder Shekhar Kapur ein lebendiger, die Härte und das höfische Intrigenchaos der Zeit transparent machender Geschichtsthriller. Hauptdarstellerin Cate Blanchett begeistert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In einer Zeit, in der Elizabeth II nur Sorge trägt, ihren Kopf zu dekorieren, ist ein Film über ihre große Vorgängerin, die Sorge trägt, denselben nicht zu verlieren, ein packende Lektion über die Romantik vergangener Tage. Im Mittelpunkt des englischsprachigen Regiedebüts des Insiders Shekar Kapur (“Bandit Queen”), stehen die Etablierungsjahre des Regentin, die mit Intrigen, Mordanschlägen, Kriegen und Liebesleid reichlich Stoff für zwei Stunden anregende Unterhaltung bieten. Sofern in einer Zeit mitunter kopfloser Filme noch die Bedeutung eines klugen Kopfes vermittelt werden kann.

    Und den mußte die von 1558 bis 1603 die Staatsgeschicke souverän leitende, illegitime Tochter Heinrichs VIII und prostestantische Halbschwester der eisern katholischen englischen Königin Mary I auch zeigen, um nicht unter das Beil des Henkers zu geraten. Mit geschichtlichen Blitzinfos, deren Tempo und Kürze historische Laien etwas überfordern dürften, eröffnet Kapur seinen gediegenen aber nicht übertrieben verschwenderisch ausgestatteten Film. Eine grausame Verbrennung etabliert sofort die Härte der Zeit und die Kompromißlosigkeit der Mittel von Königin Mary I, die ihre Verwandte mehrfach aus dem Weg zu räumen versucht, ihr aber sterbend doch den Weg zum Thron ermöglicht. Als lebenslustige und in den Adeligen Robert Dudley (etwas blaß: Joseph Fiennes, Englands Antwort auf William Baldwin) verliebte Frau wird dagegen Elizabeth eingeführt, die in der äußerlich etwas herben, aber wie schon in “Paradise Road” und “Oscar und Lucinda” mimische auftrumpfenden Cate Blanchett eine Akteurin gefunden hat, die Vorgängerinnen wie Flora Robson und Bette Davis kaum nachsteht. Wie sich die unerfahrene Königin politisch, aber auch privat emanzipiert, sich gegen die Intrigen ehrgeiziger Rivalen (Christopher Ecclestons faszinierender blaublütiger Eisklotz, Fanny Ardants lustbetonte französische Amazone) genauso zur Wehr setzt wie gegen traditionelle Heiratsdiplomatie, bildet das Fundament des Drehbuchs von Michael Hirts. Regisseur Kapur, dem eine in die Härte getriebene Frau (Phoolan Devi, die “Bandit Queen”) schon 1994 internationale Aufmerksamkeit bescherte, ist wie Ang Lee (“Sinn und Sinnlichkeit”) eine überraschende, aber der Herausforderung gewachsene Wahl für ein englisches Thema. Ohne die visuelle Brillanz des Taiwanesen, aber mit Gespür für Stimmungen und aussagekräftige Bilder (sechs Zofen helfen der Königin beim Ankleiden, allein bleibt sie in der Politik), ist ihm mit “Elizabeth” ein atmosphärischer, von Patrice Chéraus “Bartholomäusnacht” inspirierter Historienthriller gelungen, der Staub aufwirbelt, ohne verstaubt zu sein. kob.

Darsteller und Crew

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