Elektra (2005)

Elektra Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Elektra: Emotionsreiches Actiondrama als Spinoff von "Daredevil" um Kampfamazone "Elektra".

Obwohl ihr der blinde Sensei (Terence Stamp) nach einem letztlich letalen Abenteuer mit dem “Daredevil” die Gesundheit wieder herstellt, fliegt die undisziplinierte Elektra (Jennifer Garner) mit Pauken und Trompeten aus dessen Akademie der martialischen Künste und verdient sich fortan ihre Brötchen als Auftragskillerin für die Unterwelt. Als sie auf Geheiß des sinistren Roshi (Cary-Hiroyuki Tagawa) den netten Mark (Goran Visnjic) und seine 13-jährige Tochter terminieren soll, verweigert sie den Gehorsam. Roshi hetzt ihr darauf seine besten Leute hinterher.

Akte X”-Regisseur Rob Bowman baut die Nebenrolle aus “Daredevil” zur abendfüllenden Action-Vollbedienung aus und serviert effektvolles Popcorn-Kino in bewährtem Comic-Stil.

Die von einem Martial-Arts-Spezialisten ausgebildete Auftragskillerin Elektra soll Mark und seine 13-jährige Tochter Abbey ausschalten. Doch sie bekommt Skrupel und wird stattdessen zur Beschützerin ihrer potentiellen Opfer, als das auftragsgebende Verbrechersyndikat “The Hand” ihnen eine Mordschergen auf den Hals hetzt.

Die von einem Martial-Arts-Spezialisten ausgebildete Profikillerin Elektra will gerade den Job an den Nagel hängen, als man ihr zwei Millionen Dollar für einen letzten Auftrag anbietet. Doch als sie ausgerechnet die kleine Abby und ihren Vater Mark töten soll, hält irgend etwas sie zurück. Mehr noch, sie rettet ihnen sogar das Leben, als Schergen des mysteriösen Geheimbunds The Hand die beiden ins Jenseits befördern wollen. Da stellt sich heraus, dass Abby ein mächtiges Geheimnis in sich trägt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das erste Mal trat Jennifer Garner 2003 in „Daredevil“ als Elektra auf. Nun bekommt die Figur einen eigenen gleichnamigen Film. Elektra ist eine Comic-Heldin, die im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen über keine physischen Superkräfte verfügt. Dennoch zeichnet sie sich durch einige Besonderheiten aus. Sie kann selbstverständlich kämpfen und verfügt über eine geradezu unglaubliche Wendigkeit. Darüber hinaus hat sie von ihrem Mentor das „Kimagure“ gelernt und besitzt nun die Fähigkeit, Dinge vorherzusehen.

    Einziger Makel ist ihre Unfähigkeit, beim Kämpfen ihre Wut unter Kontrolle zu behalten. Außerdem wird sie immer wieder von den Bildern ihrer Vergangenheit eingeholt, was sie in die Isolation treibt. Regisseur Rob Bowman versucht in dem Film über das reine Action-Kino hinauszugehen und auch diesen inneren Kampf der Heldin zu zeigen, was ihm allerdings nur ansatzweise gelingt.


    Die Rolle einer eiskalten Killerin nimmt man der lieb schauenden Jennifer Garner nicht ab. Darin wird sie von der durchaus bemerkenswerten Kirsten Prout an die Wand gespielt. Dass sie für die Rolle der Elektra hart trainiert hat, kann man sehen, doch gelingt es ihr nicht wirklich, ihren Charakter voll zu entfalten. Unterstützt wird dieser Mangel durch die Kostüme. Was sexy wirken soll hat den schalen Beigeschmack des Billigen.
    Bedauerlich ist die Darstellung des blinden Mentors durch Terence Stamp. Der spielt die Rolle ohne jede Glaubwürdigkeit – teilweise mag das allerdings auch an den stilisierten Dialogen liegen.

    Ein Manko des Films ist die Tatsache, dass der Tod hier nicht endgültig sein muss. Dadurch dass der Zuschauer weiß, dass es die Möglichkeit gibt, Tote wieder auferstehen zu lassen, entstehen keine dramatischen Momente.
    Auch die Geschichte kommt teilweise etwas ins Holpern und weist Lücken auf. Abbys Vater verschwindet plötzlich von der Bildfläche, um dann, wenn alles vorbei ist, aus dem Nichts wieder aufzutauchen. Dazwischen scheint er sich nicht sehr um das Schicksal seiner Tochter zu bekümmern.

    Gut gelungen sind die Computeranimationen. Sie schaffen es, einen gewissen Comic-Charakter zu etablieren. Unter Umständen hätte es dem Film gut getan, sich nicht so sehr am zweidimensionalen Vorbild zu orientieren, sondern vermehrt eigene Ideen mit einzubringen. So ist „Elektra“ eher eine durchschnittliche Comic-Verfilmung, die an Konkurrenten wie etwa „Spider-Man“ nicht heranreicht.

    Fazit: Die mittelmäßige Umsetzung eines Erfolgs-Comics. Für echte Fans aber vielleicht trotzdem sehenswert.
  • Als gelenkige Gespielin von Marvel-Comic-Superheld “Daredevil” hinterließ Jennifer Garner (“30 über Nacht”) einen dermaßen elektrisierenden Eindruck, dass ihre Figur der Kampfamazone Elektra ein eigenes Spinoff erhielt. Unter der Regie von “Akte X”-Regisseur Rob Bowman entstand ein emotionsreiches Actiondrama, dessen Mutanten-Story Gene von “X-Men”, “Kill Bill”, “Catwoman” und “Karate Kid” aufweist.

    Wie die ebenfalls von Jennifer Garner in der Serie “Alias” gespielte Überagentin Sydney Bristow ist Superfrau Elektra eine perfekt trainierte Kampfmaschine. Bereits im Prolog führt sie fotogen im hautengen Outfit ihre Martial-Arts- und Messer-Künste vor. Mancher mag stutzen, da die Heroine in “Daredevil” umgekommen war, doch ihre Auferstehung wird alsbald mit den magischen Kräften ihres blinden Senseis Stick (“The Limey” Terrence Stamp) erklärt. Weiteren Rückblenden zufolge musste Elektra aufgrund ihrer ungezügelten Wut die Schule ihres Martial-Arts-Mentors verlassen, woraufhin sie als hochbezahlte Auftragskillerin begann. Ihr neuester Auftrag führt sie in den malerischen pazifischen Nordwesten (gefilmt in und um Vancouver), wo sie Mark (Goran Visnijc aus “ER”) und seine 13-jährige Tochter Abbey (Kirsten Prout) ausschalten soll. Doch Elektra bekommt Skrupel und wird stattdessen zur Beschützerin ihrer potentiellen Opfer, als das auftragsgebende Verbrechersyndikat “The Hand” ihnen eine Gang von Mordschergen auf den Hals hetzt. Sie umfassen den blitzschnellen Kirigi (Will Yun Lee aus “Stirb an einem anderen Tag”), die Todesküsse austeilende Typhoid, den steinharten Stone und den mystischen Tattoo, dessen Tätowierungen von Greifvögeln, Schlangen und Wölfen bei den besten Effekten des Films zum Leben erweckt werden.

    Leider fallen die Einsätze des Todestrupps nur relativ kurz aus. Stattdessen wird einige Zeit für Elektras facettenreiche Charakterzeichnung eingeräumt, die sie als obsessiv, rachegetrieben und im Grunde reinen Herzens zeichnen. Dazu kommen einige weitere Rückblenden: Besonders ihre Kindheitserinnerungen an den Tod ihrer Mutter werden mehrfach (und in Folge ermüdend) angebracht. Das Hin und Her zwischen den Zeiten hat einen eher sprunghaften Erzählrhythmus zur Folge und drosselt den Drive der Story erheblich. Auch die gefühlvollen Aspekte, die eine halbgar angeschnittene Romanze zwischen der Protagonistin und Mark, sowie die wohlmeinende Mentorenrolle, die Elektra gegenüber der lernbegierigen Abby einnimmt, wollen nicht so recht klicken. Regisseur Bowman konzentriert sich mit Hilfe von Kameramann Bill Roe mehr auf visuelle Ästhetik, was sich in zahlreichen stilvollen Aufnahmen mit satter Farbpalette und atmosphärischer Ausleuchtung niederschlägt. Besonders auffällig ist dabei die finale Auseinandersetzung im Stil von “Hero”, bei der weiße Tücher um die beiden Opponenten flattern. Als Popcorn-Kino erfüllt “Elektra” die Erwartungen. Nur mit einer weiteren Wiedererweckung der Comic-Heldin sollte bis auf weiteres nicht unbedingt gerechnet werden. ara.

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