Ein Jahr vogelfrei! (2011)

Originaltitel: The Big Year
Ein Jahr vogelfrei! Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Ein Jahr vogelfrei!: Haarstäubende Komödie über drei verschrobene Vogelbeobachter, die um jeden Preis den alljährlichen Wettbewerb im Aufspüren seltener Vogelarten gewinnen wollen.

Für den alljährlichen Wettbewerb “North American Big Year” legen sich ehrgeizige Vogelbeobachter mächtig ins Zeug, um möglichst viele seltene Vögel in den USA aufzuspüren. Sie reisen dazu 365 Tage lang quer über den Kontinent, bis nach Kanada. Diesmal treten ein verbissener Bauunternehmer aus New Jersey, der seinen letztjährigen Titel verteidigen will, ein zurückhaltender Firmenchef aus Colorado und ein Computerfreak aus Maryland gegeneinander an.

Drei grundsätzlich verschiedene Typen treten gegeneinander beim alljährlichen Vogelbeobachter-Wettstreit an. Schrullige Komödie vom Macher von “Der Teufel trägt Prada”, die ihre drei Stars zu großer Form auflaufen lässt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Simpel gestrickter, aber schön anzusehender Film des leisen Humors und der menschlichen Momente. Vogelkunde kann tatsächlich unterhaltsam sein.
  • Charmant-gemächliche Männerkomödie, in der das hochkarätige Komiker-Trio Steve Martin, Owen Wilson und Jack Black als fanatische Vogelbeobachter miteinander wetteifert.

    Howard Franklins (“Der Name der Rose”) Skript beruht auf dem Buch des Journalisten Mark Obmascik, der 1998 drei grundverschiedene Männer während des “Big Year” genannten Vogelobachtungs-Wettbewerbs begleitete. Die von David Frankel (“Der Teufel trägt Prada”) inszenierte Leinwandversion stimmt ein ähnlich vergnügliches Selbstentdeckungs-Liedchen an wie der “Männer in Midlife-Crisis”-Spaß “City Slickers”.

    Die drei Protagonisten bestehen aus dem reichen Firmenchef Stu Preissler (Martin), dem Bauunternehmer und letztjährigen Champion Kenny Bostick (Frankels “Marley & Me”-Star Wilson) und dem geschiedenen Computeringenieur Brad Harris (Black). Jeder von ihnen befindet sich in einer Krise: Stu steht vor seiner Pensionierung, Kenny, dessen Frau sich sehnlich ein Baby wünscht, plagt eine typische Midlife-Crisis und der wieder bei seinen Eltern wohnende Brad, aus dessen Perspektive (per Voiceover) die Geschichte erzählt wird, steckt in einer “No-Life-Crisis”. Alle drei können ihren Jobs nicht viel abgewinnen und betrachten Vogelbeobachtung als ihre wahre Berufung. So wollen sie jeweils binnen Jahresfrist die meisten verschiedenen Vogelarten innerhalb Nordamerikas sichten und reisen dafür kreuz und quer durch USA und Kanada. Alsbald kreuzen sich ihre Wege und aus Rivalität wird Freundschaft. Gleichzeitig wird ihnen klar, welch wichtigen Stellenwert ihre Familie für sie einnimmt.

    Das Komikerteam harmoniert miteinander, und regt durchgehend zum Schmunzeln an, auch wenn die ganz großen Lacher ausbleiben. Denn Regisseur Frankel verzichtet auf klassische Slapstick-Einlagen und setzt mehr auf harmlose Situationskomik und Schimpfwort-entsorgten Wortwitz. So gestaltet sich der Grundtenor dieser in einem kauzigen Kosmos angesiedelten Kumpelkomödie entspannt-sympathisch und ausgesprochen familienfreundlich. Dies wird zusätzlich von den Aufnahmen von schönen Naturlandschaften und vielfältigem Federvieh unterstützt. Auch akustisch wird ein angenehm argloser Ton angeschlagen und etliche Songs sind “Vogel-inspiriert”, wie beispielsweise “Surfin’ Bird” von The Trashmen. Ein Überflieger-Erfolg mag dieser braven Buddyschwank zwar nicht werden, doch bietet er grundsolide und ansprechende Familienunterhaltung. ara.
  • Nach einem Roman über das „Birding“, dem Entdecken möglichst vieler seltener Vogelarten innerhalb einer bestimmten Zeit, entstand die starbestückte Komödie „The Big Year“ des Komödienspezialisten David Frankel („Der Teufel trägt Prada“), den die Wortspiel-Kreativen des deutschen Verleihs 20th Century Fox zu „Ein Jahr vogelfrei!“ umdichteten. Trotz fast einem Dutzend bekannter Namen bis in die Nebenrollen hinein, darunter Kevin Pollack und Joel McHare („Spy Kids 4“) als gestresste Firmenmanager, Angelica Huston als bärbeißige Bootsbesitzerin oder John Cleese als Erzähler des Original-Prologs, ging der amüsant erzählte Wettkampf um den Vogelkunde-Titel des Jahres an der US-Kasse unter. Das mag am rätselhaften Sujet liegen, denn skurrilen Charakteren eine Filmlänge zu ihren internationalen Ornithologie-Expeditionen zu folgen, mag nicht jedermanns Sache sein. Entsprechend gab ein Sneak-Preview-Besucher als Argument gegen das Werk an: „Zu wenig Explosionen“.

    Tatsächlich wirkt die leichte Geschichte ungeachtet tragischer Untertöne auf Dauer reichlich unspektakulär. Durchaus erkennt man Frankels Komödienerfahrung: Besonders der Einstieg erweist sich als flott und temporeiche montiert, wobei stete Inserts nicht nur die Schauplätze definieren, sondern kleine Pointen setzen. Nicht nur zahllose Vogelarten kann der Tierfreund hier entdecken, sondern auch die Schönheit der amerikanischen sowie kanadischen Flora und Fauna ergründen: Die cineastische Reise führt von Alaska über New Mexico, von Montey bis Minnesota, von Miami über die Rocky Mountains bis nach British Columbia. Dazu reichert Frankel den Plot mit manchen optischen und akustischen Verweisen an: Brads Klingelton besteht etwa aus „Surfin’ Bird“ der „Trashmen“, und sein T-Shirt weist das Woodstock-Logo mit einem gefiederten Tier auf dem Gitarrenhals auf, während sich auf dem Soundtrack unter anderem „I Like Birds“ der Eels tummelt.

    Neben vielen Nebenfiguren, die manchmal über Strecken aus der Handlung verschwinden, konzentriert sich die Geschichte auf das Protagonistentrio: Einmal mehr verkörpert Jack Black einen chaotischen Slacker, der totale Freiheit über seinen eintönigen Programmiererjob stellt. Ein eingerahmtes „Forbes“-Titelblatt charakterisiert Steve Martin als erfolgreichen CEO, der seiner Firma dennoch den Rücken kehrt. Im Gegensatz zu Black als Brad Harris kann Stu immerhin auf das Wohlwollen seiner Frau bauen. Ihr Kontrahent Owen Wilson als Kenny Bostick sieht sich als ewigen Gewinnertyp, der darüber die menschliche Komponente vergisst. Selbst bei der Voruntersuchung lässt er seine schwangere Frau Jessica allein zurück, was sie zunehmend frustriert.

    Trotz solcher Missstimmungen wie etwa zwischen Brad und seinem verärgerten Vater, der sich um die Zukunft seines nichtsnutzigen Sohnes sorgt, fehlt dem „Birding“-Wettstreit doch ein schwerwiegender Konflikt, der den Plot 100 Minuten lang zwingend zusammen hält. Das letzte Drittel addiert Sentimentalitäten wie Stus neugeborener Enkel oder die sich verschärfende Herzkrankheit von Brads Vater, was das Tempo etwas drückt. Als Fazit erwartet den Zuschauer einmal mehr die Botschaft, dass Freundschaft mehr zählt als alle Rekorde und Statussymbole. Doch dank des Verzichts auf derben Humor, aufgrund vergnüglicher Gags und bestens aufgelegter Darsteller umschifft die lockere Geschichte alle Pathosstellen, was „The Big Year“ zu unaufgeregt-sympathischer Unterhaltung hebt.

    Fazit: Trotz Längen und Sentimentalitäten erweist sich „Ein Jahr vogelfrei!“ als humorvolle, mitunter anrührende Geschichte um ein schräges, kostspieliges Hobby.
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Darsteller und Crew

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