Eclipse - Biss zum Abendrot (2010)

Originaltitel: The Twilight Saga: Eclipse
Eclipse - Biss zum Abendrot Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Eclipse - Biss zum Abendrot: Dritter Teil der "Twilight"-Saga, in dem Bella und Vampirlover Edward ihre Zukunft planen, die ein Feind aus der Vergangenheit mit frischen Vampirkräften bedroht.

Gerade als Bella Swan ihre Entscheidung getroffen hat, für ihre Liebe zu Vampir Edward das größte Opfer zu bringen, erreicht die uralte Feindschaft zwischen den Werwölfen und den Vampiren einen kritischen Punkt. Nicht nur, weil sich Werwolf Jacob unbeirrt als bessere, weil menschliche romantische Alternative zu Edward anbietet, sondern, weil Vampire und Werwölfe sich erstmals annähern und einen Pakt schließen müssen, um einen neuen Feind aufzuhalten, der Bella, Edward und das ganze Städtchen Forks bedroht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur David Slade schien wie die Topbesetzung des vakanten Regieposten beim dritten Teil "Eclipse - Biss zum Abendrot" der "Twilight Saga" zu sein. Nachdem Regisseurin Catherine Hardwicke uns mit ihrer eher eigenwilligen Interpretation des ersten Bandes "Twilight - Biss zum Morgengrauen" überraschte, konnte Regisseur Chris Weitz zumindest mit "New Moon - Biss zur Mittagsstunde" einen - aus filmischer Sicht - soliden Nachfolger anbieten. David Slade, mit einem sensiblen Gespür für intime und beklemmende Kammerspiele ("Hard Candy") und in der Lage einen der erschreckensten, qualitativ anspruchvollsten und stylistisch überragenden Vampirhorrorfilme der letzten Jahre ("30 Days of Night") zu kreieren. Das versprach ein großer Spaß zu werden, und selbst bekennende Twilight-Verächter waren nach dem Trailer einigermaßen baff.

    Doch alle Hoffnung umsonst. Was will man auch machen, wenn man drei überkandidelte Jungdarsteller mit Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner zu versorgen hat, deren schauspielerische Qualität gerade mal von Monotonie zu Selbstverliebtheit reicht. Es ist erstaunlich, dass wieder einmal nur der Jüngste der drei, nämlich Taylor Lautner einigermaßen zu überzeugen weiß. Da man Kristen Stewart zuletzt in einigen Independent Movies betrachten durfte, weiß man nun zumindest, dass sie in jedem dieser Filme solide die exakt gleiche Rolle gespielt hat. Und das ohne ein einziges Mal ihre Zähne auseinander zu bekommen oder von ihrer monotonen Tonlage abzuweichen. Dazu darf man schon fast gratulieren, das hat vor ihr zuletzt nur Moritz Bleibtreu geschafft. Und dann der unsägliche, wenn auch zumindest unsäglich attraktive, Robert Pattinson. Müßig zu fragen, wer diesen jungen Mann eigentlich zum Schauspieler berufen hat. Fakt ist - er schafft es spielend die Qualität des Filmes um ein beträchtliches zu verringern. Bleibt nur die Frage, wer ihn eigentlich vor jeder Szene dazu zwingt in eine Zitrone zu beißen. Anders kann man sich den gequälten Gesichtausdruck nicht erklären. Es sei denn jemand hat ihm zuvor sein Oeuvre an diletantischen, ausdruckslosen Takes gezeigt.

    Genug davon. Was den Film sehenswert macht, sind die genial inszenierten Verfolgungs- und Kampfszenen. Hier bietet David Slade sein ganzes Können auf, und reißt den Zuschauer schon mit den ersten stimmungsvollen Bildern in den Film hinein. Die Effekte sind noch besser als im zweiten Teil und die Wölfe sehen mittlerweile echt zum Knutschen kuschelig aus. Auch die Fans von Jasper und Rosalie kommen voll auf ihre Kosten in den beiden intensiv erzählen Rückblenden, die ein Spotlight auf das bisherige Leben der Vampire werfen. Besonders Jackson Rathbone, der demnächst in M. Night Shyamalans neuem Film The Last Airbender zu sehen wird, bekommt endlich ein wenig mehr Screentime.

    Womit wir beim zweifelsohne fragwürdigen Inhalt des Filmes angekommen sind. Edward möchte Bella also unbedingt heiraten, da er das so gewohnt ist, aus seinem früheren Leben. Sex vor der Ehe ist konsequenterweise auszuschließen und die ganze Verwandlung in einen Vampir, da dies zum mutmaßlichen Seelenverlust der Geliebten führt, ist ein ebenso kniffliges Thema. Bella lässt sich davon natürlich nicht beeindrucken, ist aber den Offerten eines heißblütigen Gestaltenwandlers in Form von Jacob, auch nicht abgeneigt.

    Hier wird das ganze Dilemma des Buches klar. Nachdem Edward als die einzig wahre Liebe von Bella eingeführt wurde, wirkt die ganze Unentschlossenheit zwischen Edward und Jacob reichlich aufgesetzt. Weder im Buch noch im Film kann man Bellas Wankelmütigkeit komplett begreifen, obwohl der Film zumindest die Interpretation anbietet, dass es sich hierbei gar nicht um die Wahl zwischen zwei Männern handelt, sondern die Wahl einer Lebensart.

    Nichtsdestotrotz sind die Szenen zwischen den verschiedenen Liebenden platt, übermäßig kitschig und kaum glaubwürdig. Ob dies nach dem literarischen Fehlpass von Stephenie Meyer überhaupt aufzufangen gewesen wäre bleibt offen. Es sind die Szenen, die schon im Buch zu überzeugen wussten, die nun auf der Leinwand etwas hermachen. Sei es der peinlich berührte Aufklärungsversuch von Charlie an seiner Tochter, oder der überraschend aufrichtige Austausch von Jacob und Edward im Zelt kurz vor der Schlacht. In letzterer Szene schläft Bella bezeichnenderweise, meist ist ihr Charakter hauptverantwortlich für den dramaturgischen Tsunami, der sich quer durch die Geschichte zieht.

    Legt man die krampfig rückständige Moral der Geschichte und die verkorksten schauspielerischen Leistungen unter „ferner liefen“ ab, kann man von einem einigermaßen unterhaltsamen Film sprechen, der zumindest die Fans der Serie mehr als zufrieden stellen wird. Und David Slade? Der sollte sich wieder auf seine eigentlichen Stärken besinnen und einen großen Bogen um Hollywoods Sternchen machen. Hier hat er sein Talent zweifelsohne verschwendet.

    Fazit: Spannende und stimmungsvolle Kampfszenen, kitschige Romantik und ein schwer durchschaubares Liebesdreieck - der dritte Teil der Twilight Saga hebt sich nur unmittelbar von seinen Vorgängern ab.
  • Im dritten und bislang überzeugendsten Teil der “Twilight”-Saga wird der Trennungsschmerz des Vorgängers von purem Überlebenskampf abgelöst.

    Obwohl es für Vampire keine Entwicklung gibt, ihre ganze endlose Existenz Stasis ist, zeigt sich Progression in Stephenie Meyers Franchise, das trotz tragischer Implikationen die coolen Blutsauger letztlich feiert. Das sehnsuchtsvolle Anschmachten und dekorative Leiden in emotionaler Verunsicherung – beides noch dominant in den Vorgängern – wird in “Eclipse – Biss zum Abendrot” weitgehend abgelöst von einem gereiften Beziehungsstadium, in dem wichtige Entscheidungen für die Zukunft längst getroffen sind. Dass Bella (Kristen Stewart) Vampirmelancholiker Edward (Robert Pattinson) den Vorzug gegenüber dem kernig-knackigen Jacob (Taylor Lautner) aus dem Werwolf-Clan geben wird, stellt der dritte Teil nicht wirklich in Frage. Auch wenn Jacob in seinem Werben um Bella nicht aufgeben will und sich mehrfach für sie und die träumende Fangemeinde zum Kuscheln anbietet – im flauschigen Wolfspelz oder mit unverstelltem Blick auf den gestählten Oberkörper. Wichtiger als die Entscheidung ist dem Film die Konsequenz. In Gesprächen Bellas mit ihrer Mutter, Vampirgirl Rosalie und auch Jacob wird angedeutet, dass es Enkel nie geben, Bella sich nie weiterentwickeln und damit die Essenz des Lebens nie wirklich erfahren kann. Mehrfach blendet “Eclipse – Biss zum Abendrot” zurück, zeigt, wie zwei der Cullen-Kids zu Vampiren wurden, ohne Bellas Entscheidungsfreiheit gehabt zu haben.

    Auch wenn die Konzentration des Drehbuchs weiterhin auf dem romantischen Dreieck liegt, öffnet sich der Film mehr als seine Vorgänger auch anderen Figuren. Davon profitiert vor allem Jasper aus dem Cullen-Clan, der im Vorgänger noch Frauen attackierte, sich hier aber grundsätzlich als unerbittlicher Fighter präsentieren darf – wie der Film insgesamt auch. Regisseur David Slade, der nach seinem intensiven Debüt “Hard Candy” mit dem Vampirthriller “30 Days of Night” wohl das Ticket für “Twilight 3″ löste, macht in seinen Kampf- und Actionszenen keine Gefangenen. Hart, effektiv und gnadenlos geführt ist sein Finalfight zwischen einer instabilen Koalition von Werwölfen und Vampiren gegen die neue Bedrohung junger Vampire, die eine alte Bekannte aus den ersten Teilen in die Schlacht schickt, um sich an Edward zu rächen. Ein Budget im 100 Millionen-Dollar-Bereich, das für ein Projekt dieser Popularität und Streuwirkung eigentlich zu erwarten wäre, hat Slade genauso wenig wie die Möglichkeit, das dramatische Potenzial des ganzen Figurenpersonals episch auszuloten. Aber die Balance zwischen Liebe, Kampf, Pathos und sogar Humor stimmt in dieser Fortsetzung, womit in einer Saga, die in ihrer Struktur letztlich ein ausgedehntes Vorspiel ist, nach dem Abendrot die Nacht ruhig kommen darf. kob.

Darsteller und Crew

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