East Is East (1999)

East Is East Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

East Is East: Wunderbar wahre, warmherzige und witzige Geschichte um den Generations- und Kulturkonflikt in einer pakistanisch-britischen Familie.

1971: Pakistani George Khan lebt mit seiner britischen Frau und sieben Kindern in Salford, Nordengland. Der älteste Sohn wird verstoßen, als er während der arrangierten Hochzeit die Flucht ergreift. Als die nächsten zwei Söhne dran sind, wollen die sich auch nicht den traditionellen Vorstellungen des Papas fügen und wollen mitsamt den Geschwistern flüchten…

Salford, Nordengland 1971. George Khan ist stolzer Besitzer eines Fish’n’Chips-Ladens und ebenso stolzer Pakistani. Seine sieben Kinder nennen ihn “Dschingis”, was durchaus nicht immer liebevoll gemeint ist. Denn Despot George versucht mit strenger Hand, seine Nachkommen zu guten Moslems zu erziehen. Meistens werden seine Züchtigungsversuche jedoch schon im Ansatz von seiner englischen Frau Ella zunichte gemacht. Sie hat bei aller Liebe zu ihrem Mann nämlich schon erkannt, dass die Moderne nicht mehr aufzuhalten ist…

Wunderbar wahre, warmherzige und witzige Geschichte um den Generations- und Kulturkonflikt in einer pakistanisch-britischen Familie. Ein Sohn von Om Puri (“Stadt der Freude”) ist bereits der vom Vater arrangierten Hochzeit entflohen. Als die drei nächsten dran sind, rebellieren die Geschwister erstmals gegen den autoritären Vater.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zwei Debütanten schlossen sich zusammen: der pakistanische Autor Ayub Khan Din und der englische Regisseur Damien O’Donnell. Das Resultat ist ein liebevoll-ironischer Blick in eine britisch-pakistanische Großfamilie, in der die gegensätzlichen Kulturen kollidieren und das pure Chaos herrscht.

    Das Duo Ayub Khan Din und Damien O’Donnell tritt in die Fußstapfen von Hanif Kureishi, Drehbuchautor von Stephen Frears “Mein wunderbarer Waschsalon” und “Sammy und Rosie tun es” und Udayan Prasad, der mit “My Son the Fanatic” eine ähnliche Thematik verfilmte. Ihr flotter Film beruht auf dem gleichnamigen, erfolgreichen Bühnenstück, in dem Ayub Khan Din Erinnerungen aus seiner Kindheit einfließen ließ. Die Handlung spielt in den frühen Siebzigern: Da arbeitet sich George Khan in seiner Fish’n’Chips-Bude ab, um seiner Familie etwas bieten zu können. Aber Undank ist der Welten Lohn. Die sieben Kids (sechs Brüder und eine Schwester) nennen ihn abfällig Dschingis, haben nur wenig mit pakistanischer Tradition am Hut, futtern hinter seinem Rücken genussvoll Würstchen und Speck, können sich nichts Langweiligeres vorstellen, als die Koran-Schule zu besuchen und parlieren mit breitem Manchester-Akzent. Am liebsten möchten sie Engländer sein. So wie ihre resolute Mutter, die sie vor dem jähzornigen Pater Familias schützt, der hilflos mit ansehen muß, wie der Nachwuchs seinem Einfluß entgleitet – die Tochter hängt den Sari an den Nagel und spielt wie ein Junge Fußball, ein Sohn macht als Schürzenjäger des Viertels von sich reden, der andere ist noch nicht mal beschnitten und – welche Schande – zwei Sprößlinge lehnen die arrangierte Heirat ab. Der Älteste, ein schwuler Hutmacher, ist für den Vater gestorben, sein Name darf nicht einmal erwähnt werden. Die heitere Multi-Kulti-Komödie steuert ihrem Höhepunkt zu, wenn die möglichen Schwiegereltern vor Entsetzen über das ungebührliche Verhalten der Youngsters das Weite suchen. Bevor die atypische Familie auseinanderbricht, packt Muttern die Sache an… Zwischen Schlaghose und Schlagabtausch zeichnet der Dubliner 0′Donnell wie die heile Welt um den pakistanischen Despoten zusammenbricht, Menschen sich den Kopf an Mauern aus Vorurteilen blutig schlagen und Kinder gegen ihre Eltern rebellieren. Ohne Rücksicht auf p.c. inszeniert er den Kultur-Clash mit Sinn für Situationskomik, aber auch mit Verständnis für traditionelle Werte. “East Is East” gehört zu der Kategorie englischer Filme, die die Seele wärmen und durch ein exzellentes Ensemble (hier vor allem Om Puri als Patriarch und Linda Bassett als kämpfendes Muttertier in Paraderollen) überzeugt. Bei einem Programm- und Großstadtpublikum sollte der Film laufen wie die Feuerwehr. Allerdings möglichst mit Untertiteln, um den rauhen Charme der Originalsprache zu bewahren. mk.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Britische Komödie "East is East" bekommt Sequel

    Die britische Culture-Clash-Komödie “East is East” aus dem Jahr 1999 bekommt ein Sequel mit dem Titel “West is West”. Das Drehbuch stammt wieder von Ayub Khan-Din und handelt von einem pakistanischen Familienvater, seiner englischen Frau sowie ihren gemeinsamen Kindern. Im englischen Salford der siebziger Jahre wächst der 13-jährige Sajid nicht so auf, wie der Vater sich das vorstellt, der bereits im Originalfilm mit...

  • Senator: Neuauflage von "East is East" im April 2008

    Senator Home Entertainment hat für den 14. April 2008 die britische Komödie “East is East” angekündigt. Der Film wurde im Jahr 2001 bereits von EuroVideo erstmals auf DVD veröffentlicht. Im Vergleich zu dieser DVD wurde das 4:3-Bild durch einen anamorphen Transfer ersetzt. Dafür wurden jedoch die 5.1-Tonspuren durch 2.0-Tracks ersetzt und das Bonusmaterial, bis auf einen Trailer, wegrationalisiert. Ab sofort bestellbar...

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