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Dreizehn (2003)

Originaltitel: Thirteen
Dreizehn Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Dreizehn: Engagiertes Teenager-Porträt über eine 13-Jährige, die in der L.A.-Glamour-Welt von Sex and Drugs abzustürzen droht.

Die 13jährige Tracy (Evan Rachel Wood) aus Hollywood ist eigentlich ein liebes, pflegeleichtes Mädchen, Sonnenschein ihrer allein erziehenden Mutter und beliebt bei Klassenkameraden wie Lehrern. Seit kurzem aber gehen scheinbar mächtige Veränderungen in ihr vor: Tracy lässt sich piercen, durchlöchert ihre Jeans an strategisch wichtigen Stellen, beginnt mit Drogen zu experimentieren und macht in Modegeschäften lange Finger. Mutti ist nicht begeistert, doch der Gruppenzwang der neuen In-Clique ist nicht von Pappe.

Mit der Empfehlung eines Regiepreises vom Sundance Filmfest und einer stattlichen Starbesetzung kommt Catherine Hardwickes engagiertes, treffsicheres Teenager-Drama in die deutschen Kinos.

Tracy, eine scheinbar wohlbehütet aufgewachsene, bei den Lehrern beliebte 13-Jährige, verändert sich beinahe über Nacht durch den Einfluss des coolsten und bekanntesten Mädchens ihrer Junior High School zu einem Piercings und zerrissene Jeans tragenden sexy Teenager, der mehr in den Clubs der Melrose Avenue zu Hause ist, als bei ihrer allein stehenden und allein erziehenden Mutter, die verzweifelt um ihre Tochter kämpfen muss.

Die 13-jährige Tracy kommt bestens mit ihrer alleinerziehenden Mutter klar und auch in der Schule gibt es kaum Probleme. Das ändert sich, als Tracy sich mit der gleichaltrigen, aber viel erfahreneren Evie, dem coolsten Girl der Junior High School, anfreundet. Zunächst beginnt alles vergleichsweise harmlos mit Konsumrausch, sexy Styling und Rumknutschen, steigert sich aber dann sehr schnell bis hin zum heimlichen Piercing, Drogenkonsum und erstem Sex. Ihre Mutter muss derweilen hilflos zusehen, wie ihr Tracy mehr und mehr entgleitet.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wie verhalten sich junge amerikanische Töchter an der Schwelle zwischen dem letzten Teddybären und dem ersten Freund? Wird ihre Welt bestimmt von Anpassung oder Rebellion, von Pyjama-Partys oder Knutschgelagen, von Disney oder Larry Clark – oder gar von Träumen, in Sunnydale Vampire zu jagen? Auf diese Fragen gibt das Regiedebüt von Produktionsdesignerin Catherine Hardwicke eine realitätsnahe, emotional intensive Antwort, die am Beispiel zweier 13-jähriger Teenager zeigt, wie verwirrend und schmerzlich Pubertät heute erlebt wird. Von den Kids wie auch den Erwachsenen.

    Wenige Filme aus Hollywood beschäftigen sich heute ernsthaft mit dem Erwachsenwerden, weil die Traumfabrik mit dem von ihr immer infantiler angenommen Publikum erwachsen gar nicht werden darf. So dominieren Partyporträts oder Liebesmärchen die Produktion, wird nach alkoholischer Betäubung und Triebentlastung gesucht oder von ewiger Liebe mit dem Starquarterback oder dem Pausenhofgrübler geträumt. Die Haupfiguren von “Dreizehn” sind jünger als die Promqueens, die High School-Piranhas oder Mauerblümchen, die sonst Teenfilme bevölkern. Und ihre Beziehung ist Mittelpunkt, nicht Randnotiz.

    Als die 13-jährige Tracy (Evan Rachel Wood) mit Kreditkartendiebstahl und neuem sexy Styling die Aufmerksamkeit der gleichaltrigen, aber viel erfahreneren Evie (Nikki Reed) erringt, dem coolsten, von allen bewunderten Girl der Junior High School, entsteht eine tiefe Freundschaft, die Tracys Leben völlig verändert. Wie im Rausch stürzt sich der bisher pflegeleichte Modellteenager auf die neuen Erfahrungen, die sie mit Evie teilen kann: manisches Gratis-Shopping, heimliches Piercing, Drogenkonsum, Knutschen und schließlich auch Sex mit männlichen Bewunderern. Tracys Suche nach der eigenen Identität führt so zunächst einmal zur Kopie einer anderen. Good girl will bad girl, bad girl aber irgendwie auch good girl sein, vor allem eine Mutter haben wie Tracy, die ihre Tochter liebt und doch hilflos zusehen muss, wie sie ihr entgleitet. Oscarpreisträgerin Holly Hunter spielt couragiert und emotional engagiert diese Figur, die ebenso Verunsicherung, Schmerz und Ohnmacht erlebt wie die beiden Teenager. Mit Sympathien für beide Parteien verfolgt das Drehbuch, das Newcomerin Nikki Reed auf der Basis eigener Erfahrungen mit ihrer Regisseurin schrieb, die familiäre Entfremdung, die Versuche zu verstehen, das Jonglieren mit Zugeständnissen und Verboten. Mit einer immer präsenten vitalen Handkamera von Elliot Davis beleuchtet “Dreizehn” das Phänomen der Peer-Gruppen, den Druck, den die girl culture ausübt – die durch die Medien forcierten Erwartungen an Teenager, perfekt, sexy, cool und überhaupt alles bereits zu sein. Dabei fängt der Film auch die Euphorie dieses Alters ein, die neue Erfahrungen auslösen können. Ist nie weinerlich oder depressiv, sondern oft auch ausgelassen. Auch wenn am Ende Evie unbefriedigend in der “bad girl- Intrigantenschublade deponiert wird, überzeugt “Dreizehn” durch Sensibilität, Realitätsnähe und nicht zuletzt durch die Leistungen seiner jungen Darstellerinnen. Mit einem solchen Positiv-Paket ist auch kommerziell ein Achtungserfolg möglich. kob.

Darsteller und Crew

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