Doktorspiele (2014)

Doktorspiele Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Doktorspiele: Teenager-Komödie im Stil von "American Pie" um einen 16-Jährigen, der mit dem coolsten Schulkameraden um seinen Schwarm konkurriert.

Der Sommer steht vor der Tür und der 16-jährige Andi (Merlin Rose) wird zu Ferienbeginn von seiner heimlichen Liebe Katja (Ella-Maria Gollmer) auf eine Party eingeladen. Sein Glück könnte perfekt sein, wäre da nicht diese eine Sache: Die Frau seiner Träume steht auf Bobby, mit dem er – wie Andi nach einer Begegnung in der Dusche weiß – vor allem im Intimbereich nicht konkurrieren kann. Was kann ein Junge wie er nur gegen diese geballte Manneskraft ausrichten? Sein eigenes Gemächt ist nicht gerade üppig und seine Sandkastenfreundin Lilli (Lisa Vicari) zieht ihn noch heute mit den peinlichen Doktorspielen auf, die ihm schon im zarten Alter von sieben Jahren eine kleine Männlichkeit bescheinigten. Sein Kindheitstrauma hat Andi nie überwunden, denn wenn er von den Pornofilmen seiner Freunde eine Sache gelernt hat, dann, dass es vor allem auf die Größe ankommt. Nur seinem besten Freund Harry (Max von der Groeben) hat er es zu verdanken, dass er überhaupt auf die besagte Party geht. Natürlich ist auch Katja unter den Gästen, was ihn in seinem Selbstbewusstsein nicht gerade bestärkt und das Gefühlschaos perfekt macht. Außerdem haben Andi und Harry noch Lilli im Schlepptau, die gerade erst angereist ist. Natürlich gelingt es Andi, sich bei der Feier vor seinem Schwarm bis auf die Knochen zu blamieren, doch er ahnt noch nicht, was ihm einen Tag später erwartet: Als er sich am nächsten Morgen splitterfasernackt neben Lilli in ihrem Bett wiederfindet, könnte die Situation kaum unangenehmer sein und plötzlich scheint die Welt des Jungen Kopf zu stehen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Teenie-Komödie "Doktorspiele" entpuppt sich als gelungener Ausflug in die hormongesteuerte Gedankenwelt männlicher Jugendlicher. Regisseur Marco Petry ("Heiter bis wolkig", "Die Klasse von '99 – Schule war gestern, Leben ist jetzt") importiert die "American Pie"-Thematik überzeugend in einen deutschen Genrefilm, der auf dem gleichnamigen Roman von Jaromir Konecny basiert. Wer hauptsächlich peinliche pubertäre Schlüpfrigkeiten und Übertreibungen erwartet, wird angenehm überrascht. Denn der lustige Film bleibt trotz Slapsticks glaubhaft in der Realität verankert und rutscht nicht ins Vulgäre ab.

    Andi und sein Freund Harry sind sehr verschieden, haben aber zwei wichtige Gemeinsamkeiten: Sie sind noch minderjährig und sie hatten noch keinen Sex. Folglich dreht sich bei ihnen alles um das Eine, und da tun sich zwischen Wunsch und Wirklichkeit auf einmal die grässlichsten Abgründe auf. Wie kann Andi zu Katjas Party gehen, wenn er nicht weiß, ob sein Penis groß genug ist? Dass die schlimmsten Ängste vor Bloßstellung dann auch noch wahr werden, gehört zum Standard solcher Komödien. Der Film nimmt diese Hürde mit Bravour, indem er pointierten, aber wohldosierten Slapstick serviert und dabei die Charakterzeichnung nicht vergisst. So grotesk die Ängste und Fantasien der Jugendlichen oft wirken, sind sie doch ein unvermeidlicher Bestandteil dieses Lebensalters.

    Es gibt viel zu lachen, wenn sich in den Dialogen die Sexlastigkeit des Denkens spiegelt. Oder wenn sich scheinbar geringfügige Malheurs, etwa beim Peeling im Intimbereich, in schwindelerregende Höhen schrauben. Merlin Rose spielt Andi als charmanten Sympathieträger, der dem Klischee des übermütigen Jungspunds widerspricht. Er will sich nicht benutzen lassen und lernt auf aufregende Weise, zwischen Image und Substanz zu unterscheiden. Das kontrastreiche Charakterensemble und die Dramaturgie mit ihren gut getimten Rückblenden auf schreckliche Erlebnisse runden diese Komödie vorteilhaft ab.

    Fazit: Die deutsche Teenager-Sexkomödie "Doktorspiele" bleibt trotz pointierten Slapsticks glaubhaft in der Alltagsrealität verankert und erfreut mit einer gelungenen Kombination von Gefühl und Witz.
  • Der schüchterne Andi will bei der heißen Katja landen. Die hat nur Augen für Dreamboy Bobby, der unten rum verdammt gut bestückt sein soll. Im Gegensatz zu Andi, dem Sandkastenfreundin Lilli bei den ersten Doktorspielen einst einen kleinen Schniedel attestierte. Genau diese Lilli taucht nach zehn Jahren wieder auf – immer noch rotzfrech, inzwischen bildhübsch. Chaos pur, denn Katja hat sturmfreie Bude und will sie ausgerechnet mit Andi teilen. Regisseur Marco Petry schickt eine tolle Newcomer-Gang (u. a. Jannis Niewöhner, “Saphirblau”, Max von der Groeben, “Fack ju Göhte”) in sein Gag-Feuerwerk. Cooler Pop, hippe Kamera und junger, schneller Schnitt sind das Sahnehäubchen auf diesem “deutschen Apfelkuchen”, der mit hohem Fun-Faktor schmeckt.

    Fazit: Die geilste Komödie des Sommers im Stil von “American Pie”.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • "Doktorspiele": Erster intimer Trailer zur Teenagerkomödie

    In Marco Petrys ("Heiter bis wolkig") Teenagerkomödie "Doktorspiele" müssen zwei Jungs mit Theorie und Praxis von Liebe und Sex klar kommen. Wie das aussieht und was man bei der Intimrasur alles zu beachten hat, könnt ihr nun im ersten Teaser Trailer sehen - Kinostart ist 2014.

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