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Die 5 schlimmsten Fehltritte der Hollywoodstars: Diese Filme sollten Robert De Niro und Co. bereuen

Diese Woche feiert die Komödie “Dirty Grandpa” ihren Kinostart – und wird bereits jetzt als der schlechteste Film des Jahres gehandelt. Dies mag an sich keine große Neuigkeit wert sein, allerdings spielt mit Robert De Niro immerhin ein Meister seines Faches mit, der zwei Oscars gewann und zahlreichen Klassikern seinen Stempel aufdrückte. Doch mit seiner mäßigen Jobauswahl ist Herr De Niro nicht alleine, viele seiner Kollegen haben in ihrer Karriere teilweise schlechte Entscheidungen getroffen. 

Seine Laufbahn als Schauspieler ohne schlechten Film zu beenden, scheint keineswegs eine leichte Angelegenheit zu sein. Überall warten die Stolperfallen der qualitativ mäßigen Angebote, die manch einen auch zum Stürzen gebracht haben. Wir haben uns den Kinostart von “Dirty Grandpa” einmal als Anlass genommen und präsentieren euch fünf Fehltritte, die den Stars hoffentlich peinlich sind. Uns sind sie es nämlich allemal.

Al Pacino in “Jack und Jill”

Leiten wir von einem Gangster-Darsteller direkt zum nächsten über. “Der Pate” hat ihn groß gemacht, in “Scarface” ließ er die Sau raus und mit “Heat” bewies er, dass er auch auf der anderen Seite des Gesetzes überzeugt. Die Rede ist natürlich von Al Pacino, der in seiner langen Karriere mehrmals gezeigt hat, was für ein grandioser Darsteller er sein kann. Da stellt sich doch die Frage, was er in “Jack und Jill” zu suchen hatte?

 

In der – nennen wir es mal – Komödie von Adam Sandler spielt Pacino sich selbst und das offensichtlich so schlecht, dass er dafür mit einer Goldenen Himbeere ausgezeichnet wurde. “Jack und Jill” staubte in jeder der zehn Kategorien einen Schmähpreis ab, was es in der 32-jährigen Geschichte des Negativwettbewerbes noch nicht gab. Dass Johnny Depp ebenfalls als er selbst zu sehen ist, verschweigen wir an dieser Stelle lieber.

Sean Connery in “Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen”

Der Einsatz der James-Bond-Legende in diesem mehr schlechtem als rechtem Abenteuerfilm ist durchaus kurios. Ursprünglich war der schottische Schauspieler für die Rolle von Gandalf in der “Der Herr der Ringe”-Trilogie von Peter Jackson vorgesehen gewesen. Connery verstand laut eigener Aussage das Drehbuch aber nicht und sagte ab – die Rolle ging an Ian McKellen und die Trilogie wurde ein bombastischer Erfolg.

 

Mit “Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen” sagte Sean Connery im Anschluss einem anderen Fantasy-Projekt zu, das er ebenfalls nicht verstand. Der Film war zwar ein finanzieller Erfolg, wurde von Kritikern aber zerrissen und Sean Connery gab ein Jahr später seinen Ruhestand bekannt, womit ausgerechnet dies sein letztes Werk ist.

Jennifer Lawrence und Bradley Cooper in “Serena”

Nachdem Jennifer Lawrence und Bradley Cooper durch “Silver Linings” und “American Hustle” zum neuen Dreamteam Hollywoods aufgestiegen sind, hätte man meinen können, dass die Leute Schlange stehen, um Einlass in den Western “Serena” zu erhalten. Das Gegenteil war jedoch der Fall und der Film floppte mit weltweiten Einnahmen von nicht einmal 4 Millionen US-Dollar.

 

Dass “Serena” in der Versenkung verschwand, ist allerdings nicht weiter tragisch, denn selbst die Fürsprecher fanden ihn häufig gerade einmal annehmbar. Den Karrieren der beiden hat der Fehltritt wenig geschadet und mit dem Biopic “Joy -Alles außer gewöhnlich” versuchen sie es derzeit erneut als Duo und das wesentlich erfolgreicher: Jennifer Lawrence erhielt für ihre Darbietung eine Oscar-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin.

Julianne Moore und Jeff Bridges in “Der siebte Sohn”

Und das nächste Duo, dessen Neuauflage nicht gefruchtet hat. In “The Big Lebowski” waren Jeff Bridges und Julianne Moore noch die gefeierten Darsteller einer Komödie, die seit langem den Kultstatus innehat. Vielleicht hätten sie dem Genre treu bleiben sollen, stattdessen versuchten sie sich 2014 an dem Fantasy-Film “Der siebte Sohn” und scheiterten kolossal.

 

Es wird vermutet, dass “Der siebte Sohn” zu einem finanziellen Verlust von insgesamt satten 85 Millionen US-Dollar geführt hat und die Resonanz war ähnlich verheerend. Für Julianne Moore hatte das Jahr 2014 dennoch einen versöhnlichen Ausklang, denn durch ihre Hauptrolle im Drama “Still Alice” konnte sie letztlich einen Oscar gewinnen.

George Clooney in “Batman & Robin”

Ja, es ist bitter an diesen Film erinnert zu werden, aber für diese Liste müssen wir da leider durch. Nach einigen kleineren Filmen und Auftritten in Serien zeigte George Clooney in “From Dusk Till Dawn”, dass in den nächsten Jahren durchaus mit ihm zu rechnen ist. Als er ein Jahr später die Chance hatte, Batman zu spielen, sagte er natürlich zu. Nach “Batman Forever” konnte es ja schließlich kaum schlimmer werden um den Dunklen Ritter von Gotham.

 

Diese Annahme war durchaus naiv, wie 1997 “Batman & Robin” bewies. Das Werk von Regisseur Joel Schumacher gilt als einer der schlechtesten Superhelden-Filme aller Zeiten, was sicherlich unter anderem an der Batman-Kredikarte, dem Batman-Anzug samt Nippeln und weiteren Peinlichkeiten liegt. Den rasanten Aufstieg von George Clooney konnte aber selbst dieser eklatante Fehltritt nichts anhaben und inzwischen hat er es zu einer etablierten Hollywood-Größe gebracht.

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