Die Unfassbaren - Now You See Me (2013)

Originaltitel: Now You See Me
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 4.5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Die Unfassbaren - Now You See Me: Rasanter Thriller über vier junge Illusionisten, die während ihrer spektakulären Shows Raubzüge begehen und damit auch das FBI verblüffen.

Ein Jahr nach einer mysteriösen Einladung kehren vier junge, bisher allein arbeitende Illusionisten als magische Einheit zurück. Als “Four Horsemen” inszenieren sie drei spektakuläre Shows, im Verlauf derer sie riskante Raubzüge durchführen und am Ende ihr Publikum mit der Beute beschenken. FBI-Agent Hobbs ist ratlos, wie sich Alibi und Ausführung vereinbaren lassen. Doch mit Hilfe des Veteranen Bradley, der schon manchen Branchentrick für gutes Geld hat auffliegen lassen, verfolgt er die Illusionisten rücksichtslos.

Vier junge Illusionisten begehen während ihrer spektakulären Shows Raubzüge begehen und verblüffen damit auch das FBI. Rasanter Thriller von Actionspezialist Louis Leterrier, der seine Starriege elegant in Szene setzt.

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Man fühlt sich prächtig unterhalten, das wenig originelle Ende minimiert die Wirkung des Films aber gewaltig.
  • Louis Leterriers Thriller über die Raubzüge von vier Illusionisten propagiert temporeich die die hohe Kunst der Magie: die Ablenkung.

    Zu sehen bekommt man einiges im neuen Film von Louis Leterrier (“Kampf der Titanen”), der atemlos ein gewaltiges Crescendo vorbereitet, eine riesige magische Seifenblase mit handwerklicher Perfektion und Actiondruck aufbläst, bis am Ende die Luft blitzschnell entweicht, die erwartete Explosion aber ausbleibt.

    In der Magie ist Präsentation alles, im Kino aber, das einer komplexeren Dramaturgie folgt, erwartet der Zuschauer auch Aufklärung. In diesem Punkt sind “Die Unfassbaren” eher verwirrend als verblüffend, was zwar die Halbwertszeit, nicht aber die Ablenkungskompetenz dieses polierten Hochglanz-Thrillers schmälert. Die Prämisse ist originell, führt drei junge Illusionisten und eine Kollegin als Individualisten mit unterschiedlichen Fertigkeiten ein, um sie ein Jahr später als Einheit, als magisches Quartett, zu präsentieren. Drei große Auftritte werden die “Four Horsemen” haben, bei denen ihr Live-Publikum nicht nur manipuliert, sondern in Robin-Hood-Manier sogar beschenkt werden wird. Der erste Act ist dabei der spektakulärste, zeigt die Fantastischen Vier auf der Bühne in Las Vegas, wo ein ausgeloster Zuschauer den Namen seiner Bank in Paris verrät, die nur Minuten später von ihm betreten wird. Am Ende der Show ist diese Bank um Millionen erleichtert, und das Publikum im Saal Nutznießer dieses Raubzugs. Erklären kann ihn nur Zauberveteran Bradley (Morgan Freeman), der erkennbare Sympathien für die “Four Horsemen” zeigt, für das FBI und ein gutes Honorar aber den Berater, respektive den Verräter gibt. Von diesem ersten Auftritt an werden “Die Unfassbaren” beobachtet und schließlich ohne Rücksicht auf Verluste gejagt, obwohl ihnen eigentlich nichts nachzuweisen wäre.

    Diese Akzentbetonung gibt Leterrier die Möglichkeit, groß angelegte Actionsequenzen mit rasanten Verfolgungen zu inszenieren, die alle irgendwie im Einklang mit dem mysteriösen Masterplan des Quartetts stehen, dessen prophetisch-logistische Planungssicherheit man in diesem Zusammenhang sowohl magisch als auch märchenhaft nennen darf. Bevor die wahren Absichten der Illusionisten schließlich enthüllt werden, muss sich Glaubwürdigkeit stets der Dominanz von Spaß und Spannung unterordnen. kob.

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