Die nackte Wahrheit (2009)

Originaltitel: The Ugly Truth
Die nackte Wahrheit Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 3.5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 2

Filmhandlung und Hintergrund

Die nackte Wahrheit: Romantische Komödie über einen Parademacho, der eine Powerfrau mit feingeistigen Traummann-Ambitionen erobert.

TV-Produzentin Abby ist eine Powerfrau, die hohe Ansprüche an den seit langem gesuchten idealen Mann stellt. Mike, der sich mit derb-drastischen Einblicken in die Natur der Geschlechterbeziehung als neues Quoten-Wunder ihres Senders bewiesen hat, erfüllt als Supermacho nicht eines von Abbys Kriterien. Und doch nähern sich die inkompatiblen Streithähne an, als Abby mit Mikes Methoden ihren soeben entdeckten Traummann erobert. Ist das Glück also wirklich Planung oder eine Zufallsreaktion von Abstoßung und Anziehung?

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • War irgendwas? Ach ja: Mike und Abby hassen sich. Später lieben sie sich. Dazwischen liegt ein Film.

    Mike ist ein Super-Macho, der den Leuten im TV beibringt, wie mit Frauen umgegangen werden muss. Und wie Frauen mit Männern umgehen sollen. Weil Männer sind nämlich einfach. Und Frauen sollen ihnen gefallen; sollen sie mit Kleidern und Frisuren zur Erektion inspirieren und die Lust dann befriedigen. Abby ist seine Chefin als TV-Produzentin, sie hasst Mike wegen seiner Ansichten, ist ein Kontrollfreak, effizient, entscheidungsfreudig und permanent Single. Weil sie tief im Inneren romantisch ist, von Mr. Perfect träumt.

    Wie’s halt so geht verliebt sie sich in ihren neuen Nachbarn, und der [i]ist [/i]perfekt; nur: wie soll sie ihn erobern? Ganz klar: Mike hat doch das Regelwerk zum Umgang mit Männern… Er formt sie zu einer Frau nach seinem Bilde, und so weiter und so weiter, ist halt selber von ihr angetan, irgendwie, und ohne es zu wollen kommen sie sich näher.

    Beruf und Privates, Professionalität und Sex vermischen sich mehr und mehr, angereichert mit lustigen Szenen: Baumklettern hinter der Muschikatze her und Sturz vors Gemächt des Verehrten, Tolpatschigkeit aus Nervosität und ein daraus folgender nasser Hosenschritt; ein Vibrator außer Kontrolle beim Geschäftsessen. Und Abby, die sich immer selbst im Weg steht, findet den Weg zum anderen Geschlecht, dank der Macho-Tipps von Mike… Klar: irgendwo tief drinnen redet der Film dem Chauvinismus das Wort, verteidigt die traditionelle Rollenverteilung und macht sich über moderne Frauen, die im Berufsleben stehen, lustig: die Überforderung im Job kostet Abby die Freuden eines erfüllten Privatlebens. Aber danach fragt ja keiner in einer romantischen Komödie.

    Schnellfeuer-Dialoge bei diversen Streitgesprächen, der Zusammenprall von Gegensätzen, Träume von Liebe und Romantik und dagegen das Bedürfnis nach Lustbefriedigung sowie die beständige Gewissheit des Happy Ends: das macht den Film zwar nicht originell, dafür aber auch nicht zu einem totalen Reinfall. Zumindest nicht für Verliebte, die einen schönen Kinoabend verbringen wollen; nunja: dem weiblichen Teil wird’s gefallen. Der männliche Teil wird mitgehen, weil er sich danach – das würde sicherlich auch Mike so sehen – eine Entschädigung im Bett erhofft.

    Fazit: Romantische Komödie ohne grobe Schnitzer und ohne Originalität.
  • Halt Abstand, Neandertaler – Entspann dich, Frustzicke! Katherine Heigl und Gerard Butler verachten und verlieben sich in Hollywoods neuem Komödienhit über einen explosiven Geschlechterkampf.

    Sie liebt ihn, er schmilzt dahin. Im Universum der Kinokomödie geht so etwas gar nicht, da langweilen sich die Hormone zu Tode und treten die Lachmuskeln in Dauerstreik. Romantik, die auch Komik transportieren soll, benötigt Aufladung, braucht ein explosives Gemisch, damit giftige Sprüche genauso ausgetauscht werden wie erotisch aufgeheizte Blicke. Wie bei Abby und Mike, den amourös scheinbar Inkompatiblen dieses Gag- und Geschlechterduells von “Natürlich blond”-Regisseur Robert Luketic. Abby ist Top-Produzentin beim Fernsehen, ist es gewohnt, das Steuer nicht aus der Hand zu geben. Auch beim Dating, das sie wie eine Wissenschaft betreibt. Den idealen Mann gibt es für die Powerblondine bislang nur auf Papier, auf einer Liste mit 10 Punkten, die Mr. Perfect beschreiben. Nicht einen einzigen davon erfüllt Mike, der Modell-Macho, der bei einem kleinen Sender Beziehungsratgeber spielt. Seine Wahrheit ist simpel wie auch der Mann an sich: Ich will Sex, du eigentlich auch, der Rest ist überflüssiges Verlegenheitsbalzen, das das Unvermeidliche nur verzögert. Mit diesen ehrlichen Einsichten in das Triebleben entwickelt sich Mike zum TV-Aufsteiger, der schließlich auch Abbys Morningshow Quote bringen soll. Klar, dass von Beginn an die Fetzen fliegen, wenn der Rüpel und die Romantikerin miteinander kollidieren. Als Mike aber das verkrampfte Moderatorenehepaar der Sendung mit ein paar Weisheiten aus dem Bauch wieder auf sexuelle Spannung bringt, kommen Abby erste Zweifel: Könnte es sein, dass der Höhlenmensch Recht hat, dass Männer und Frauen vor allem nach Triebformeln funktionieren? Den Beweis tritt Mike selbst an. Er will Abby zeigen, dass sein direkter Weg immer und schneller zum Ziel führt. Auch bei Abbys neuem Nachbarn, einem sympathischen, attraktiven Arzt mit Waschbrettbauch, der auch darüber hinaus alle Anlagen mitbringt, Abbys 10-Punkte-Katalog endlich zu meistern. Auf der Spur erfolgreicher Erwachsenenkomödien wie “Beim ersten Mal” beweist dieser amerikanische Charthit mit jeder Menge Situationskomik, Slapstick und bissig-witzigen Sprüchen, wie ursprüngliche Abstoßung zu finaler Anziehung führen kann. Gefühlsduselei war gestern, hier wird mit nackten Wahrheiten Mann und Frau erobert. Unwiderstehliche Erfolgsgaranten sind dabei vor allem die zauberhafte Katherine Heigl und das männliche Naturereignis Gerard Butler. Zwischen diesen beiden Stars sprühen sichtbar die Funken. Kein Wunder, wenn der wuchtige König der Spartaner (“300″) auf die sensibelste Seele aller Krankenhäuser (“Grey’s Anatomy) trifft. Vorbau und Muskeln, Porzellanteint und Vollbart, amerikanische Schönheit und schottisches Raubein – das passt.

    Peter Koberger.

Darsteller und Crew

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