Die Nacht der Engel (2000)

Die Nacht der Engel Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Nacht der Engel: Ein junger Mann erwacht aus seiner Bewußtlosigkeit und wird allmählich seiner Schuld am Tod einer jungen Frau gewahr.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • An diesem Film werden sich die Geister scheiden. Man kann Michael Rowitz’ viel vorwerfen: sinnlose Gewalt, hohle Figuren und eine hektische Inszenierung, die darüber hinwegtäuschen soll, dass Autor Peter Petersen mit seinem ersten Drehbuch eigentlich keine Geschichte zu erzählen hat. Alles richtig – wenn man das so sehen will. Von einem anderen Standpunkt aus ist “Die Nacht der Engel” optisch furios, die Figuren authentisch, die jungen Darsteller phänomenal und die durchaus vorhandene Geschichte zutiefst romantisch.

    Irgendwo in einer anonymen Plattenbausiedlung. Eine Handvoll Jugendliche, schon viel zu alt für ihre jungen Jahre, vertreibt sich die Zeit; die Tage sind heiß, die Nächte endlos lang. Absurderweise verbringt Hauptfigur Kai (Ken Duken) fast die komplette Handlung in inniger Nähe zu einem Heizkörper, an den ihn gleich zu Beginn ein Polizist gefesselt hat. Der Polizist war auf der Jagd nach Kais Bruder (Oliver Korittke) und dessen Freundin Christine (Katharina Böhm), die eine Diskothek überfallen haben. Nach einem Handgemenge ist nicht nur der Polizist tot, sondern auch die von Kai verehrte Christine. Ihre Stelle als Engel nimmt nun Mel (Bernadette Heerwagen) ein, eine rätselhafte junge Frau, deren Clique die Gelegenheit nutzt und fröhlich in Kais Apartment ein und ausmarschiert; von der Heizung aber befreit ihn keiner.

    Weil ein zweiter Polizist (Herbert Knaup) auf der Bildfläche erscheint und das erbeutete Geld ständig den Besitzer wechselt, kommt es dauernd zu Verfolgungsjagden und anderen Gelegenheiten für Rowitz, so richtig Gas zu geben. Immer wieder ist die Kamera (Dietmar Koelzer) regelrecht entfesselt; knallbunte Bilder, extreme Nahaufnahmen und ungewöhnliche Perspektiven geben dem Film eine überaus eigenwillige Handschrift. Der rasante Schnitt, ganz kurze Wiederholungen und eine entsprechende Musik sorgen dafür, dass man trotz des späten Sendetermins nicht zur Ruhe kommt. RTL konnte den Film nicht früher ausstrahlen. Rowitz verzichtet zwar auf plakative Brutalität, doch die Gewalt ist permanent präsent. Ein überaus reizvolles Stück – in jeder Hinsicht. tpg.

Darsteller und Crew

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