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Die Mannschaft (2014)

Die Mannschaft Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Mannschaft: Dokumentarfilm über die gewonnene Fußball-WM der deutschen Nationalmannschaft, die im Stile von "Ein Sommermärchen" die sportlichen Erfolge mit Blicken hinter die Kulissen kombiniert.

2014 war es endlich wieder soweit und die deutsche Fußballnationalmannschaft holte sich nach 1954, 1974 und 1990 zum vierten Mal den Weltmeisterpokal. Dabei gelang ihr das Kunststück, als erste europäische Mannschaft überhaupt auf südamerikanischem Terrain zu triumphieren.

Der Dokumentarfilm gibt ähnlich wie Sönke Wortmanns „Deutschland. Ein Sommermärchen“ aus dem Jahr 2006 einen Einblick hinter die Kulissen des DFB und zeigt Spieler wie Thomas Müller oder Bastian Schweinsteiger bei der Vorbereitung, im Trainingslager sowie vor und nach den siegreichen Spielen. Dank der FIFA dürfen wir aber auch einen Blick auf die Spiele selbst werfen, denn im Gegensatz zur Dokumentation über die Heim-WM 2006 gab die Organisation um Sepp Blatter für „Die Mannschaft“ auch die passenden Bilder der Spiele frei.

Gleich zu Beginn des Films werden wir Zeuge des historischen 7:1-Erfolgs der deutschen Kicker im Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien. Später folgen natürlich auch die vier Tore gegen Portugal, das enge Spiel gegen Algerien und der souveräne Auftritt im Viertelfinale gegen starke Franzosen.

Das Finale mit dem goldenen Tor von Mario Götze nach Hereingabe von André Schürrle in der Nachspielzeit des WM-Finales darf natürlich auch nicht fehlen, ebenso wie die berauschende Siegesfeier am Brandenburger Tor und Spaßvogel Thomas Müller im Dirndl.

Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Interviews mit den Spielern und dem Trainer Joachim Löw sowie Teammanager Oliver Bierhoff, seines Zeichens Schütze des Golden Goals im EM-Finale 1996 gegen Tschechien, dem bis zur WM 2014 letzten internationalen Titel der deutschen Elf. Auch die ein oder andere Begegnung mit den brasilianischen Gastgebern ist in „Die Mannschaft“ eingeflochten, ebenso wie Impressionen aus der ausgelassenen Siegesfeier nach dem Triumph im Finale von Rio.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine klassische Success Story erzählt der offizielle Film des DFB zur Fußball-WM in Brasilien – wer noch einmal schwelgen will, ist hier goldrichtig, wer auf Neues, Überraschendes hofft, eher nicht.

    Kein Happy End gab es 2006 beim “Sommermärchen” in Deutschland. Trotzdem wollten mehr als vier Millionen Menschen Sönke Wortmanns Dokumentation über die Fußballnationalmannschaft und ihr Auftreten bei der WM im eigenen Land sehen. Rein theoretisch dürfte dieses Ergebnis nun sogar getoppt werden, schließlich kann “Die Mannschaft” das zeigen, was dem “Sommermärchen” versagt geblieben war: Den Gewinn des vierten Weltmeister-Titels. Wie eine Success Story ist der Dokumentarfilm, den der DFB dieses Mal eigenhändig realisierte und sich lediglich von Little Shark Entertainment produktionsseitig unterstützen ließ, auch aufgebaut. Nach einem kurzen Intro, bei dem die sieben Tore beim historischen Sieg gegen Brasilien gezeigt werden, werden die sieben Spiele chronologisch abgehandelt. Kurz und knapp ist die Berichterstattung, meist nur auf besondere Vorkommnisse, Großchancen und die Tore reduziert, schließlich ist das alles sattsam bekannt, hat jeder schon x-fach gesehen. Interessant sind die Bilder dazwischen, der Blick hinter die Kulissen, auf geheime Trainingseinheiten, die Beobachtungen in der Kabine oder auch im Mannschaftsbus. Doch wer hier Spektakuläres, Unerwartetes oder gar Sensationelles erwartet, der wird enttäuscht. Zwar wird man aufgeklärt, dass Thomas Müllers Freistoßstolperer zum Konzept gehörte und er als Bedienung im Dirndl eine verlorene Wette vom Golfplatz einlösen musste, aber diese Interna sind längst durchgesickert, für den interessierten Fan nichts Neues. Spannend ist “Die Mannschaft” vor allem in ihren ruhigen Momenten, wenn man die Spieler in ihrem Refugium, der Luxusanlage in Campo Bahia, beobachten darf – beim Dartspiel oder auf der Massagebank, im Pool oder einfach so beim Relaxen. Alles ist von Helmut Zerletts sanft esoterischem Score unterlegt und mit Zeitraffer und Zeitlupe etwas aufgepeppt. Spaß kommt auf, wenn Christoph Kramer selbstkritisch seine grottenschlechte Interpretation von Ronan Keatings “When you say nothing at all” kommentiert oder Polaroids der Weltmeister mit Angela Merkel die Runde machen. Dazwischen mischen sich Bilder aus den Katakomben der Stadien, die man so zumindest selten zu Gesicht bekommt, sowie O-Töne von Spielern und Trainerstab, wobei sich Jogi Löw recht häufig zu Wort meldet, wenn auch mit Allgemeinplätzen wie “Campo Bahia war für uns der Schlüssel zum Erfolg”. Wenn dann die ganze Mannschaft in Berlin von einer Million Menschen frenetisch gefeiert wird, dann bestätigt sich nicht nur der Titel des Films, sondern auch John F. Kennedys Ausspruch, der einmal sagte: “Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg nur einen”. lasso.

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