Die Konkurrenten - Russlands Wunderkinder 2 (2010)

Die Konkurrenten - Russlands Wunderkinder 2 Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Konkurrenten - Russlands Wunderkinder 2: Irene Langemann besucht in ihrer Klassik-Doku die nun erwachsenen Wunderkinder aus ihrem Film von 2000 wieder. Aus "Russlands Wunderkinder" sind Konkurrenten im beinharten internationalen Wettbewerb geworden.

Vor fast zehn Jahren galten Elena Kolesnitschenko, Irina Tschistjakowa, Dmitri Krutogolovy und Nikita Mndoyants als wahre Wunderkinder, deren musikalische Hochbegabung am Moskauer Konservatorium Publikum und Lehrmeister in Entzücken versetzte. Nun sind sie erwachsen, haben Zehntausende Stunden wie Leistungssportler trainiert und ihren Nimbus verloren. Denn auf dem hart umkämpften internationalen Klassikmarkt reicht Perfektion allein nicht aus. Und so sind Unbefangenheit und Illusionen von Verzicht und Selbstzweifeln abgelöst worden.

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Kritikerrezensionen

  • Irene Langemann besucht in ihrer Klassik-Doku die nun erwachsenen Wunderkinder aus ihrem Film von 2000 wieder. Aus “Russlands Wunderkinder” sind Konkurrenten im beinharten internationalen Wettbewerb geworden.

    Im Jahr 2000 porträtierte die von Musik faszinierte, gebürtige Russin Irene Langemann (“Rubljovka”) vier hochbegabte Kinder, die als Pianistenschüler am Moskauer Konservatorium lernten. Aus den Wunderkindern, denen damals schon der Leistungsdruck eingeimpft wurde, sind nun junge Erwachsene geworden, die sich im beinharten internationalen Wettbewerb des Klassikmarkts behaupten müssen. Und so haben Elena Kolesnitschenko (26), Irina Tschistjakowa (18), Dmitri Krutogolovy (20) und Nikita Mndoyants (19) erfahren müssen, dass ihr umjubelter Nimbus als Kinderstars nicht mehr gilt und perfekt zu spielen einfach nicht gut genug ist. Sie haben Zehntausende Stunden wie Leistungssportler trainiert und dafür ihre Kindheit geopfert. Doch die Schwerstarbeit endet nie, immer wieder müssen sie körperliche wie geistige Schmerzgrenzen überwinden, um wahrgenommen zu werden. Dennoch ist ihre Solistenkarriere noch nicht richtig in Fahrt gekommen.

    Aus finanziellen Gründen musste Langemann auf die geplante Langzeitbeobachtung verzichten, weshalb sie ihre nun erwachsenen vier Protagonisten erst Mitte 2008 wieder auf Konzertwettbewerben durch Europa, Russland und Mexiko mit der Kamera begleiten konnte. Ohne Preise kann man den absurden Anforderungen des Klassik-Betriebs an Originalität und Attraktivität nicht mehr entsprechen. Seilschaften bestimmen den Mikrokosmos dieser Wettbewerbe. Die Protagonisten schwanken zwischen Hoffen und Verzweifeln, was ein robustes Nervenkostüm erfordert. Die Unbefangenheit und Illusionen von einst sind von Selbstzweifel und Enttäuschungen abgelöst worden. Langemann schildert das in ihrem persönlichen Film mitunter etwas kursorisch. Emotionen findet sie durchaus, wenn auch weniger als etwa “Rhythm is it!” aufbietet, aber dafür kann sich der Klassik-Enthusiast auf rare Einblicke in das Leben von Profimusikern und viele Pianopartituren freuen. tk.

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