Die Gebrüder Weihnachtsmann (2007)

Originaltitel: Fred Claus
Die Gebrüder Weihnachtsmann Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Gebrüder Weihnachtsmann: Weinhachtskomödie von "Wedding Crashers"-Macher David Dobkin, der Vince Vaughn und Paul Giamatti als ungleiches Brüderpaar antreten lässt, um nach zahllosen Verwicklungen die bedrohten Feiertage zu retten.

Fred Claus (Vince Vaughn) ist der ältere Bruder von Nicholas “Santa” Claus (Paul Giamatti) und verbrachte fast sein gesamtes Leben in dessen übergroßem Schatten. Während Nicholas zum perfekten Schenker aufwuchs, wurde Fred so ziemlich das Gegenteil: Ein Chaot, der obendrein wie ein Rabe stahl. Dafür sitzt er nun im Gefängnis, aber Nicholas holt ihn entgegen dem Veto der Mutter (Miranda Richardson) aus dem Knast – unter der Bedingung, dass Fred am Nordpol seine Schuld abarbeitet.

Der erste Weihnachtsfilm der Saison erweist sich als locker-schräge Slacker-Komödie, in der Vince Vaughn an seinen komischen Part aus “Die Hochzeits-Crasher” anknüpft, zumal Regisseur David Dobkin auch hier hinter der Kamera steht.

Der vom Glück verlassene Schlawiner Fred Claus macht seinen erfolgreicheren Bruder Nikolaus für seine Misere verantwortlich macht. Ausgerechnet er ist der einzige, der Fred aus seinem Schlamassel befreien kann. Was der Spezialist für aufopfernde Nächstenliebe auch macht, aber nur unter der Bedingung, dass Fred ihm am Nordpol bei den Vorbereitungen für das kommende Weihnachtsfest unter die Arme greift. Nach einer Reihe von Verwicklungen liegt es an Fred, die Feiertage und seinen von einem grausamen Bürokraten suspendierten Bruder zu retten.

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem er vor zwei Jahren mit “Die Wedding Crashers” erfolgreich den heiligen Stand der Ehe durch den Kakao zog, treibt David Dobkin nun mit Hilfe von Vince Vaughn und Paul Giamatti sein Unwesen bei der Familie Weihnachtsmann am Nordpol.

    Wer sich von der Combo Dobkin und Vaughn nach deren beschwingtem Ritt durch die Abgründe der Sexkomödie in “Die Wedding Crashers” etwas vergleichbar Respektloses oder Derbes erhofft hatte, wird sich enttäuscht sehen. “Die Gebrüder Weihnachtsmann” ist weniger “Bad Santa” denn “Santa Clause”, weniger “Buddy – Der Weihnachtself” denn “Der Polarexpress”, weniger beherztes Trampeln durch den feiertaglichen Porzellanladen denn am Reißbrett entworfene und kalkulierte Feiertagsplotte, die für Nächstenliebe und die Kraft der Vergebung wirbt, dabei aber ungefähr so aufrichtig wirkt wie die schludrigen Spezialeffekte überzeugend.

    Nach einem kuriosen Prolog aus der Kindheit des titelgebenden Brüderpaares erleben wir in der Gegenwart den vom Glück verlassenen Schlawiner Fred Claus, der seinen bekannteren und erfolgreicheren Bruder Nikolaus für seine Misere verantwortlich macht. Ausgerechnet er ist der einzige, der Fred aus seinem aktuellen Schlamassel befreien kann. Gefahr in Gestalt des Superbürokraten Kevin Spacey naht, der es auf Weihnachten abgesehen hat, seitdem ihm als Kind ein Superman-Cape als Geschenk verweigert wurde.

    Natürlich klingt die Aussicht zunächst einmal verlockend, Vince Vaughn und Paul Giamatti als ungleiches Bruderpaar gegeneinander antreten zu lassen. Während der eine aber mit seiner unwirschen Art wirkt, als würde er in einem anderen Film agieren, lässt Giamatti im grotesken Santa-Outfit – und mit ihm die unterforderten Rachel Weisz als Freds vernachlässigte Freundin und Miranda Richardson als Santas gestrenge Mrs. Claus – wenig Zweifel daran, dass er sich in der Zuckerkringelwelt, die Dobkin mit Hilfe seines routinierten Teams pflichtschuldig geschaffen hat, nicht so recht wohl fühlt. Fingerübung, die über die richtige Prämisse und gute Namen verfügt, um das Familienpublikum zu locken, doch das, was da so verlockend glitzert, ist doch nur Weihnachtsschmuck aus Plastik. ts.

Darsteller und Crew

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