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Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes (2014)

Originaltitel: The Woman in Black 2: Angel of Death
Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 3
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 2.4

Filmhandlung und Hintergrund

Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes: Sequel zum atmosphärischen Horrorhit "Frau in Schwarz".

40 Jahre sind vergangen, seitdem Arthur Kipps das verlassene Eel Marsh House in einem englischen Dorf verkaufen sollte und dabei auf die dunkle Vergangenheit des Ortes stieß. Mittlerweile ist der Zweite Weltkrieg ausgebrochen und die deutschen Bomber fliegen Angriffe auf London. Um sie davor zu schützen wird eine Gruppe von Kindern aus der Großstadt evakuiert, angeführt von der Lehrerin Eve Parkins. Unterschlupf sollen sie ausgerechnet in eben jenem verfluchten Haus finden, das noch immer verlassen mitten im Moor steht. 40 Jahre sind vergangen, seitdem Arthur Kipps das verlassene Eel Marsh House in einem englischen Dorf verkaufen sollte und dabei auf die dunkle Vergangenheit des Ortes stieß. Mittlerweile ist der Zweite Weltkrieg ausgebrochen und die deutschen Bomber fliegen Angriffe auf London. Um sie davor zu schützen wird eine Gruppe von Kindern aus der Großstadt evakuiert, angeführt von der Lehrerin Eve Parkins. Unterschlupf sollen sie ausgerechnet in eben jenem verfluchten Haus finden, das noch immer verlassen mitten im Moor steht. Um sie vor den Angriffen der Deutschen zu schützen, wird eine Gruppe von Kindern während des Zweiten Weltkriegs in ein Horrorhaus verfrachtet. Sequel zum atmosphärischen Horrorhit, 40 Jahre nach dessen Geschichte angesiedelt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Fortsetzung des Gruselfilmes „Die Frau in Schwarz“ überrascht gleich auf mehreren Ebenen. Da wäre zunächst einmal dessen Existenz: Wenngleich sich James Watkins Wiederbelebung der Hammer-Studios im Jahr 2012 insbesondere in Großbritannien zu einem der erfolgreichsten Horrorfilme aller Zeiten mauserte, lud der Streifen, in welchem sich „Harry Potter“-Star Daniel Radcliffe erstmals auch abseits der Zauberer-Saga beweisen durfte, ob seines radikalen Endes nicht unbedingt zu einer Fortsetzung ein. Hinzu kommt ein verblüffendes Detail in der Inszenierung: Wer den Auftakt zur „Frau in Schwarz“-Reihe kennt, der weiß um die Wertigkeit der Atmosphäre, die im ersten Film insbesondere durch die in-Szene-Setzung des schaurigen Drehorts ausging. Einen Ort wie die Nachbildung des Eel Marsh Hauses gibt es – so möchte man meinen – kein zweites Mal. Und doch verschlug es die Macher von „Engel des Todes“ nicht etwa zurück an das Set des Vorgängers, sondern an einen vollkommen neuen Schauplatz. Bedeutend hieran ist allerdings nicht die vermeintliche Tatsache, dass sich die Verantwortlichen dadurch wesentlich mehr Arbeit aufgehalst haben als nötig, sondern der Umstand, dass man es schlicht und ergreifend nicht sieht; sich stattdessen konsequent in der Umgebung wähnt, in welcher auch schon Teil eins spielte. Überraschung Nummer drei ist schließlich die Qualität, mit welcher Regisseur Tom Harper den gleichnamigen Roman für die Leinwand adaptierte: „Die Frau in Schwarz 2 – Engel des Todes“ steht seinem Vorgänger in nichts nach und übertrifft ihn in weiten Teilen sogar.

    Dem Gruselmärchen „Die Frau in Schwarz 2“ zuzugestehen, das horrende Rad neu zu erfinden, würde dem hierzulande mit einer äußerst niedrigen FSk-12-Freigabe ausgestatteten Streifen nicht ganz gerecht werden. Ähnlich wie die aktuellen Genre-Größen James Wan oder Scott Derrickson verlässt sich auch Serienmacher Tom Harper („Misfits“) lieber auf das Neu-Arrangement gängiger Genre-Versatzstücke und bettet diese in eine nicht ganz originelle, dafür umso intensiver erzählte Geschichte ein. Dazu gehört ein manchmal etwas zu aufdringlicher Score ebenso wie die üblichen Facetten des Suspense-Films, inklusive unheimlicher Schatten, wehender Vorhänge und plötzlich vor die Kamera springender Fratzen. Innovativ ist das nicht, doch basierend auf den Romanen von Susan Hill funktionieren derartige Puzzlestücke hervorragend, wenn sie stilsicher inszeniert und in eine spannende Geschichte eingebettet werden. Beides ist in „Die Frau in Schwarz 2“ der Fall. Mit den Wirren des Krieges als Zustandsbeschreibung von Land und Leuten erhält der Film ein beklemmendes Gewand, in welchem sich vor allem die Jungdarsteller zu beweisen wissen. Oaklee Pendergast („The Impossible“) als von der Frau in Schwarz heimgesuchter Einzelgänger sei stellvertretend für die angsteinflößend authentischen Schauspielleistungen aller Jungdarsteller genannt, die den Erwachsenen mehr als einmal die Show stehlen.

    Fazit: Gruseliger als der Vorgänger: Tom Harper zimmert aus den herkömmlichen Horrorfilm-Mechanismen eine Schauermär der ganz alten Schule zusammen und kombiniert in „Die Frau in Schwarz 2“ eiskalte Schocks mit eine glühenden Atmosphäre, die unter Zuhilfenahme des Kriegszeitalters umso realistischer daherkommt. Einzig bei den Hauptdarstellern mangelt es an einer notwendigen Identifikationsfigur – da hatte „Die Frau in Schwarz“ mit Daniel Radcliffe dem Sequel etwas voraus.
  • Atmosphärisches Sequel zum britischen Horrorhit von 2012, das ohne seinen vorherigen Hauptdarsteller Daniel Radcliffe auskommen muss.

    Für Hammer Films erwies sich das Original mit einem weltweiten Boxoffice von über 127 Mio. Dollar als angenehme Überraschung, so dass sie die schwarz gewandete Lady erneut über die Leinwände spuken lässt. Der bedächtige, Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelte Gruselthriller überzeugte mit schleichendem Schauer, der der schwermütig-unheilvollen Atmosphäre des Geisterhauses ebenso wie der superben Performance von Radcliffe geschuldet war, der mit dieser Rolle endgültig seinen hartnäckigen “Harry Potter”-Nimbus abschütteln wollte. Ohne Radcliffe fehlt dem cineastischen Gräuel-Gebräu ein entscheidendes Element, das von der neuen Hauptdarstellerin Phoebe Fox nicht vollkommen überzeugend ausgefüllt werden kann. Auch hinter der Kamera gab es einen Personalwechsel. Regisseur James Watkins wurde von Tom Harper (“The Scouting Book for Boys”) abgelöst. Während das Original auf dem Roman von Sue Hill beruhte, lieferte die Autorin die Story nun direkt für das Drehbuch.

    Im Zweiten Weltkrieg wird eine Gruppe von Schulkindern von ihrer Lehrerin Eve Parkins (Fox) evakuiert, um dem Luftangriff auf London zu entgehen. Es verschlägt sie nach Crythin Gifford ins berüchtigte Eel Marsh House. Dort wird Eve von schrecklichen Alpträumen heimgesucht, die auf ihren Schuldgefühlen beruhen, ihr eigenes Kind zur Adoption frei gegeben zu haben. Sie wird zur Zielscheibe der Frau in Schwarz, die zudem wieder mehrere Kinder ins tödliche Verderben lockt. Zu ihnen zählt Waise Edward, den Eve besonders ins Herz geschlossen hat. Als er von der schwarzen Frau ins Moor gelockt wird, damit er dort wie ihr eigener Sohn ertrinkt, setzt Eve alles daran ihn zu retten.

    Im Gegensatz zum Original, das sich ganz auf seine Spukstory konzentrierte, gibt es hier beispielsweise auch einen romantischer Subplot (zwischen Eve und einem schnittigen Piloten). Das Eel Marsh House mit seinem bedrohlichem Ambiente nimmt wieder eine zentrale Rolle ein und sorgt für eine Reihe gelungener Schockmomente. Dafür ist natürlich auch die diabolische Dame zuständig, doch Regisseur Harper verlässt sich zu oft auf Jumpscares. Visuell knüpft die Produktion weitgehend an den Vorgänger an, wobei die Farbpalette fast noch mehr monochromatisch trist anmutet. Freunde neuerer Horrordramen wie “Das Waisenhaus”, “Mama” und “Conjuring” werden dem Todesengel gerne ihre Aufmerksamkeit schenken. ara.
  • Videokritik anzeigen
  • Lähmend langweilig statt aufregend gruselig.
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