Die fast vergessene Welt (2009)

Originaltitel: Land of the Lost
Die fast vergessene Welt Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Die fast vergessene Welt: Effektereicher Abenteuerspaß nach einer gleichnamigen US-Serie aus den 70er Jahren.

Dr. Rick Marshall geht verloren: Der chaotische, ein wenig hilflose Wissenschaftler gerät in ein Zeitloch und landet mitten in der Welt der Saurier und anderer gefährlicher Kreaturen. Zum Glück für ihn sind auch die smarte, aber rechthaberische und hübsche wissenschaftliche Assistentin Holly und der hinterwäldlerische Sammler Will durch den Strudel ins “Land of the Lost” gezogen worden. Ein wenig vertrauenerweckender, einheimischer Höhlenmensch ist ihre einzige Chance, zu überleben und den Weg zurück in ihre Zeit zu finden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Fantasy-Abenteuerkomödie „Die fast vergessene Welt“ von Regisseur Brad Silberling ist erstaunlich einfallsreich. Da tummeln sich drei Menschen zwischen Sauriern in einer Parallelwelt, unterhalten sich mit einem Neandertaler, bekommen es mit den aufrecht gehenden Reptilien namens Sleestaks zu tun und finden in der Wüste einen Pool, in dem sie sich erfrischen können. Tatsächlich wurden die meisten der hier wiedererweckten Szenarien bereits in den siebziger Jahren für die TV-Serie „Land of the Lost“ („Im Land der Saurier“) entwickelt, an deren verblüffende Kreativität dieser Kinofilm erinnert.

    In der parodistisch-komödiantischen Kinoversion von „Land of the Lost“ ist Rick Marshall kein Park-Ranger, sondern ein von seiner Zunft belächelter Forscher, und Will und Holly sind nicht seine Kinder, sondern zwei Erwachsene. Will Ferrell spielt Marshall im Safari-Outfit mit kurzen Hosen und Socken, der trotz seiner Genialität doch meistens wirkt, als habe er mehr Glück als Verstand.

    Der von Danny McBride gespielte Will liefert sich mit Marshall eine Menge nicht ganz jugendfreier Witzchen, die das Abenteuer mit frivol-grobschlächtigem Humor auflockern. Der Pakuni Chaka, ein Höhlenmensch aus der Steinzeit, kann auf dieser Ebene einiges beisteuern, auch wenn er in einer Sprache spricht, die Holly den anderen übersetzen muss. Holly wiederum, gespielt von Anna Friel, ist kein Slapstick-Typ, sondern eine patente Person.

    Nachdem das Trio mit dem Schlauchboot in die Parallelwelt gestürzt ist, begegnet es Chaka, aber Marshalls Tachyon-Meter, das Gerät, das die Rückkehr in die normale Welt garantiert, ist weg. Dafür trampelt ein T-Rex herbei und dass Marshall behauptet, er besitze ja nur ein walnußgroßes Hirn, nimmt der Fleischfresser ihm äußerst übel. Von nahezu psychedelischer Fülle ist der Trip durch Urwälder, Wüsten und in den Krater eines Vulkans, in dem Flugsaurier aus ihren Eiern schlüpfen. Ferrell stolpert mit seinen Begleitern durch die Ereignisse in dieser fernen Zeitdimension, in der sich auch Aliens und menschliche Requisiten wie Riesenräder und halb versunkene Motels befinden.

    Abrupt werden manchmal die Szenarien gewechselt, was dem Film einen nostalgischen Touch gibt, der durchaus an TV-Serien früherer Zeiten erinnert. Die CGI-Figuren wie die Saurier sind nicht nach dem neuesten Stand der Technik mit der Realebene in Einklang gebracht, aber auch das wirkt in seiner fröhlichen Unbekümmertheit durchaus beabsichtigt. Zu den schmutzigen Witzchen und dem Slapstick kommt als komische Nummer in der Wüste noch ein Drogenerlebnis mit seltsamen Früchten hinzu, und Marshall singt das Lied des zuversichtlichen Helden zur Banjomusik am Lagerfeuer.

    Fazit: Erfrischend fantasievolle, mit parodistischen Einlagen gewürzte Hommage an die TV-Serie „Land of the Lost“ aus den siebziger Jahren.
  • Überdrehte Nonsenskomödie nach der US-TV-Serie “Land of the Lost” aus den Siebzigerjahren mit Will Ferrell (“Die Stiefbrüder”) als Wissenschaftler auf chaotischer Zeitreise.

    Die von 1974 bis 1977 in den USA ausgestrahlte Kinderserie zeichnete sich vor allem durch ihre bunt zusammengewürfelte Fantasiewelt, bestehend aus einem Land mit drei Monden, Dinosaurier, Echsen- und Affenmenschen, sowie ihre superkitschigen Spezialeffekte aus. Das Drehbuch von Chris Henchy und Dennis McNicholas behält nun die Grundelemente und konstruiert darauf ein mit Vulgaritäten und Ausflüge in die Niederungen des Bad Taste angereichertes Komödienabenteuer mit wesentlich aufwändigeren Effekten (das Budget soll sich auf rund 100 Mio. Dollar belaufen).

    Unter der Regie von Brad Silberling (“Lemony Snicket”) zeigt sich der Will Ferrell in der Rolle des verlachten Paläontologen Dr. Rick Marshall von einer besonders renitenten Seite. So gerät er sich anfangs mit dem “Today”-Moderator Matt Lauer handgreiflich in die Haare, woraufhin er seine akademische Karriere als Grundschullehrer fortsetzen muss. Die unerwartete Bekanntschaft mit der Cambridge-Studentin Holly (Anna Friel aus der TV-Serie “Pushing Daisies”) drei Jahre später führt dazu, dass sie sein selbstgebautes Quantensprunggerät testen und dabei in ein Zeitloch fallen. Mit von der Partie ist der unerschütterliche und überraschend amüsante Redneck Will (Danny McBride, von Ferrelll geförderter Nachwuchs-Comedian, der bislang als Sprengstoffexperte in “Tropic Thunder” seine größten Momente hatte). Erste Bekanntschaften, die das Trio in dem weitläufigen Land macht, sind mit dem Affenmenschen Chaka, der seine Begeisterung für Holly mit wiederholtem Busengrapschen bekundet, und einem aggressivem T. Rex, der seine Abneigung für Rick mit wiederholten Angriffen unter Beweis stellt.

    Weitere Bewohner sind Schuppenkreaturen namens Sleestaks, die als Parodie auf Steven Spielbergs großäugigen Außerirdischen aufgefasst werden dürfen. Auch dessen “Jurassic Park” sowie die “Indiana Jones”-Reihe werden ausgiebig zitiert, zudem fühlt man sich an das Remake von “Die Reise zum Mittelpunkt der Erde” erinnert. Genregemäß müssen die drei Menschlein einen Ausweg aus der prähistorischen Gefahrenzone finden und nebenbei einen Angriff auf ihren Heimatplaneten verhindern. In der Zwischenzeit gibt es verschiedene episodenhafte Begegnungen mit gefräßigen Riesenmoskitos, Flugsauriern und halluzinogenen Früchten. Darüber hinaus kommt das Publikum in bester Ferrell-Tradition in den optischen Genuss seiner bloßen Bierkugel und einer ausgedehnten Benetzung mit Dinosaurierurin. Ebenfalls nicht gegeizt wird mit homoerotischen Witzchen – ganz nach dem Geschmack also von Ferrells eingefleischten Fans. ara.

Darsteller und Crew

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