Die Coopers - Schlimmer geht immer (2014)

Originaltitel: Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day
Die Coopers - Schlimmer geht immer Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Coopers - Schlimmer geht immer: Chaoskomödie um eine Familie, die einen wirklich schrecklich(en) turbulenten Tag erlebt.

Am Tag vor seinem zwölften Geburtstag läuft für Alexander einfach alles schief: Kaugummi im Haar, er blamiert sich vor seinem Schwarm, setzt das Chemielabor in Brand und seine geplante Party droht ein Riesenflop zu werden. Seine Eltern und Geschwister sind alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt um ihm Aufmerksamkeit zu schenken. So wünscht er ihnen einen schrecklichen Tag, damit sie endlich verstehen, was es bedeutet in seiner Haut zu stecken. Und tatsächlich folgen auch für sie Pleiten, Pech und Pannen.

Die Familie des zwölfjährigen Alexander erlebt einen wirklich schrecklich(en) turbulenten Tag. Gefällige Verfilmung eines speziell in den USA erfolgreichen Kinderbuches, die auf den zuverlässigen Steve Carell bauen darf.

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Kritikerrezensionen

  • Einen dieser „schlechten Tage“ hat wohl jeder einmal. Vorm Tritt ins sprichwörtliche Fettnäpfchen ist einfach niemand gefeit; das Pech macht weder vorm Alter halt, noch vor Geschlecht und Weisheit. Die große Kunst ist es hingegen, aus jedem noch so bitterlichen Ausrutscher das Beste zu machen und sich nicht von einem vermeintlichen „Pechtag“ unterkriegen zu lassen. Genau um einen solchen geht es nun auch in der neuen Disney-Familienproduktion „Die Coopers – Schlimmer geht immer“, die auf dem Kinderbuch „Alexander und der mistige Tag“ basiert und unter diesem Titel auch schon lange vor Kinostart beworben wurde, eh man sich seitens der Produktionsfirma dazu entschloss, die Komödie doch ein wenig griffiger zu benennen. Zugegeben: „Die Coopers“ mutet nun noch austauschbarer und durchschnittlicher an als ebenjener „mistige Tag“, doch schlussendlich wird das Publikum hier ja auch Zeuge einer ganz normalen Familie in nicht ganz alltäglichen Situationen. Kelly und Ben, Alex, Anthony und Emily profitieren vom „Du und Ich“-Faktor und laden zu jeder Zeit zur Identifikation mit dem Publikum ein. Dass das auf die teils arg überspitzten Situationen im Film nur bedingt zutrifft, ist alsbald hinfällig, denn Regisseur Miguel Arteta („The Good Girl“) inszeniert seine chaotischen Familieneskapaden mit so viel Herzblut, dass kleine Drehbuchschwächen locker von den vielen Vorzügen der Coopers-Familie aufgewogen werden.

    Die Message, dass man als Familie zusammenhalten muss sowie die Botschaft, dass ein Pechtag nur dazu da ist, damit man die guten Tage noch mehr zu schätzen lernt, ist natürlich schon massiv abgegriffen. Trotzdem ist Arteta dazu in der Lage, diesen Grundgedanken mithilfe seiner Figuren – allesamt liebenswerte Stereotypen – so glaubhaft wie möglich darzubieten. Drehbuchautor Rob Lieber, der mit „Die Coopers“ sein Debüt gibt, setzt weniger auf ausgefeilte Profile seiner Protagonisten, sondern überlässt es lieber den Schauspielern, das Beste aus der Vorlage herauszuholen. Mit der bezaubernden Jennifer Garner („#Zeitgeist“) und Oscar-Nominee Steve Carell („Foxcatcher“) sind zwei Akteure an Bord, die viel Spielfreude mitbringen und gerade ihre jüngeren Kollegen auch mal mitziehen können, wenn es mit dem Improvisationstalent noch nicht allzu weit her ist. So entsteht über die knappe Laufzeit von gerade einmal 81 Minuten tatsächlich so etwas wie ein Familiengefühl, denn mit Ed Oxenbould („Papierflieger“), Dylan Minnette („Prisoners“) und Kerris Dorsey („Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“) ist „Die Coopers“ sympathisch und passend besetzt.

    Leider raubt das sich sehr nah an der Buchvorlage orientierende Skript dem Film etwas seines Potenzials. Die einzelnen Erzählstränge, von denen jeder einzelne einem Familienmitglied durch den Tag begleitet, präsentieren sich nicht wirklich ausgewogen. Während das Chaos in Kellys Büro immer weiter zunimmt und schließlich in eine urkomische Lesung mit einem prominenten Gaststar mündet, wird Tochter Emily mit einem nur faden Plot rund um eine betrunkene Schultheateraufführung abgespeist. Auch Alexander selbst taucht nach den ersten zehn Minuten kaum noch auf. Dafür haben es die einzelnen Pointen in sich. Wenngleich nicht jeder Gag zündet, erweisen sich gerade der Schlussakt sowie diverse Einzelszenen wie etwa die Fahrprüfung von Alex‘ Bruder Anthony als echtes Comedygold. Und am Ende haben sich alle lieb – ganz so, wie es sein soll!

    Fazit: Ohne viele Überraschungen, dafür mit umso mehr Herz ist „Die Coopers – Schlimmer geht immer“ ein kreativer Beitrag zum Familienkino 2015, der gut und gern eine halbe Stunde länger gehen dürfte, um jeder Figur gleich viel Aufmerksamkeit zu schenken.
  • Charmante Disney-Familienkomödie mit Steve Carell und Jennifer Garner als gestresstem Elternpaar.

    Die kurzweilige Farce basiert auf dem 34seitigen Kinderbilderbuch “Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day” von Judith Viorst aus dem Jahr 1972. Rob Lieber adaptierte es für die Leinwand, wobei er den Chaos-Tag des vorpubertären Titelhelden ins Zeitalter digitaler Hänseleien verlegt. Zudem stolpert nun Alexanders gesamte Familie von einem Malheur ins nächste. Durch all ihre Missgeschicke und Missverständnisse werden sie enger zusammen geschweißt, womit sich eine gewisse Parallele zur überdrehten Chaoskomödie “Wir sind die Millers” ergibt. Die anarchisch angehauchten Abenteuer der Coopers fallen dabei allerdings bedeutend zahmer (und weniger anzüglich) aus.

    Am Tag vor seinem zwölften Geburtstag läuft für Alexander (Ed Oxenbould) einfach alles schief: Kaugummi im Haar, er blamiert sich vor seinem Schwarm, die ganze Schule lacht über ein virales “Bikini”-Foto von ihm, er setzt das Chemielabor in Brand und es scheint, als ob keiner zu seiner geplanten Party kommen wird. Darüber hinaus sind seine Eltern und Geschwister alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt um ihm viel Aufmerksamkeit zu schenken. So wünscht er ihnen allen einen schrecklichen Tag, damit sie endlich verstehen, was es bedeutet in seiner Haut zu stecken. Und tatsächlich ergibt sich nun auch für den Rest des Cooper-Clans eine ganze Barrage von Blamagen, Pannen und Unfällen. Letztlich führt sie das geteilte Leid zu rührend starken Familienzusammenhalt, wie sie ihn zuvor nie hatten. Und Alexanders exotische Outback-Party gestaltet sich zum Happy-End als Riesenhit.

    Trotz mancher Klischees, wie einem unkontrolliert in die Küche pinkelnden Baby und eines brennenden Klassenzimmers, bietet Regisseur Miguel Arteta (“Willkommen in Cedar Rapids”) flott inszenierte Familienunterhaltung, die durch ihren unbeschwert heiter-herzigen Erzählton besticht. Die Gags sind recht harmlos und nie von unterschwellig hämischer Art. Insbesondere trägt die sympathische Besetzung (allen voran Carell als unverwüstlich gelassener Papa) dazu bei, die mit Slapstick und Situationskomik angereicherte Kiddie-Komödie auch für Erwachsene amüsant zu gestalten. Pluspunkte gibt es auch für Jungschauspieler Oxenbould, der seine potentiell strapazierende Figur nie als anstrengendes Nervenbündel spielt. ara.

Darsteller und Crew

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