Die Bourne Identität (2002)

Originaltitel: The Bourne Identity
Die Bourne Identität Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Bourne Identität: Action- und suspensereicher Spionagethriller über einen CIA-Agenten, der sich plötzlich im Fadenkreuz der eigenen Organisation wiederfindet, nachdem er sein Gedächtnis verloren hat.

Mit zwei Kugeln im Rücken und einer implantierten Kontonummer in der Hüfte wird ein junger Mann (Matt Damon) von Fischern halbtot aus dem Mittelmeer geborgen. Der Spur der Nummer und seinen überraschend ausgeprägten Überlebensinstinkten folgend, enthüllt der Schiffbrüchige, der sein Gedächtnis verloren hat, zwischen Zürich und Paris Stück für Stück die Vergangenheit und ist selbst nicht schlecht überrascht, als er auf ein internationales Mordkomplott mit Verbindung zum CIA stößt. Kein Wunder, dass ihn pausenlos alle Leute umzubringen versuchen…

Alle außer Lola. Franka Potente vollzieht den Sprung zum Hollywoodstar mit Doug Limans actiongeladener Interpretation eines Agentenromans von Fachmann Robert Ludlum.

Ein Mann wird ohne Erinnerungsvermögen und mit schweren Schussverletzungen von einem Fischer aus dem Mittelmeer an Land gezogen. Alles, was der Mann über sich herausfinden kann, ist, dass er für die CIA arbeitete und nun seine eigene Organisation Killer auf ihn gehetzt hat. Auf der Suche nach seiner wahren Identität beginnt für Bourne ein gefährliches Katz- und Mausspiel.

Ein junger Mann wird mit Gedächtnisverlust und zwei Kugeln im Rücken aus dem Meer gefischt. Nach der Genesung macht er sich auf die Suche nach der eigenen Identität, doch Polizei und diverse Lohnkiller heften sich an seine Fersen. Da lernt er die junge Deutsche Marie kennen, die ihm bei seiner Selbstfindung und der Flucht vor den Verfolgern unterstützt. Während sich zwischen den beiden eine sanfte Romanze anbahnt, beginnt sich das von der CIA ausgeworfene Netz um Bourne, wie der Gejagte möglicherweise heißt, zuzuziehen…

Ein junger Mann wird mit Gedächtnisverlust und zwei Kugeln im Rücken aus dem Meer gefischt. Auf der Suche nach der eigenen Identität wird er von der Polizei und Killern gejagt. Souveräne Adaption des gleichnamigen Robert-Ludlum-Bestsellers, in der Franka Potente Matt Damon hilfreich zur Seite stehen darf.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Während Ben Affleck derzeit mit dem Terroristen-Actionthriller “Der Anschlag” die US-Charts aufmischt, steht ihm sein “Good Will Hunting”-Kollege und Kompagnon Matt Damon in Nichts nach und zeigt jetzt mit der sehr losen Adaption des Robert-Ludlum-Bestsellers, dass actionreiche Thriller auch im 21. Jahrhundert noch relevant und originell sein können. Damon spielt den CIA-Agenten Jason Bourne, der sein Gedächtnis verliert und sich plötzlich im Fadenkreuz der eigenen Organisation wiederfindet. Ihm zur Seite steht Deutschland-Export Franka Potente, die ihn von Zürich nach Paris chauffiert und bei der Suche nach seiner Identität inmitten der tödlichen Hatz eine blendende Figur abgibt.

    Die europäischen Schauplätze und der ambivalente Charakter des Protagonisten rufen Erinnerungen an die Patricia-Highsmith-Verfilmung “Der talentierte Mr. Ripley” wach. Diesmal hat Damon jedoch erstmals Gelegenheit, sich als durchtrainierter Actionheld mit blitzschnellen Knochenbrecherreflexen zu profilieren. Auch für Regisseur Doug Liman markiert der suspensevolle Spionagethriller Neuterrain, da es sich nach seinen hippen Erfolgen “Swingers” und “Go!” um seine erste Big-Budget-Produktion handelt. Der Film beginnt mit einer Seerettung, bei der Fischer einen im Wasser treibenden Taucher (Damon) ohne Erinnerungsvermögen, dafür aber zwei Kugeln und einem Laserimplantant mit Schweizer Bankkontonummer im Rücken, aus dem Mittelmeer fischen. Zwei Wochen später begibt sich der Verletzte zu seinem unter dem Namen Jason Bourne geführten Bankschließfach, das neben einer hohen Summe in verschiedenen Währungen mehrere internationale Ausweise sowie einen Revolver enthält. Da Bourne von der Schweizer Polizei gesucht wird, sucht er im amerikanischen Konsulat Zuflucht, wo er die Bekanntschaft der Deutschen Marie Kreutz (Potente) macht. In der ersten großen Actionsequenz macht die wandelnde Kampfmaschine Bourne das halbe Konsulat platt und bietet Marie 20000 Dollar an, ihn nach Paris zu fahren. Trotz des gefährlichen Katz- und Mausspiels mit diversen CIA-Agenten, die auf Bourne gehetzt werden, um ihn unschädlich zu machen, bahnt sich zwischen den beiden eine dezente Romanze an. Im Pariser Quartier des CIA, wo eine grausam unterbeschäftigte Julia Stiles (“Save The Last Dance) und CIA-Drahtzieher Ted Conklin (Chris Cooper) zugegen sind, kommt es zum bleihaltigen Showdown.

    Klassische Autoverfolgungsjagden werden im Stil von “Brennpunkt Brooklyn” oder John Frankenheimers Hommage “Ronin” durch enge Pariser Gassen dirigiert und halten Tempo und Suspense straff gespannt. Und natürlich verweist auch der verwaschene Look des Films und das europäische Old-World-Gefühl auf die existenziellen Hardboiled-Krimis der siebziger Jahre, die ihr Publikum mit trockener Erzählweise und mit Stunts, die noch wirklich gefährlich aussahen, in ihren Bann zogen. Auch Liman gibt echten PS den Vorzug vor falschem CGI und setzt auf eine dem Stil entsprechenden, sehr spartanische Erzählweise, die leicht den Eindruck erwecken könnte, der Film habe nichts Substanzielles zu bieten. Aber der Ton ist hier die Botschaft: Dass der Film letztlich nicht mehr viel mit der vertrackten Vorlage Ludlums gemein hat, spielt dabei keine Rolle. Seine Fans könnten enttäuscht sein, aber die Filmgemeinde sollte sich an diesem nahen Verwandten von “Bullitt” oder “Point Blank” allemal erfreuen. ara.

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