Die Alpenklinik (2006)

Die Alpenklinik Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Alpenklinik: Erste Folge einer Fernsehreihe mit Erol Sander und Maximilian Schell als Ärzte-Duo.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Parallelen sind unverkennbar, und das soll wohl auch so sein. Schon der Titel dürfte bei der Zielgruppe Erinnerungen wecken. “Die Alpenklinik”: wie damals, als die heutigen Freundinnen des gepflegten ARD-Freitagsfilms im ZDF regelmäßig Trost bei der “Schwarzwaldklinik” gefunden haben.

    Wenigstens gibt es ein paar unübersehbare Unterschiede: Hauptdarsteller Erol Sander ist jünger, als es Professor Brinkmann je gewesen sein dürfte; und das Panorama der Salzburger Alpen ist doch um einiges imposanter als der Schwarzwald. Dafür ist die Musik umso austauschbarer. Wie in allen Filmreihen dieser Art, vom “Traumschiff” bis zu “Unter weißen Segeln”, hebt eine stereotype Geigerei an, sobald ein neues Kapitel angekündigt werden soll; dazu schwenkt die Kamera nicht minder stereotyp über die allerdings prachtvolle Landschaft.

    Auch die Figuren stammen selbstredend aus dem kleinen Knigge für den erlesenen Frauenfilm. Selbst wenn die Hauptfigur, Daniel Guth (Sander), ihrem Namen alle Ehre macht und sich charakterlich spielend vom bösen Bürgermeister distanzieren kann, so trägt Daniel doch schwer an einer vermeintlichen Schuld: Es ist ihm nicht gelungen, seinen bei einem Motorradunfall schwer verletzten Bruder zu retten. Und mehr noch: Wegen eines Behandlungsfehlers soll er gar als Herzchirurg an der Uni-Klinik Berlin suspendiert werden. Dem kommt er jedoch zuvor, verkündet, nie wieder als Arzt arbeiten zu wollen und zieht sich sehr zum Kummer seiner Freundin Alana (Claudine Wilde) nach Österreich zu seinem alten Mentor Alexander (Maximilian Schell) zurück. Der wiederum pflegt innigen Kontakt zur Erbin einer Traditionsklinik: Patentochter Miriam Berghoff (Anica Dobra) hat das alte Haus ihres Vaters modernisiert und setzt ganz auf ein revolutionäres medizinisches Konzept, doch dann ist ihr das Geld ausgegangen; der intrigante Bürgermeister, der aus dem Gebäude eine Schönheitsklinik machen will, hat die Bürgschaftsgelder verschleppt. Und einen Chefarzt braucht Miriam auch noch.

    Wie’s weitergeht, kann man sich denken, und weil am Ende auch Alana dank ihrer guten Kontakte zum Bürgermeister einen Job in Daniels neuem Team bekommt, hat das Autorenpaar Renée und Rolf Karthee schon mal die Basis für die unvermeidliche Fortsetzung geschaffen. Aber Udo Witte inszeniert auf vergleichsweise hohem Niveau und Erol Sander ist wie immer prächtig anzuschauen, so dass “Die Alpenklinik” als Zeitvertreib durchaus ihre Reize hat. tpg.

Darsteller und Crew

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