Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen (2009)

Originaltitel: The Ghosts of Girlfriends Past
Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen: Romantische Komödie mit Matthew McConaughey als Casanova, dem drei Geister sein oberflächliches Leben und die verpasste große Liebe zeigen.

Promi-Knipser Connor (Matthew McConaughey) ist Junggeselle, der seine Freiheit, Spaß und die Frauen liebt. Meist aber nur kurz, weshalb er nichts dabei findet, seine Damen nach Lust und Laune abzuservieren. Als er auf diese Art auch noch die Hochzeit seines jüngeren Bruders Paul (Breckin Meyer) zu ruinieren droht, erscheinen ihm die Geister seiner Ex-Freundinnen und führen ihm alle seine gescheiterten Beziehungen vor. Darunter auch die mit Jenny (Jennifer Garner).

Mit gewohnt schlitzohrigem Charme verziert Frauenschwarm Matthew McConaughey auch diese heiße Komödie, wo er als abgebrühter Herzensbrecher zur Liebe bekehrt wird. “Spiderwicks”-Regisseur Mark Waters weiß das mit lockerem Witz und einem Schuss Fantasy zu erläutern.

Am Tag vor der Hochzeit seines jüngeren Bruders erlebt der egoistische und emotionsfreie Starfotograf Connor Mead seinen größten Albtraum. Er bringt die riesige Hochzeitstorte zum Einsturz und wird von drei weiblichen Geistern durch sein oberflächliches Leben geführt, in dem er Frauen am Fließband verführte und dabei die eine verließ, die ihn wirklich berührte. Als er die Hochzeit seines Bruders fast schon ruiniert hat, zwingt ihn die unheimliche Begegnung umzudenken und seine Jenny nicht nur für eine Nacht zu erobern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Regisseur Mark Waters inszeniert mit „Der Womanizer - die Nacht der Ex-Freundinnen“ eine seichte, romantische, an einigen Stellen kitschige, aber auch mit einem guten Schuss Situationskomik gespickte Komödie, die vor allem Fans in der Frauenwelt finden wird. Ganz dem Klischee des verletzten Schuljungen, der zum ekelhaften Macho mutiert, folgend, erklärt Mark Waters das kaltschnäuzige Verhalten seines Helden. Die Geister der Vergangenheit lassen Conner Mead nun eine wirklich unruhige und bedenkliche Nacht erleben - und siehe da, sie schaffen es tatsächlich, zur Freude aller Damen, den scheinbar unverbesserlichen Casanova zum romantischen Liebhaber umzukrempeln. Beziehungsklischees, welche die altbekannten Diskussionen zwischen Mann und Frau herausfordern, machen „Der Womanizer - die Nacht der Ex-Freundinnen“ zu einem unterhaltsamen, wenn auch nicht lange nachwirkenden Filmspaß. Mark Waters wartet mit unzähligen Schönheiten der Damenwelt auf, hingegen schneiden die Männer um einiges schlechter ab, denn diese erscheinen reinweg als Machos, Möchtegernmänner oder komplette Hohlroller. Inszenatorisch hält sich Mark an die Regeln des Dramas. Aufgeteilt in drei Akte lässt er Conner Mead eine Art Initiation zum besseren Menschen erleben, macht den Zuschauer zum Zeugen dieser emotionalen und nervenaufreibenden Reise. Stilistisch ist der Film ebenso unterhaltsam: Waters bedient sich in Maßen gut funktionierender Tricks, die absolut passend zur Story und Entwicklung des Protagonisten geschehen. Und natürlich nicht zu vergessen, die romantischen Einschübe, die sich zum Filmende hin wie Unkraut zu vermehren scheinen und an manchen Stellen auch einen Tick zu dick aufgetragen werden. So geht der weibliche Kinobesucher befriedigt und mit klaren Antworten über die tragischen Hintergründe des unterkühlten Machodaseins versehen nach Hause, rehabilitiert sogar den Frauenhelden Conner Mead und entlässt ihn als romantischen und verständnisvollen Partner aus dem Film in die Welt der wirklich großen Gefühle.

    Fazit: Witzig, überzogen, amüsant und in einem Schwall großer Gefühle endend. Eine Reise vom Macho zum verständnisvollen Liebhaber – romantisch bis hin zu kitschig überzogenen Details, wird Mark Waters einen großen Teil des weiblichen Publikums auf seiner Seite haben.
  • Matthew McConaugheys neue romantische Komödie beweist, dass Fließbandverführer emotional tot und deshalb von Geistern geläutert werden müssen.

    Frei nach “Eine Weihnachtsgeschichte” wird der Titelheld von Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Letzterer wie bei Charles Dickens stumm, heimgesucht. Hier jedoch sind die Geister weiblich, repräsentieren die Frauen, die die moderne Variante von Dickens’ geizigem Ekelpaket in verschiedenen Lebensstadien erobert, abgelegt, ignoriert, schlicht schlecht behandelt hat. Nach kurzer Einführung McConaugheys als Star-Fotograf mit kurzer Brennweite, der keine Frau nah an sich herankommen lässt, taucht er als Connor Mead zur Hochzeit seines jüngeren Bruders (Breckin Meyer) auf. Am Tag vor der Zeremonie, im Kreis von Brautfamilie und Freunden des Bruders, demonstriert der schnell alkoholisierte Gast offen seine Verachtung gegenüber der Ehe und seine Lust alles abzuschleppen, was Beine, Brüste oder ein Lächeln mit Versprechen zeigt. Als ihm sein verstorbener Onkel Wayne (Michael Douglas), das triebhafte Vorbild, erscheint und den Besuch dreier Geister ankündigt, geht die Tour durch Meads Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft los. Schwerpunkt ist dabei seine Beziehung zu Hochzeitsgast Jenny (Jennifer Garner), die er schon als Kind geliebt, aus den Augen verloren und nach der Nacht, in der sie ihm zu nahe kam, verlassen hat. Tiefgründig gibt sich das Drehbuch dabei nicht – es genügt, dass der frühe Unfalltod der Eltern dauerhaftes Glück als Illusion markierte und Jennys Party-Knutschen mit einem Teenrivalen ihm die Treulosigkeit der Frauen stellvertretend vor Augen führte. Natürlich erwacht Mead am Morgen der Hochzeit geläutert, bekommt jeder Topf seinen Deckel – mit Ausnahme von Onkel Wayne, der allerdings, Altersunterschiede in Richtung halbes Jahrhundert ignorierend, auch zu große Ambitionen hat. Der neue Film von Mark Waters, dem mit “Solange du da bist” eine der besseren romantischen Komödien der letzten Jahre gelang, setzt auf sentimental, moralisch, romantisch, auf Situationskomik statt Wortwitz, meidet exzessive Übertreibungen, die sonst Komödien das Rückgrat brechen. Mehr Unberechenbarkeit, Biss und Tempo stünde dieser Komödie dennoch gut, die in einigen Szenen zeigt, woran ihre hochzeitslastigen Autoren früher mitgearbeitet haben. An Erfolgen wie “Wedding Crashers” und “27 Dresses”, unter die sich auch “Der Womanizer” einreihen kann, wenn die Zielgruppe von McConaugheys Casanova-Charme nicht nur träumen, sondern ihn im Kino auch sehen will. kob.

Darsteller und Crew

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