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Der Sushi-Baron - Dicke Freunde in Tokio (2006)

Originaltitel: Der Sushi Baron - Dicke Freunde in Tokio
Der Sushi-Baron - Dicke Freunde in Tokio Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Sushi-Baron - Dicke Freunde in Tokio: TV-Komödie mit überzuegenden Hauptdarstellern, die eine eigentlich schöne Geschichte erzählt, der es aber entschieden an Temperament fehlt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine einfache Geschichte mit zwei Hauptfiguren, die direkt aus dem Kinderfernsehen stammen könnten: Der Dicke mit dem großen Herzen, der Dünne, der ihn schon immer gepiesackt hat:. Immerhin überraschen die Darsteller: Den Dicken spielt der kaum bekannte Christoph Hagen Dittmann, der das richtig gut macht; und den Dünnen Heio von Stetten, der hier endlich mal nicht als romantischer Komödiant besetzt worden ist.

    Der Rest ist mitunter viel Aufwand für wenig Handlung: Autohändler Schneider (von Stetten) konnte Uli von Ungelsheim (Dittmann) noch nie ausstehen; schon zu Schulzeiten hat er ihn gemobbt. Jetzt hat er endlich die Gelegenheit, dem Dicken die Abreibung seines Lebens zu verpassen: Er findet einen uralten Schuldschein von Ulis Vater. Der Adelige ist aber völlig verarmt; ohne Susanna (Doreén Dietel), die Enkelin des ergebenen Dieners Heinrich (Hans Diehl), hätte es schon längst nichts mehr zu essen gegeben. Also bleibt Uli nichts anderes übrig, als sein schönes Schloss herzugeben. Vorher will Schneider aber noch rasch nach Japan und sich bei der erfolgreichen Automarke Sumoto um die Lizenz für die deutsche Niederlassung zu bewerben. Warum auch Uli in Tokio aufkreuzt, wird nicht ganz klar; jedenfalls hält man ihn für den Autohändler. Entzückt stellt er zudem fest, dass dicke Menschen in Japan keineswegs diskriminiert werden. Der Autoschwindel fliegt zwar auf, doch dank seiner neuen Sumo-Freunde kann er endlich seine alte Rechnung mit Schneider begleichen. Außerdem stellt er fest, dass sein Herz schon seit Jahren für Susanna schlägt.

    Eigentlich eine hübsche Geschichte (Buch: Barbara Jago, Markus Hoffmann), der man sogar nachsehen würde, dass sie recht vorhersehbar ist; wenn Thomas Kronthaler sie nicht im Sumo-Tempo inszeniert hätte. Völlig überflüssig sind auch die Kommentare eines Roboterhundes, der als Erzähler fungiert. Aber Tokio ist sehenswert. In den mit flottem Swing unterlegten Weltstadtszenen vermittelt sich eine Ahnung, welche Art Film Kronthaler womöglich vorschwebte. Sehr sympathisch ist auch die japanische Philosophie, jeden Menschen zu ehren: Der Wal und der Schmetterling, wird der dicke Uli von der schlanken Tochter des Sumoto-Chefs belehrt, erfreuen sich gegenseitig an ihrer Schönheit. Beinahe schade, dass daheim Susanna sehnsüchtig auf ihn wartet. tpg.

Darsteller und Crew

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