Der Lorax (2012)

Originaltitel: Dr. Seuss' The Lorax
Der Lorax Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Lorax: Bonbonbunte 3D-Animationsfilm mit Öko-Botschaft über einen in einer Plastikwelt lebenden Jungen, der seine Angebetete mit einem echten Baum beeindrucken will.

Es ist eine Welt, in der keine Bäume existieren, in der alles nur noch aus Plastik besteht, weil der habgierige Once-ler aus Profitgier alle Bäume hat fällen lassen. Die 16-Jährige Ashley wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal einen echten Baum zu Gesicht zu bekommen. Der junge Ted, der unsterblich in Ashley verliebt ist, wittert hier seine Chance. Er macht sich auf, um den Once-ler um seinen allerletzten Baumsamen zu bringen. Doch dabei braucht er die Unterstützung des flauschigen Lorax, Meister der Wälder und Beschützer der Natur.

Ein in einer Plastikwelt lebender Junge will seine Angebetete mit einem echten Baum beeindrucken. Bonbonbunter 3D-Animationsfilm mit Öko-Botschaft nach Vorlage von Dr. Seuss.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (3)

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Kritikerrezensionen

  • Der Lorax macht Spaß und lässt das innere Kind vor Freude jauchzen – sofern man auf überdreht-bunte Welten und singende Protagonisten steht.
  • Bonbonbunte und knallig-überschwängliche 3D-Animationsadaption von Theodor “Dr. Seuss” Geislers gleichnamigen Kinderbuch (1971), das eine eindringliche Botschaft gegen umweltzerstörerische Profitgier ist.

    Laut seiner Witwe handelt es sich bei “Der Lorax” um Geislers eigene Lieblingsgeschichte, die rund vier Jahrzehnte später nichts von ihrer Relevanz eingebüßt hat. Ganz im Gegenteil, so dass sich für das dritte Projekt von Illumination Entertainment (nach “Hop” und “Ich – Einfach unverbesserlich“) gleich eine ganze Reihe von umweltbewussten Marketing-Partnern fanden. Für das Drehbuchautoren-Team Ken Daurio und Cinco Paul ist dies nach “Horton hört ein Hu!” bereits die zweite Adaption eines Buches des in den USA ungemein beliebten Kinderautoren, dessen Geschichten sich durch ihre Intelligenz, Feinfühligkeit und einfache Eleganz auszeichnen. Für die Leinwandversion wird nun, auf ein modernes Kiddie-Kinopublikum zugeschnitten, in etwas weniger subtilen Stil und mehr direkt an die Story herangegangen.

    Der zwölfjährige Ted (im Original von Zac Efron gesprochen) lebt in einer sterilen Plastikwelt, in der es keine Bäume gibt. Vor den Mauern seiner grellbunten Stadt findet sich eine kahlgeschlagene Wüstenlandschaft, wo der seltsame Kauz Once-ler in einem verfallenen Haus lebt. Zu ihm begibt sich Ted auf der Suche nach einem Baumsamen, womit er der hübschen Audrey imponieren will. In Folge erfährt Ted vom Once-ler in Rückblenden erzählt, wie es zur Zerstörung des einst wunderschönen Waldes gekommen ist. Zuvor war die Landschaft mit Truffula-Bäumen bewachsen, die wie pastellfarbene Zuckerwatte aussahen. Für diese Bäume spricht der knuffelig-gemütliche, gelbe Naturgeist Lorax (Danny DeVito leiht ihm im Original seine unverkennbare Stimme) und seine weiteren Schützlinge sind summende Goldfische und putzige Teddybär-Kreaturen. Das Idyll nimmt ein trauriges Ende, als Once-ler und seine geldgierige Familie alle Bäume abholzen, um ein Modeprodukt herzustellen. Inzwischen sind 20 Jahre vergangen und der letzte Baumsamen könnte eine Wende zum Besseren herbeiführen. Doch das will der tyrannische Stadtherr O’Hare (er verkauft Frischluft in Flaschen) unbedingt verhindern.

    Das Regie-Team bestehend aus Chris Renaud (“Ich – Einfach unverbesserlich”) und Kyle Balda wechselt besinnliche Momente mit geschäftigen Actioneinlagen (wie rasante Verfolgungsjagden durch die Plastikstadt) ab. Zudem bauen sie klassischen Animationsstandards entsprechend eine Reihe von Gesangseinlagen ein, die zum Plot passende Gefühlsknöpfe drücken. Die Animation zeichnet sich vor allem durch ihre Farbenfreudigkeit aus, fotorealistische Landschaften finden sich nicht. Trotz der ernsthaften Kernbotschaft bauen die Filmemacher viel Humor ein, wie etwa eine coole Großmutter und flotte Filmreferenzen. So wird die ganze Familie kurzweilig unterhalten und dabei auch zum Nachdenken über Naturschutz angeregt. ara.
  • Theodor Seuss Geisel alias Dr. Seuss ist in den USA eine Legende. Es gibt wohl kein amerikanisches Kind, das die Geschichten des Kinderbuchautors nicht kennt. Seine beliebten Bücher werden zudem in 95 Ländern der Welt in 17 verschiedenen Sprachen gelesen. Neben "Der Lorax" stammen auch die Geschichte vom "Grinch" (2000) und "Horton hört ein Hu!" (2008) aus seiner Feder. Spätestens seit der Kinoadaption dieser beiden Geschichten ist Dr. Seuss auch vielen deutschen Kindern und Eltern ein Begriff.

    Wie alle fantastischen Abenteuer des Schriftstellers zeichnet sich auch "Der Lorax" durch seinen Fabel-Charakter aus. Dr. Seuss fasste selbst einmal die lehrreiche Botschaft seines Lieblingsbuches zusammen: „Im Buch Der Lorax geht es darum, sorgsam mit dem umzugehen, was wir haben. Es ist eine Botschaft gegen Umweltverschmutzung und gegen die Gier. Der Lorax sagt nicht, dass Bäume zu fällen unmoralisch sei. Ich selbst in einem Haus aus Holz und schreibe Bücher, die auf Papier gedruckt werden.“

    In den Siebzigern war der Autor mit seinem lehrreichen Kinderbuch seiner Zeit weit voraus, denn die große Umweltschutzbewegung begann erst rund zehn Jahre später. Umso aktueller ist das Thema Umweltschutz jedoch bis in unsere heutige Zeit geblieben und umso wichtiger ist es bereits den Kindern ein Verantwortungsbewusstsein für die Natur in ihnen zu wecken. Den Filmemachern wird das mit ihrer sympathischen Kino-Adaption der Lorax-Geschichte auch ganz bestimmt gelingen. Apropos "Filmemacher": hinter dem Animationsfilm steckt "Ich - Einfach unverbesserlich"-Regisseur Chris Renaud. Er selbst ist mit den Büchern von Dr. Seuss aufgewachsen und von ihrem positiven Einfluss auf unsere Knirpse überzeugt: „Er bringt uns bei, achtsam mit einer Welt umzugehen, die größer ist als wir selbst, und dass jeder Einzelne von uns etwas bewirken kann. Diese Botschaft vergisst man nicht. Wenn man sie schon in der Kindheit mitbekommt trägt sie ein Leben lang.“

    Um das Dr. Seuss-Universum angemessen auf die Leinwand bannen zu können, mussten die Figuren ausgestaltet und eine zusätzliche Welt erschaffen werden. Renaud und sein Team ergänzten die Buchvorlage um eine Vorgeschichte und einen Epilog. Keine einfache Aufgabe, wollte sich der Regisseur doch einerseits so nah wie möglich an der Originalgeschichte bewegen, musste aber auf der anderen Seite einen Film von mindestens 90 Minuten auf die Beine stellen. Zwar konnte die 90-Minuten-Marke nicht ganz geknackt werden, aber die Erweiterung der Originalstory ist den Filmemachern wirklich geglückt. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ein kurzweiliger, runder Animationsfilm mit unheimlich sympathischen und schrulligen Figuren, die nicht nur die Kids begeistern, sondern auch den Eltern den einen oder anderen Schmunzler entlocken.

    Vor allem die äußert amüsanten Nebenfiguren tragen die eindeutige Handschrift des Regisseurs. Die süßen Bären, Goldfische und Vögel erinnern doch stark an die gelben Kult-Minions aus "Ich - Einfach unverbesserlich". Aber auch der Lorax mit seinem überdimensionalen gelben Schnurrbart ist einfach zum knuddeln putzig. Nicht zuletzt dank seine eigenartige Sprechweise. Hierfür lieh Hollywood-Star Danny DeVito der witzigen Titelfigur seine Stimme, in der US-Version, aber auch in der deutschen Filmfassung.

    Fazit: "Der Lorax" ist ein kurzweiliges Animations-Abenteuer, das Kinder einige wichtige Lektionen zum Umgang mit unserer Umwelt lehrt und nebenbei auch noch eine Menge Spaß macht.
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Darsteller und Crew

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