Der große Gatsby (2013)

Originaltitel: The Great Gatsby
Userwertung (2)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 4.5

Filmhandlung und Hintergrund

Der große Gatsby: Schillernde Neuverfilmung des Klassikers von F. Scott Fitzgerald um einen sozialen Aufsteiger, der seine Verflossene zurückgewinnen will. Mit Leo DiCaprio und Tobey Maguire!

Als neuer Nachbar des unter mysteriösen Umständen zu Reichtum gekommenen Aufsteigers Jay Gatsby erlebt der junge Broker Nick Carraway 1922 Glanz und Elend des amerikanischen Traums. In nur fünf Jahren ist Gatsby ganz oben angekommen, feiert rauschende Feste, deren Faszination auch Carraway erliegt. Doch der Glanz des neuen Königs von Long Island ist nur Tarnung für einen einsamen Mann, der versucht, seine große Liebe Daisy zurückzuerobern, die sich vor Jahren für einen anderen Mann und sein Geld entschied.

Der Aufsteiger Jay Gatsby will seine längst verheiratete Jugendliebe zurückgewinnen. Opulente und starbesetzte Neuverfilmung des Literaturklassikers von F. Scott Fitzgerald.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    So vielschichtig wie der Roman. Baz Luhrmans Verfilmung wartet mit einem grandiosen Leonardo DiCaprio auf –und ist der großartige Beweis dafür, wie man 3-D sinnvoll einsetzen kann.
  • In Baz Luhrmanns Adaption von F. Scott Fitzgeralds Klassiker verblasst der Rausch der Liebe gegenüber der Euphorie von Partytime.

    Als Roman entfaltet “Der große Gatsby” auf kleinem Raum, auf weniger als 200 Seiten, große Wirkung als Porträt der Oberflächlichkeit der Roaring Twenties, das den amerikanischen Traum feiert und gleichzeitig aushöhlt. Als Film präsentiert sich die Geschichte eines Aufsteigers, der einer romantischen Illusion erliegt, als Galerie wuchtig-glänzender Bilder, die den kritischen Kontext mitunter überstrahlt, ihn aber nicht völlig ausblendet. Von der Kamerafahrt durch das Filmlogo hinein in den dreidimensionalen Raum, in dem Nebelschwaden und Schnee fast greifbar werden, ist Luhrmanns fünfter Film visuelles Eroberungskino, das den Zuschauer ähnlich überwältigt wie der Partyrausch den etwas blassen Erzähler Carraway (Tobey Maguire), der in den Sog des verschwenderischen Lebensstils seines mysteriös zu Reichtum gekommenen neuen Nachbarn Gatsby (Leonardo DiCaprio) gerät. Das Ruhelose ist Stilprinzip in dieser Flut von Bilder- und Perspektivewechseln, von rasenden Kamerafahrten, in der sich hinter verspielter Show mitunter auch Virtuoses entdecken lässt, wenn etwa beim Blick auf eine Hausfassade individuelles Leben durch Speed-Zooms auf einzelne Fenster markiert wird. Die opulente Optik mit ihren New Yorker Digital-Panoramen ist so verführerisch wie bewusst artifiziell, lässt gerade durch 3D im Raum gestaffelte Schauplätze manchmal schablonenhaft erscheinen. Wie in “Moulin Rouge” wirkt Luhrmanns Welt wie eine traum- und theaterhafte Interpretation der realen. Das passt zum Leben der Titelfigur, das selbst märchenhafte Inszenierung ist – ein Köder für Daisy (Carey Mulligan), die sich vor Jahren gegen Gatsby und für das Geld ihres vulgäreren und untreuen Mannes entschieden hat. Luhrmanns Eigenwilligkeit zeigt sich dabei über Stil und Anachronismen hinaus am deutlichsten in der Darstellung Gatsbys, in sporadischer Überzeichnung, besonders beim ersten Wiedersehen mit Daisy. Der tragische romantische Träumer, wie ihn DiCaprio noch in “Titanic” spielte, ist Gatsby nur bedingt, denn eine wahnhafte Begleitnote ist unübersehbar. Eine konstante Sympathiefigur gibt es für den Zuschauer nicht, doch wenn der Film in der zweiten Hälfte auf sein dramatisches, von Eifersucht und Verrat gespeistes Finale zusteuert, bekommt er mehr Gewicht – und Gatsby, auch durch Fitzgeralds Dialoge, tatsächlich Größe. kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Es ist offiziell: Oscarpreisträger Eddie Redmayne übernimmt die Hauptrolle im "Harry Potter"-Spinoff "Fantastic Beasts and Where to Find Them".

  • Jede(r) will eine Rolle neben Eddie Redmayne in Joanne K. Rowlings "Fantastic Beasts and Where to find them".

  • Mit sieben Oscars gewinnt "Gravity" mit Abstand die meisten, doch bester Film wird "12 Years a Slave". Hauptrollen-Gewinner sind Matthew McConaughey und Cate Blanchett.

  • Der "Wolf of Wall Street" steht zu seinen Fehlern: "Ich habe eine ziemlich grauenhafte Stimme", schloss er sich der Meinung von Baz Luhrmann an.

Videos und Bilder

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