Der ganz große Traum (2010)

Der ganz große Traum Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Der ganz große Traum: Eine bewegend und humorvoll erzählte Geschichte über den Lehrer Konrad Koch und seine Schüler, Zusammenhalt und Teamgeist. Frei erzählt nach der wahren Geschichte, wie der Fußball nach Deutschland kam, ist "Der ganz große Traum" ein Film für die ganze Familie.

Konrad Koch wird 1874 am Braunschweiger Martino- Katharineum als Englischlehrer eingestellt. Er erkennt schnell, dass er zu unkonventionellen Mitteln greifen muss, wenn er die Aufmerksamkeit seiner Schüler wecken will. Bei einem längeren England-Aufenthalt hatte Koch neben der Sprache auch das in Deutschland noch unbekannte Fußballspiel kennengelernt. Die neue Sportart soll der Schlüssel zu Herz und Verstand seiner Eleven werden. Er hat Erfolg, erregt damit aber den Argwohn der preußisch gesinnten Lehrerschaft und einflussreicher Eltern. Jetzt müssen die Schüler um Konrad Koch kämpfen, wenn er weiter ihr Lehrer bleiben soll.

Konrad Koch wird 1874 am Braunschweiger Martino-Katharineum als Englischlehrer eingestellt. Bei einem längeren England-Aufenthalt hatte Koch neben der Sprache auch das in Deutschland noch unbekannte Fußballspiel kennengelernt. Die neue Sportart soll der Schlüssel zu Herz und Verstand seiner Eleven werden. Er hat Erfolg, erregt damit aber den Argwohn der preußisch gesinnten Lehrerschaft und einflussreicher Eltern. Jetzt müssen die Schüler um Konrad Koch kämpfen, wenn er weiter ihr Lehrer bleiben soll.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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    Der junge Lehrer Konrad Koch kommt im Jahre 1874 nach dreijährigem England-Aufenthalt an ein Braunschweiger Gymnasium. Dort sieht er sich konfrontiert mit strengen preußischen Erziehungsmethoden und unterdrückten jungen Menschen. Langsam kann er Zutrauen zu den Jungs gewinnen, zu Hilfe kommt ihm dabei ein Mitbringsel aus England, für die Deutschen etwas völlig Neues: der Fußball! Sebastian Groblers Debütfilm erzählt nicht nur die Geschichte, wie der Fußball einst nach Deutschland kam. Er zeichnet auch ein Sittengemälde der preußischen Zeit, in ihrer ganzen Borniert- und Steifheit und wirkt als allgemeines Plädoyer für humane Erziehung, aufgrund der aktuellen Diskussion wichtiger denn je. Die Vermischung aus historischen Fakten und freier Handlung funktioniert blendend und wird sehr humorvoll und stimmig erzählt. Unterstützt von einem feierlichen Score wird die Größe der Befreiung der Jungs im Geiste betont. So entsteht ein hochemotionaler Film für alle Zuschauergruppen, für Familien und für Fußballfans. Die Abseitsregel, hier vielleicht zum ersten Mal verständlich erklärt, übrigens inbegriffen.

    Jurybegründung:

    Nach seinem Studium in England kommt Konrad Koch im Jahre 1874 an das Braunschweiger Martino-Katharineum, welches durch seinen Lehrkörper wie auch den allmächtigen finanziellen Unterstützer des Kollegs nach damals üblichen streng konventionellen Lehrmethoden geführt wird. Nach großen Anfangsschwierigkeiten gelingt es ihm, mit der Verbindung des Englisch-Unterrichts und dem von ihm aus England mitgebrachten Fußballsport den Zugang zu seiner Klasse zu gewinnen. Die Vermittlung von humanitären Werten und Streben nach Selbstverantwortung an seine Schüler kommen in dem preußisch verknöcherten System überhaupt nicht gut an, und so wird der vom Schulkörper verhasste "Dreck aus England" benutzt, um Koch zum Scheitern zu bringen. Seine Schüler, die mittlerweile begeistert und gegen alle Verbote im Geheimen das Fußballspiel pflegen, sind nun gefordert.
    Die authentischen Fakten "wie der Fußballsport nach Deutschland kam", stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte, die mit klassischen Erzählstrukturen sich dramaturgisch verblüffend nah an den Filmklassiker DER CLUB DER TOTEN DICHTER anlehnt. So sollen hier, über die Begeisterung für einen neuen Sport, Teamgeist, Kameradschaft und Fairplay als Ideale und Grundregeln vermittelt werden. Dazu ein Plädoyer für eine humane Pädagogik, weg von den strengen preußischen Tugenden einer Erziehung für Kaiser und Vaterland.
    Aus einer eindrucksvollen Besetzung ragen Burghart Klaußner, Axel Prahl und auf besondere Weise Daniel Brühl als Lehrer Koch heraus. Justus von Dohnanyi kommt die Rolle eines vielleicht zu übertrieben böse geratenen Fieslings zu. Die schöne Kameraführung und Farbgestaltung, die passende musikalische Untermalung und vor allem die sorgfältige Ausstattung und Kostümarbeit sind besonders zu loben.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Wie der Fußball nach Deutschland kam: Daniel Brühl sorgt 1874 als junger Englischlehrer mit seinen Schülern für Revolution auf dem Rasen.

    Heute kaum vorstellbar, aber es gab sie wirklich mal, die Zeit ohne das runde Leder und 22 kurzbehoste Männer auf dem Rasen. Und zwar im Sommer 1874. Da müssen die Schüler am altehrwürdigen Braunschweiger Gymnasium “Katharineum” gehorchen und den Mund halten, Rumpfbeuge, Reckübung oder Bocksprung gelten als Körperertüchtigung und dürfen keinen Spaß machen. Frischen Wind ins muffige System von Zucht und Ordnung bringt der junge Konrad Koch (Daniel Brühl in einer seiner besten Rollen), der nach jahrelangem Englandaufenthalt den Schülern die englische Sprache lehren soll und ihre geringe Lust dazu durch das bis dahin unbekannte Fußballspiel fördert. Bald jagen die Jungs atemlos dem Ball hinterher, schießen wild Tore und bilden eine verschworene Mannschaft, sogar der Arbeitersohn und Außenseiter wird integriert, während der großmäulige Industriellenspross an Macht und Sympathie verliert. Dessen gestrenger Daddy und Sponsor der Schule sieht durch die “Fußlümmelei” Sitte und Moral in Gefahr und will dem undisziplinierten Spuk (der “englischen Krankheit”) den Garaus machen. Die gewitzten Schüler machen ihm aber einen fetten Strich durch die faule Rechnung.

    Einfach super, wie Sebastian Grobler Erinnerungen an Peter WeirsDer Club der toten Dichter” wachruft und in seinem Kinodebut frei nach wahren Begebenheiten einen rundum gelungen Film hinlegt mit viel (Gemeinschafts)Gefühl, Hochspannung und Humor. Und wenn am Ende eine deutsche gegen eine englische Mannschaft dribbelt, dann ist nicht nur die kuriose kaiserliche Kommission von anno dunnemal überzeugt und aus dem Häuschen, sondern auch der ganz normale Fußballhasser von 2011. Toooor! Volltreffer!

Darsteller und Crew

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