Der Chaos-Dad (2012)

Originaltitel: That's My Boy
Der Chaos-Dad Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Chaos-Dad: Adam Sandler macht auf "Hangover": Eine verkorkste Vater-Sohn-Beziehung - zwischen Sandler und Andy Samberg - steht im Mittelpunkt eines unflätigen Spaßes mit Herz am rechten Fleck.

Der verantwortungslose Berufsjugendliche Donny, ein hoffnungsloses Relikt der Achtzigerjahre, hat als Teenager mit seiner Lehrerin einen Sohn gezeugt, der als Erwachsener nichts mit mehr mit dem Chaos-Dad zu tun haben will. Als Donny erfährt, dass er 43.000 Dollar Steuern nachzahlen muss, ist sein wohlhabender Sohn Todd seine letzte Hoffnung. So kreuzt Donny ausgerechnet an Todds Heiratswochenende unangemeldet auf. Maßlose Peinlichkeiten nehmen nun ihren Lauf, in deren Verlauf Papa und Sohn einander wieder näherkommen.

Für den verantwortunglsosen Berufsjugendlichen Donny ist sein wohlhabender Sohn die letzte Chance, eine beträchtliche Schuldensummer zu tilgen. Adam Sandler macht auf “Hangover” in einer gewohnt respektlosen Komödie, die ihm auf den Leib geschrieben wurde.

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Kritikerrezensionen

  • Unbegreiflicher Blödel-Ulk, der Adam Sandlers frühere Filme geradezu inkonsequent erscheinen lässt. Sehr vergnüglich, aber definitiv mit Vorsicht zu genießen.
  • Adam Sandler macht auf “Hangover”: Eine verkorkste Vater-Sohn-Beziehung – zwischen Sandler und Andy Samberg – steht im Mittelpunkt eines unflätigen Spaßes mit Herz am rechten Fleck.

    Nur wenn er wie mit “Punch-Drunk Love” oder “Wie das Leben so spielt” einen seiner seltenen Ausflüge in ambitioniertere filmische Gefilde unternimmt, nimmt Adam Sandler Altersfreigaben in Kauf, die seine Fans im Pubertätsalter aussperren. In seinen auf seine patentierte Figur des unverantwortlichen, aber doch grundehrlichen und sympathischen Mannkindes zugeschnittenen Slapstickspäße mögen derb sein und die Grenzen des guten Geschmacks schon mal überschreiten, aber sie sind doch immer gutmütiges, familiengerechtes Family-Entertainment. “Der Choas-Dad” markiert eine Abkehr, hin zum krasseren Unterleibshumor eines “Hangover” oder mancher Judd-Apatow-Produktionen.

    Sandlers traditionelle infantile Idiotie gepaart mit sentimentaler Emotionalität erhält nun eine Steigerung der ebenfalls standardmäßigen (vor)pubertären Anzüglichkeiten, so dass nackte weibliche Brüste und männliche Hintern zur Schau gestellt werden. Beim Alten geblieben ist Sandlers angestammter Rollentypus vom liebenswerten Chaoten, der mit seiner Unangepasstheit letztlich allen Widrigkeiten einer konventionellen Welt gewachsen ist. Nach der Story von Drehbuchnovize David Caspe mimt Sandler den Verlierertypen und “Big Daddy”-Verschnitt Donny Berger. Er ist eisern den Achtzigerjahren verhaftet geblieben, was reichlich mit seiner Mode- und Musikauswahl reflektiert wird.

    Steuerschulden in beträchtlicher Höhe führen ihn nach langen Jahren wieder mit seinem erfolgreichen Sohn Todd (Andy Samberg, wie Sandler ein Absolvent der “Saturday Night Live”-Komikerakademie), der nichts mit seinem wenig gesellschaftsfähigen Papa zu tun haben will. Ausgerechnet an Todds Hochzeitswochenende taucht Donny unangemeldet auf. Maßlose Peinlichkeiten und “Hangover”-inspiriertes Chaos sowie ein ausgedehntes Vanilla-Ice-Cameo nehmen nun ihren Lauf, bis mit dem Happy End alle Zwistigkeiten ausgebügelt sind.

    Sandler-Fans werden mit dem üblichen Gag-Arsenal bombardiert, das übersteigert und betont politisch unkorrekt alles ins Visier nimmt, was den Machern scheinbar willkürlich eingefallen ist. Das ist bisweilen sehr komisch, bisweilen aber auch bemüht und lange nicht so lässig, wie Sandler und Regisseur Sean Anders sich das ausgemalt haben mögen. Im Grunde bringen sie all das, was Jungs im frühen Teenageralter besonders lustig finden. Allerdings wirkt der Film etwas zu alt und altmodisch, um bei dieser Zielgruppe wirklich punkten zu können. ara.

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