Der Bulle von Tölz: Keiner kennt den Toten (2006)

Der Bulle von Tölz: Keiner kennt den Toten Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Bulle von Tölz: Keiner kennt den Toten: Bevor Benno ans Mörderfinden gehen kann, muss er sich erstmal an seine neue Kollegin gewöhnen...

Ein Mann, den keiner kennen will, ist scheinbar ohne Fremdeinwerkung vom Dach gefallen. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass der Tote als Callboy durchaus eine gewisse Bekanntheit genoss. Viel reizvoller aber ist die Beziehung der beiden Menschen, die unter besagtem Dach leben: Es handelt sich um Schwager und Schwägerin, die einander bis aufs Blut bekämpfen und durchaus zu einem Mord fähig scheinen. Eine harte Nuss für Benno Berghammer und seine neue Kollegin.

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Kritikerrezensionen

  • Selbst an einem Monument wie Ottfried Fischer gehen zehn Jahre nicht spurlos vorüber. Zuletzt hat die erfolgreiche Sat.1-Reihe “Der Bulle von Tölz” gewisse Abnützungserscheinungen gezeigt. Das eingespielte Team wirkte zwar nicht lustlos, aber doch routiniert. Da kann eine Frischzellenkur oft Wunder wirken.

    Tatsächlich bringt der Besetzungswechsel alle auf Trab: Benno Berghammer darf sich über die Methoden der neuen Partnerin wundern, seine Mutter (Ruth Drexel) legt sich gleich mal mit ihr an, und sogar die Inszenierung kommt etwas flotter daher. Entscheidender Faktor aber ist die Unruhe, die Nadine Richter (Katharina Abt war für Sat.1 schon an der Seite des “Elefanten” als Ermittlerin tätig) ins beschauliche Dasein des Buddhas von Bad Tölz bringt. Dass sie noch vor dem offiziellen Dienstantritt gleich über eine Leiche stolpert, ist ein hübscher Einstieg. Und weil sie ein ganz anderer Typ ist als ihre wegen einer Schwangerschaft unpässliche Vorgängerin Sabrina Lorenz (Katerina Jacob), gibt es auch eine Menge Reibungspunkte auf dem Revier: Als Ordnungsfanatikerin mit zwar harmloser, aber doch lästiger Zwangsneurose geht Nadine Richter nicht nur ihrem Kollegen auf die Nerven; auch seine Mutter mag es gar nicht, wenn ein Pensionsgast das Geschirr nach eigenem Gutdünken (Farbe und Größe) neu sortiert. Dass die Neue zu allem Überfluss auch noch “Ossi” ist, mag nicht unbedingt originell erscheinen, bietet Berghammer aber immer wieder Anlässe für kleine Bosheiten. Die Kollegin, alles andere als aufs Maul gefallen, kontert allerdings mit gleicher Münze, wenn sie beispielsweise findet, dass die Unterschiede zwischen Bayern und der DDR (Ein-Parteien-System!) gar nicht so groß seien.

    Der Fall selbst (Drehbuch: Andreas Föhr, Thomas Letocha, Regie: Wolfgang F. Henschel) ist angesichts des Personalwechsels fast zweitrangig, aber gleichfalls nicht ohne Reiz: Ein Mann, den keiner kennen will, ist scheinbar ohne Fremdeinwirkung vom Dach gefallen. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass der Tote als Mitarbeiter einer “Eskort-Agentur” durchaus eine gewisse Bekanntheit genoss. Viel reizvoller aber ist die Beziehung der beiden Menschen, die unter besagtem Dach leben: Es handelt sich um Schwager und Schwägerin, die einander bis aufs Blut bekämpfen und durchaus zu einem Mord fähig scheinen.

    Der “Bulle” ermittelt heute erstmals auf neuem Sendeplatz: Sat.1 findet, die Heimatkrimis seien montags besser aufgehoben. Bislang liefen hier immer Hollywood-Filme, die aber in Konkurrenz zu “CSI:NY” (Vox) zu wenig Quote machten. Da ist Ottfried Fischer in der Tat das massivere Kontrastprogramm. tpg.

Darsteller und Crew

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